Mach’s rein!

Meine Hamburger! Supa! Sogar in der Mülltonnen-Werbung weit vorn, wie ich finde. Nun gut, wir haben da Nachholbedarf auf anderen Gebieten, ich denke da an Fußball, an Sicherheitskonzepte (G20), Nähe zu Alpen, Wetter. Aber sonst … Also vor allem beim Müll.

Seien Sie ehrlich,

Eine mülde Gabe, bitte

ist weit vorn. Sie verstehen nicht ganz? Dann lesen Sie doch einfach

Eine müll-de Gabe, bitte

draus. Und schon fällt der Groschen in die Tonne. Ich weiß, Sie wenden nun ein, das sei ja wohl eine Eintagstonnen-Fliege. Nichts da! Ich verweise Sie auf eine Seite der Hamburger Stadtreinigung, auf der Sie sehen, dass diese Sprüche Teil einer Kampagne sind. Klicken Sie einfach mal auf diesen ω feinen Knupf. Und Sie finden eine Reihe guter Beispiele. Sauber, nicht wahr? Wäre das nicht auch eine Idee für G20 gewesen? Nein, nein, nicht für den HSV, beileibe nicht.

Auch andere Städte machen da mit, beim Bekleben von Mülltönnen mit Deko-Sinn-Motivations-Sprüchen. Duisburg zum Beispiel, schauen Sie mal. Schauen Sie auch hier: ω Mach’s rein.

Nicht so kreativ wie Hamburg, aber … geht doch. Fein hier der Slogan Mach’s rein, herrlich doppeldeutig, nicht wahr? Höre ich da etwa so etwas wie, das sei doch rassistisch. Gülcan und Mehmet, Türken mithin, seien klarer aufgefordert als das saubere deutsche Mädchen Steffi?

Geht’s noch?

Und noch einer aus Hamburg, zum klebrigen Abschluss, gerichtet an diejenigen, deren Kiefern dauernd mahlen …

Ich kau Gummi!

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