ein gutes Neues jahr

Öl ins Feuer all derer, die auch nach 1.374 Beiträgen in der deutschmeisterei.de immer schon wussten, dass der Schreiber dieser Zeilen nicht ganz gebacken(!) sein kann: Hömma, Else, liesma! Der nimmt vor Weihnachten was zu Sylvester*, und das aus dem letzten Jahr! Hömma, der ist doch nicht ganz gebacken, höre ich es aus den Backstuben des Landes rauf und auch wieder runter.

Na, hören Sie mal, Sie haben mich das ganze Jahr über als fürsorglich erlebt, nicht wahr? Gehen Sie mal davon aus, dass Fürsorge und Sorge ums Deutsche auch diesen Betrag prägen wird. Und natürlich Fürsorge um Sie … allen voran die Bäcker dieses Landes.

Ich habe dieses Bildchen am 3. Januar 2017 geknipst und mir auf die Halde gelegt für die Zeit vor Weihnachten. Ich will Sie nämlich darauf hinweisen, dass seit Mitte dieses Jahres das Adjektiv neu groß geschrieben werden darf, wenn als in der Wunschformel vor Jahr steht. Das ist neu, neu, neu, neu!

Ein gutes Neues Jahr …

war bisher falsch. Nun nicht mehr. Wenn Sie also die Zeit unter der brennenden Tanne dazu nutzen, Ihren Lieben das Beste zum Prosit, Neues Jahr! zu wünschen, müssen Sie nicht mehr lange nachdenken: Schreiben Sie es doch, wie Sie wollen. Kein aufgeregter Sprachwahrer wird Sie verfluchen!

Aber Achtung, das bezieht sich nur auf die Wunschformel. Wenn Sie also formulieren …

Ich hoffe, dass wir uns im Neuen Jahr mal wieder unter der Normaluhr treffen, liebste Heidrun …

wird Heidrun, Deutschlehrerin, nicht kommen, wenn sie ihren Beruf und dieses Tagebuch liebt.

Nur in der Wunschformel, bitte!

Und liebe Schreiber diverser Grußkarten: Das Wort Silvester war immer eines ohne Ypsilon. Wird es auch bleiben. Immerdar! Oben ist es mit * versehen und sehr absichtlich falsch geschrieben.

Und nun sage noch einer, ich sei ω plemplem …

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