Neues aus Rind

Ich habe Ihnen schon mal über den geradezu sagenhaften Ort Rind berichtet. Das ist viereinhalb Jahre her, es war im sonnigen Mai 2013. Schon damals war mir aufgefallen, dass sehr viel Fleisch aus diesem Ort stammt. Ich vermutete, dort seien die Wiesen prächtig wie in Irland, die – Vegetarier, bitte weglesen! – Abhängemöglichkeiten gigantisch wie in Argentinien und die Tierstreichler zärtlich wie in Kobe.

Ist aber nicht. Den Ort Rind suchte ich danach vergebens, die Angabe der Postleitzahl in meinem ω Frühwerk war leider nicht durchrecherchiert. Heute weiß ich, dass damals schon die NSA mich auf falsche Spuren setzte; und sogar Wikipedia hob meinen Beitrag weit nach oben (ebenfalls NSAS-gesteuert), um von eigenen Schwächen abzulenken.

Hören Sie, Rind gibt es nicht! Es ist nämlich so: Wenn Sie ein Rinderfilet nur eine Minute lang (von beiden Seiten, versteht sich) anbraten und danach Ihrer Gattin eine SMS schicken, das Essen sei fertig, sollten Sie in der Eile – und in der Vorfreude auf Gattin und Fleisch – den Binder nicht vergessen …

Rinder-Minutensteak

oder

Minutensteak vom Rind

versteht sie. Im eingefleischten(!) Ehe-Team reicht auch

ESSEN!

… und sie weiß: Von nun an wird das Fleisch minütlich(!) zäher.

Rinderminuten-Steak

… hingegen kommt nicht so gut. Auch wenn Sie bisher an den Ort Rind geglaubt haben wie an die Verlässlichkeit der FDP in Sondierungsfragen, es gibt keine Rinderminute. Auch für Herrn Ox Galloway auf einer Weide in Briuagsshcastle, Scotland gelten die Greenwich-Zeit und die Atomuhr im rinderarmen Braunschweig.

So, das bedurfte mal der Klärung, die Causa mit dem Ort lag mir schon lange im (Kuh)Magen.

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