Langzugnomenwortbildungshymne

Ich gebe zu, meine Abwesenheit vom täglichen Blog-Schreiben dauerte länger als geplant. Nun geht es weiter. Danke, dass Sie hin und wieder vorbeischauen. Und was steht besser an beim ersten Beitrag nach rund einer Woche als ein Loblied auf die deutsche Sprache. Abgesehen vom Dank an Klaus H., der mir dieses Bild hat zukommen lassen.

Schon das Wort Startnummernunterlagen, heißa! Das Deutsche kann das. Das Deutsche hängt einfach Nomen an Nomen an Nomen. Und schwups, ein neues Wort. Weltuntergangssymptomstimmungsgelaber. Liest sich ganz mies, nicht wahr? Aber ginge. Ist korrekt.

Und wir unterscheiden zwischen einer Ode an das Deutsche – und der Notwendigkeit, es lesbar zu gestalten. Weltuntergangs-Symptomstimmungs-Gelaber liest sich besser. Auf jeden Fall. Hat aber mit der Fähigkeit des Deutschen zur Langzug-Bildung nichts zu tun.

Und Wertsachenaufbewahrungsetiketten? Auch so ein Wort. Jeder weiß, was gemeint ist. Die Etiketten, die man an Behältnissen anbringt, in denen Wertsachen aufbewahrt werden. Ganz einfach. Ein Wort, das man sonst mit zwei Relativsätzen – wie eben geschehen – erklären müsste. Ich mag das. Auch wenn ich es natürlich für die Nachvollziehbarkeit und die schnelle Lesbarkeit koppeln würde.

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