Die größte Homonym-Sammlung im Netz

Wie es zur Liste kam. Ich habe erstmals Mitte März 2021 in bierseliger Weinlaune die Idee gehabt, die größte Sammlung von Homonymen im Internet zusammenzustellen. Dass mein Aufruf einen solchen Ansturm auslöste, hätte ich nicht gedacht. Mit Stand Ende Juli 2021 ist dieses Ziel erreicht. Und ich habe die Aufgabe, diese Sammlung zu ordnen. Dies werde ich tun, wenn die deutschmeisterei.de nicht mehr täglich erscheint. Irgendein sozial belächeltes Hobby muss man doch haben, um den Ehrentitel schrulliger, aber liebenswerter Alter mit Recht zu führen.

Zur Erklärung Homonym ist natürlich volles Griechisch und heißt so viel wie gleichlautend. Homonyme sind Wörter, die gleich lauten (und natürlich im besten Falle auch gleich geschrieben werden) – aber verschiedene Bedeutungen haben. Ja, Homonyme sind das, was Sie im Sandkasten „Teekesselchen“ nannten. Daher auch das Bildchen.

Wissenschaftlicher Hintergrund Ich drehe mich verstohlen um und drücke Ihnen in einem dunklen Gang eine Kassette (übrigens auch ein Homonym, Punkt 613) in die Hand: „Lauschen Sie, der Inhalt wird sich danach von selbst löschen“, sage ich. Dann spricht es: Wissenschaftlich lässt sich vieles nicht halten. Er wird das im Laufe seiner Arbeiten etwas korrigieren. Er wird aber immer den Spaß am Wort, auch am groben Wort, in den Vordergrund stellen.

Auffindbarkeit Am rechten Rand (also nicht politisch, sondern hier …) dieser Seite finden Sie den Begriff Kategorien. In den Kategorien finden Sie Homonym-Sammlung. Klicken Sie dort, sehen Sie alle Beiträge auf einen Blick.

Mess-Instanz Wikipedia Homonyme, die schon in der Liste auf Wikipedia aufscheinen, werden nicht angenommen. Bereits vorhandene sind mit einem blauen (wiki) gekennzeichnet. Eine feine Liste finden Sie ebenfalls hier, ω deutsch und deutlich (Kennzeichnung: deudeu). Ich werde mir die Zeit nehmen müssen, deren Liste mit der deutschmeisterei.de-Liste abzugleichen und hier Doppelungen zu tilgen.

Homonyme und  Kutschen Sagen wir mal so: Ein Homonym-Paar aus mindestens zwei Wörtern ist eher normal, na, sogar Voraussetzung. Eines mit drei schon ganz in Ordnung. Ich habe mir angewöhnt, alle Vier, Fünf-, Sechs– oder gar SiebenSpänner gesondert farblich auszuweisen.

Die Göttingen-Papiere Der Begriff taucht hier öfter auch. Man sagt den Göttingern nach, sie sprächen lupenreines, präzises, dialektfreies Hochdeutsch, geeignet für eine Karriere als Sprecher der Aussprache-Instanz „Tagesschau“. Wenn diese Sammlung abgeschlossen sein wird, werde ich alle Homonyme noch einmal überprüfen und in anderen Listen ordnen. Jene, die das Göttinger Gericht nicht überstehen, werde ich gesondert aufführen.

Spezialsammlungen Ich habe zwei Sonderabteilungen eingeführt: einmal Homonyme mit Vornamen, einmal Homonyme mit geographischen Begriffen. Die Sammlung der Namenbezogenen finden Sie ab Punkt 431 (Kurt …), die der geographischen ab Punkt 615 (Po …)

Farben Neue Homonyme finden Sie am Ende. Sie sind rot markiert. Aber: Es passiert oft, dass bei der Bearbeitung der neuen Homonyme weitere hinzustoßen, die bei bereits gefundenen angesiedelt werden müssen, meist ein drittes oder viertes. Die sind ebenfalls rot markiert. Es lohnt sich also, die Liste der bisher erschienenen langsam durchzublicken, um die neuen zu entdecken. Immer wieder eine Überraschung!

Ich fordere Sie überdies auf: Schicken Sie mir Homonyme. Ich werde sie veröffentlichen, wenn Sie wünschen sogar mit Namensnennung.

Aktueller Stand: 1.034 Wörter; letzte Änderung: 23. August 2021

Aber nun …

__________ … HOMONYME. Die komplette Sammlung der deutschmeisterei.de nur hier __________

  1. Hau drauf! (Aufforderung am Boxring) vs. Haudrauf (Charakter-Klassifikation)
  2. abledern (das Auto nach der Automaten-Wäsche von den Tropfen befreien) vs. abledern (kräftig hetzend über andere herziehen)
  3. Granate (Frau mit Pfiff) vs. Granate (Waffe mit Pfiff)
  4. Maske (modisches Accessoire der Zwanzigerjahre) vs. Maske (Hautschutz durch Kosmetikerinnen)
  5. Brille (auf der Nase) vs. Brille (die unterm Hintern)
  6. Entgleisung (wg. Lokführer am Smartphone) vs. Entgleisung (verbale: „Sie Möchtegern-Lukas von einem Lokomotivführer, Sie!“)
  7. Buße (katholisch) vs. Buße (Knöllchen)
  8. Bude (zum Verkauf von Souvenirs und Bier im Stadion) vs. Bude (Sportmoderatoren-Deutsch für Tor im Stadion; siehe Punkt 46, Laden)
  9. Schiff (Kreuzfahrer-Behausung) vs. Schiff (Teil einer Kirche für Fahrten zum Kreuz)
  10. Nagel (Ding, mit dem man das nächste Beispiel an der Wand befestigt) vs. Nagel (Körperteil, auf den man beim befestigenden Hämmern besonders achten soll)
  11. Spiegel (Wand-Dings zum Reinschauen) vs. Spiegel (Gemüse-Dings auf dem Teller unterm Fleisch)
  12. Bett (Ding mit Matratze) vs. Bett (wie Spiegel, Teller-Dings)
  13. Regen (Himmels-Wasser) vs. regen (sich zu, bringt Segen)
  14. Himmel (Sternenort) vs. Himmel (fehlt im Auto nur bei Cabrios) (wiki)
  15. Pool (zum Baden) vs. Pole (Position beim Rennen) vs. Pole (Stange zum Tanzen) (siehe Kommentarspalte vom 17. April 2021). Wird Göttingen nicht überstehen.
  16. Lampe (Ding mit Schnur und Licht) vs. Lampe (Meister, Freund von Fuchs beim Gutenachtsagen und Gegner des Igels beim Rennen)
  17. Astra (Vakzin für 60plussige) vs. Astra (Bier für alle) vs. astra (per et ad, Angeberdeutsch für: interstellar reifen)
  18. Bar (Ort für Hochprozentiges) vs. Bar (Druckmiss-Einheit) vs. bar (Euro-Scheinchen)
  19. Rahmen (Bildumrandung) vs. Ramen (japanische Nudelsuppe, vgl. Text oben)
  20. Flies! (Aufforderung, sich endlich um die Verschönerung des Bades zu kümmern) vs. Vlies (Stoff, manchmal ω golden, macht dann Tiere sprechen)
  21. Kuli (Schreibgerät mit Mine) vs. Kuli (Tagelöhner in Mine) vs. Miene (Gesichtsausdruck)
  22. ausgefallen (Geschmack) vs. ausgefallen (Zug, Haar)
  23. Bikini (Atoll) vs. Bikini (auch toll)
  24. Urlaub (liegt mal wieder an) vs. Urlaub (liegt schon seit Menschengedenken)
  25. Bedacht (vorsichtig und nachdenklich handeln) vs. bedacht (das Haus nach oben absichern gegen Witterungseinflüsse)
  26. Morgen (Tageszeit) vs. morgen (der kommende Tag) vs. Morgen (Tageswerk-Angabe für Landwirte)
  27. Flur (von dem Zimmer abgehen) vs. Flur (und Wald und auf der Heide)
  28. Rat (zum Geben) vs. Rad (zum Treten)
  29. Hasenfuß (in dem steckt ein Viertel der Antriebskraft des Tieres im Lauf gegen den Igel) vs. Hasenfuß! (Anwurf der Charakterschwäche im Kampf gegen den Igel)
  30. Schnee (einmal aus Wolken) vs. Schnee (mal durch die Nase atmen) vs. Schnee (umgangssprachlich: der von gestern: wertloser Kram)
  31. umfahren (Passant überlebt) vs. umfahren (Passant stirbt); mit Verlaub: ein Klassiker (wiki) 
  32. abgedreht (um die Ecke gebogen) vs. abgedreht (verschroben)
  33. modern (Stadium vorm Schimmeln) vs. modern (zeitgeistig sein wollen) (wiki) 
  34. Abführmittel (Magen) vs. Abführ-Mittel (ω Handschellen, runde Acht, Polizeijargon) mit Dank an Markus Krebs
  35. gerissen (Schaf) vs. gerissen (Geduldsfaden) vs. gerissen (Tat-Moral vor Einsatz des Abführmittels)
  36. Drossel (Vogel) vs. drossel! (Imperativ als Aufforderung zur Tempoverlangsamung)
  37. verfahren (ohne Navi unterwegs) vs. verfahren (Situation) vs. Verfahren (mit Richter)
  38. Messe (sonntags) vs. Messe (Verkaufsausstellung) vs. messe! (Aufforderung eines grammatikfernen Elektrikers, den Zollstock zu holen, siehe Punkt 402)
  39. Zinken (mit dicker Nase markieren) vs. zinken (die Asse markieren)
  40. Pfeife (zum Rauchen) vs. Pfeife (zum Musizieren) vs. Pfeife (Du Versager!)
  41. Party (feiern) vs. Partie (mit von derselben sein, wenn man reich einheiratet)
  42. Mühle (klappert am rauschenden Bach) vs. Mühle (die Falle klappt auf dem Brett zu)
  43. Fliege (fliegt wild rum) vs. Fliege (fest am Hals) vs. Fliege (Mach! dieselbe …)
  44. Flamme (im Kamin) vs. Flamme (Angebetete vor dem Kamin)
  45. Schimmel (wiehert) vs. Schimmel (stinkt schon)
  46. Laden (Geschäft) vs. laden (Gewehr) vs. Laden (vor dem Fenster) vs. Laden (Tor, der Hüter desselben bekommt ein paar in den Laden, siehe Punkt 8, Bude) vs. Laden (Bin, tot)
  47. Ladenhüter (ukrainischer Türsteher vor Juweliers) vs. Ladenhüter (Resterampe)
  48. Säule (riesig dorisch) vs. Säule (klein, schwäbisch, schweinisch)
  49. Pute (Tier im Gras) vs. Pute! (Ausruf)
  50. Gras (Tierauslauf) vs. Gras (zum Rauchen!)
  51. Bank (zum Sitzen) vs. Bank (fürs Moos) (wiki) 
  52. Moos (auf der Bank) vs. Moos (unterm Baum)
  53. klamm (ohne Moos) vs. klamm (feucht) vs. Klamm (Engschlucht-Gebiet, oft feucht) vs. clam (lateinisch für heimlich, siehe ω Etymologie am Fuß des Beitrags)
  54. Dame (Eleganz) vs. Dame (Spielkarte) vs. Dame (Spielfigur) Dame (Spiel). Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  55. Erde (Planet) vs. Erde (darin blüht’s im Garten) vs. erde! (dich! Aufforderung, mit den Füßen auf des Gartens Grün zu bleiben) (wiki) 
  56. Milchglas (schaut man nicht durch) vs. Milchglas (ist Milch drin, schaut man auch nicht durch)
  57. Corona (ω Märtyrerin und Heilige) vs. Corona (Schlimmding) vs. Corona (Bier aus Mexiko) vs. Corona (Ansammlung unter Akademikern) vs. koronar (die Herzkranzgefäße betreffend). Mit Dank an meinen Freund Tom Z. Ein sauberer Vier-Spänner.
  58. Märtyrer (stirbt am Kreuz) vs. Mehrtürer (Auto). Der ist leider nicht von mir.
  59. ist (Form von sein) vs. isst (Beschäftigung im Dasein)
  60. gleich (sehr, sehr, sehr ähnlich sein) vs. gleich (jetzt, dauert keine fünf Sekunden mehr!)
  61. Armleuchter (hängt im Schloss) vs. Armleuchter (glaubt wirklich an Schlossgeister)
  62. fortfahren (im Auto sportlich Gas geben) vs. fortfahren (bei der Rede rhetorisch Gas geben)
  63. Perle (glänzt geputzt) vs. Perle (glänzt durch Putzen) vs. Perle (zwischen Duisburg und Hamm Ausdruck für Dame an seiner Seite, „… kommse nach Buer, klaunse dich Uhr // kommse nach Erle, klaun se dich Perle …“)
  64. Geschoss (fliegt einem um die Ohren) vs. Geschoss (Anlandeorientierung für Aufzüge)
  65. Masse (ganz schön viele) vs. Maße (Einheit zum Messen der vielen). Könnte fallen, dieser Ansatz.
  66. Standarte (hat der Bundespräsident am Auto) vs. Standarde (Norm für die Maße des Bundespräsidenten-Fähnchens). Bei diesem Einsatz sehe ich standardmäßig Streichgefahr.
  67. Streich (Maxens und Moritz’ Jargon und Lebensinhalt) vs. streich! (Malerjargon) vs. streich! (BWLler Jargon angesichts von Mitarbeiterlisten)
  68. Band (als Maskulin zum Lesen) vs. Band (als Feminin zum Hören) vs. Band (als Neutrum zum Zusammenbinden)
  69. Haus (zum Wohnen) vs. Haus (volles, beim Karteln)
  70. weg (eben noch da – und jetzt?) vs. Weg (Substantiv, hinter der Gabelung links: das Ziel)
  71. Wohl (zum!) vs. wohl (Abtönpartikel; da war ihm wohl unwohl)
  72. Ahorn (kanadischer Wahrzeichen) vs. A Horn! (Bayerisches Wahrzeichen, Beule nach der Wirtshausschlägerei). Streichkandidat!
  73. Laufbursche (immer fix im Rahmen, siehe Punkt 19, von Punkt 74 unterwegs) vs. Lauf, Bursche! (Ausruf von Hansi Flick an Thomas Müller)
  74. Service (Gedeck aus Porzellan) vs. Service (Personal fürs Gedeck, oft Laufburschen)
  75. Backfisch (wird braun in der Pfanne) vs. Backfisch (wird rot im Gesicht)
  76. Rechte (werden gerade eingeschränkt bis zur Impfung) vs. Rechte (Cassius Clay) vs. Rechte (ohne Worte). Siehe auch Punkt 140
  77. aussetzen (du bist dran, ich verzichte!) vs. aussetzen (Hund zum Sommerbeginn an der Autobahn) vs. aussetzen (Atem bei Schlaf-Apnoe)
  78. Grad (Celsius) vs. grad (eben) vs. Grat (Berg) vs. Krad (brummbrumm!)
  79. wollen (Verb und seine Spielarten) vs. wollen (aus Wolle bestehend). Mit Dank an Klaus H.
  80. Wollust (Todsünde) vs. Wolllust (Spass am Hand-Werk)
  81. Park (Grünanlage und damit Schutz vor Autos) vs. park! (das Auto loswerden wollen, weil die Grünanlage lockt)
  82. pack! (Aufforderung, aus dem Auto Dinge zu laden für die Erholung in der Grünanlage ) vs. Pack! (Ausruf in Homonym 81, wenn andere die Bank, siehe Punkt 51, besetzt haben)
  83. Tablett (zum Service, Punkt 73, 74) vs. Tablet (flacher Computer)
  84. Gebote (Moses auf dem Berg Sinai) vs. Geh, Bote! (Aufforderung des Volks Israel an Moses, sich zu trollen)
  85. mähen (der Landmann mit der Sense) vs. mähen (das Zicklein mit der Stimme). Mit Dank an Klaus H.
  86. Locken (Haupthaarkräuselungen extrem beim Schwarm) vs. locken (was die Umschwärmte mit den Locken macht)
  87. Schwarm (die mit den Locken aus dem Punkt vorher) vs. Schwarm (es fischelt in Massen, siehe Punkt 65)
  88. Füllen (Pferdchen, siehe nächster Punkt) vs. füllen (etwas gut vollmachen)
  89. Pferdchen (Zossen auf der Weide) vs. Pferdchen (beim Zuhalter unter der Haube)
  90. Weide (stehen der Zossen aus Punkt 89 drauf) vs. Weide (steht der Zossen aus Punkt 89 vielleicht drunter)
  91. Mobiles (die kleinen Imwindwiegenden über der Wickelkommode) vs. mobiles (Telefonieren, zum Beispiel, oder Einsatzkommando) Mit Dank an Klaus H.
  92. Dachs (Tier) vs. DAX (InDAX … Index) vs. Dachs (Genitiv der Bedachung) vs. D-A-CHs (BWLer-Deutsch für Deutschland-Austria-Chwisterland)
  93. Börse (Ort für DAX-Poker) vs. Börse (leer, wenn Sie den DAX-Poker vergeigen)
  94. acht (Zahlwort) vs. Acht (sich in selbige nehmen) vs. Acht (Verbannung)
  95. Lager (zum Ruhen) vs. Lager (zum Kugeln)
  96. Bohnenstange (Halterung für Gemüse) vs. Bohnenstange (Anforderung von Lagerfeld)
  97. Zug (Schiene) vs. Zug (Zigarette) vs. Zug (Schach) vs. Zug (durch die Gemeinde) Mit Dank an meinen Freund Tom Z. Ein sauberer Vier-Spänner.
  98. Orangen-Haut (Genuss-Zone, lecker, auch geschält, wenn nicht gespritzt) vs. Orangenhaut (Problemzone)
  99. Genuss (lecker!) vs. Genus (rein geschlechtlich). Ich ahne die Proteste.
  100. Weizen (stramm auf dem Feld und im Brot) vs. Weizen (sanft in der Kehle und im Abgang)
  101. Nachwuchs (schreit im Laufstall) vs. Nachwuchs (leuchtet auf dem Kopf)
  102. Gel (gegen den Nachwuchs aus dem Punkt davor) vs. gel (Adjektiv, macht im Kinderlied der Safran mit dem Kuchen)
  103. heute (schauen Sie auf den Kalender) vs. heute (Tagwerk des Bauern bei der Ernte, vom Verb „heuen“) vs. häute (wenn ein anderes Tier als ein Vogel mausert) vs. Häute (das, was der Indianer abzieht). Ein sauberer Vier-Spänner.
  104. Leute (zum Beispiel Leser, Sie!) vs. läute! (Bimmel-Imperativ)
  105. Feder (Schreibutensil) vs. Feder (Metallteil zur Dämpfung) vs. Feder (Holzteil zum Verbinden zweier Platten) vs. Feder (Vogelteil). Mit Dank an Herrn M.
  106. Programm (zur Darbietung) vs. pro Gramm (Maßeinheit)
  107. Alptraum (Böse-Nacht-Indikator) vs. Alb-Traum (die böse Nacht des Albs).  Ich ahne die Proteste.
  108. Fummel (Kleidung, eher abschätzig gemeint) vs. fummel! (Aufforderung zur Erkundung unter den Fummeln)
  109. Ring (Ehe) vs. Ring (Sportplatz für Box-Haudraufs, siehe Punkt 1) vs. Ring (Leucht-Augen-Verursacher bei Wagner-Fans)
  110. Boxen (Sport für Haudraufs, siehe wieder Punkt 1) vs. Boxen (Verpackungsbehälter) vs. Boxen (kommt Musik raus)
  111. Stuhl (ja, das muss sein, weil es stimmt: Gang) vs. Stuhl (Möbel)
  112. Brand (Feuer) vs. Brand (Nachdurst) vs. Brand (Haut, Krankheit)
  113. Zahn (ein Fall für Dentisten) vs. Zahn (Ding aus der Reserve, das man zulegen kann) vs. Zahn (meist steil, vor allem aber weiblich, siehe auch Punkt 3, Granate)
  114. Krone (noch ein Fall für Dentisten) vs. Krone (und ein Fall für Royalisten) vs. Krone (Währung oder ehemalige Währung in vielen europäischen Ländern) vs. Krone (Aufzugsrädchen an einer guten Uhr) vs. Krone (Spitze des Baumes) vs. Krone (Bier ganz oben, meist schaumig). Eine lupenreiner, knallsauberer Sechs-Spänner.
  115. Fuchsschwanz (leuchtet bei ω Reinike) vs. Fuchsschwanz (leuchtet silbern im Baumarkt) vs. Fuchsschwanz (leuchtete in den Achtzigern am Manta)
  116. Knete (zum Basteln) vs. Knete (Geld) vs. knete! (Aufforderung eines Grammatikfernen an den Masseur)
  117. Fahne (wimpelt so rum im Winde) vs. Fahne (alkoholt so rum vor der Nase)
  118. Schachtel (Kultgegenstand aus dem Laden für Verpackungsdesign) vs. Schachtel (meist in Verbindung mit: „alte“ – Frau, abschätzend)
  119. Wein (schmeckt!) vs. wein! (parallel zu Andi Möller: heul doch!)
  120. Rüde (Substantiv, wuff und männlich) vs. rüde (Adjektiv, oft Suff, oft männlich)
  121. Block (mal eben um denselben gehen) vs. Block (mal eben was aufschreiben) vs. Blog (Genus: das Weblog, lesen Sie, wenn Sie die deutschmeisterei.de aufrufen)
  122. Bock (springt lustvoll hoch) vs. Bock (springt lustlos ab, hat keinen …) vs. Bock (Bier) 
  123. fielen (kennen wir, dem Erdboden so nah) vs. vielen (unbestimmtes oder auch indefinites Zahlwort) Mit Dank an Herrn M.
  124. Rheinfall (Schaffhausen) vs. Reinfall (Pleite)
  125. Münster (Kirchleins in Freiburg und Ulm) vs. Münster (Stadt des gleichnamigen Friedens) vs. Munster (ohne Ü, Käse)
  126. Waschlappen (reinigt) vs. Waschlappen (läuft weg, wenn die großen Jungs kommen); vgl auch Punkte 40 und 61
  127. Absatz (macht Geschäftsleute fröhlich) vs. Absatz (macht Bein fröhlich) vs. Absatz (mache ich fröhlich nach dieser Zeile). 
  128. Schein (im Portemonnaie) vs. Schein (aus der Taschenlampe) vs. Schein (zum wahren Wahren)
  129. war (ist nun vorbei) vs. wahr (gilt dagegen ewig). Ein Klassiker!
  130. Ton (Klang) vs. Ton (Bodenart). Mit Dank an Herrn M.
  131. Beton (Baustoff) vs. beton! (Ausruf der Gesangslehrerin)
  132. Backe (oben: die Wange) vs. Backe (unten: die Hälfte des Gesäßes) vs. backe! (Imperativ aus der Mehlstube)
  133. Linse (die aus dem Auge) vs. Linse (die zum Fisch)
  134. Rolle (aus Papier) vs. Rolle (aus dem Fernsehen)
  135. Pilz (der auf dem Teller) vs. Pilz (stört die Grünen beim Draußenheizen) vs. Pilz (der am Fuß) vs. Pils (aus Pilsen). Ein sauberer Vier-Spänner.
  136. Modell (Heidis und anderer Agenten Bohnenstangen, siehe Punkt 96) vs. Model (Musterform aus Holz)
  137. Flugs (Genitiv in 10.000 Metern Höhe) vs. flugs! (Aufforderung, gannnnnzzzz schnell in die Pötte zu kommen)
  138. Flecks (Genitiv vom Hemdschmutz) vs. flex! (Aufforderung, die Anschaffung aus  dem Baumarkt jetzt sofort statt der Laubsäge zu testen)
  139. Linke (Cassius Clay, siehe Punkt 76) vs. Linke (Partei und Denkungsart)
  140. weiß machen (macht der Maler) vs. weismachen (macht der Schön-Redner)
  141. Hammer (Handgerät) vs. Hammer! (Ausruf von Sprachreduzieren unter 30) vs. Hammer (Knochen im Ohr 01). Mit Dank an Herrn M.
  142. Amboss (Schmieds Haudrauf) vs. am Boss (Ausdruck für Schleimer) vs. Amboss (Knochen im Ohr 02). Mit Dank an Herrn M.
  143. Steigbügel (Reiters Hilfe) vs. Steigbügel (Knochen im Ohr 03). Mit Dank an Herrn M.
  144. lesen (Buch) vs. lesen (Traube)
  145. Sattelschlepper (Vierzigtonner) vs. Sattel-Schlepper (guter Geist im Wilden Westen)
  146. Zwinger (für Hunde mit Biss) vs. Zwinger (ω Dresden, hat mit dem Käfig für Hunde nichts zu tun) vs. Swinger (Mensch mit lockermoralischem Lebensentwurf)
  147. Feige (Frucht) vs. feige (Adjektiv und Eigenschaft)
  148. Vorort (außerhalb der Stadtmauern) vs. vor Ort (direkt dabei auf 90,3)
  149. Cabriolet (fährt offen bis Capri, siehe auch Punkt 14) vs. Capri, ole! (Spanier bei der Ankunft im Hafen der Insel). Ich ahne die Proteste.
  150. Hering (schwimmt im Meer) vs. Hering (hält stramm das Zelt)
  151. Lippe (ist offen zum Küssen) vs. Lippe (hält dich, aus Gummi)
  152. Umschlag (kalt um die Wade) vs. Umschlag (umhüllt den Brief) vs. Umschlag (beim Boxen fällt der Gegner) Umschlag (Absatz, siehe Punkt 128, an der Containerhafen-Kante). Mit Dank an Klaus H. und Tania A.
  153. Pech (macht Unglück) vs. Pech (schwefelt)
  154. bedient (der Service ist eingespielt) vs. bedient (sein, die Nase bis oben gestrichen voll haben)
  155. Heft (zum Schreiben) vs. Heft (Griff bei Waffen) Mit Dank an Herrn M. Und wir lernen hier, liebe Schüler, dass der feine Ausdruck „das Heft des Handelns nehmen“ nichts zu tun hat mit eurer Schreiberei oder Rechnerei.
  156. verwahren (alles tief in die Box stecken, dass es keinen Schaden nehme) vs. verwahren (Politikerdeutsch: empört sich gegen etwas wenden und zurückweisen, vor allem gegen Unterstellungen)
  157. Scheinwerfer (macht Licht) vs. Schein-Werfer (Schnöselkinders Bezeichnung der geldscheißenden Eltern). Hält im Zweifel einer Überprüfung nicht stand, ich weiß.
  158. Fuchs (hat die Gans gestohlen) vs. Fux (auch: Fuchs; Neuling in einer Studentenverbindung) vs. Fuchs (Panzer)
  159. Mörser (kurzrohriges Geschütz, zerstört) vs. Mörser (Zubereitungsbehältnis für die Pesto, zerstampft)
  160. Kamm (Haarpflege, bei der man alles über einen schert) vs. Kamm (Gebirgsmarschziel zwischen zwei Gipfeln) vs. Kamm (Hautlappen auf dem Hühnerkopf). Mit Dank an Herrn M. und in Erweiterung von (deudeu)
  161. Feger (staubt ab und weg) vs. Feger (oft: heißer, räumt ab)
  162. Schnitte (Brot) vs. Schnitte (Manta-Fahrer-Deutsch für Feger, Vorname in der Regel: heiße, siehe Punkt 162 ). Mit Dank an Klaus H.
  163. Appel (umgangssprachliches Kernobst) vs. Appell (dringende Bitte, umgangssprachliches Kernobst nicht zu essen) Mit Dank an Klaus H.
  164. Zopf (hängt am Kopf) vs. Zopf (windet sich als Gebäck). Mit Dank an Mirjam H.
  165. Ruf (erschallt im Raum) vs. Ruf (eilt einem voraus, meist aber hinterher) vs. Ruf (zieht den Professor auf den Lehrstuhl, die Professorin übrigens auch)
  166. sagen (Mund auf, Zunge bewegen) vs. Sagen (was so im klassischen Altertum gesagt wurde). Mit Dank an Klaus H.
  167. Schlüssel (steckt im Schloss) vs. Schlüssel (steckt am Partitur-Anfang voller Musik) vs. Schlüssel (Lösung für ein Rätsel
  168. Shoppen (Einkaufen als Sport) vs. Schoppen (einen oder drei heben; in Würzburg gibt es den ω Brückenschoppen) vs. schoppen (die Ärmelchen zusammenschieben). Mit Dank an Chris W.
  169. pervers (abartig) vs. per Vers (Zahl- und Zählart beim Lyriker)
  170. Bogen (Rundbauteilchen) vs. Bogen (Geigers Streiche) vs. Bogen (der Gigolo beim Eintanzen, etwas raushaben)
  171. Tanzende (Gigolo und Partnerin beim Bogenraushaben-Suchen) vs. Tanz-Ende (die Letzte macht das Licht aus)
  172. gar (Abtöner, etwas so gar nicht können) vs. gar (Essen ist fertig!)
  173. Penne (Umgangssprachlich für Schule) vs. Penne (Nudel-Schule) vs. penne! (grammatisch unkorrekter Imperativ für Müde)
  174. Heuer (bekommt der Seemann) vs. heuer (in diesem Jahr, jedenfalls südlich des Mains) Mit Dank an Klaus H.
  175. Ähre (steht auf dem Feld im Wind) vs. Ehre (habe dieselbe!)
  176. Ladung (auf LKW oder Schiffe geladen) vs. Ladung (umgangssprachlich: Menge) vs. Ladung (elektrische) vs. Ladung (meist zu Gericht)
  177. Veilchen (blüht im Garten) vs. Veilchen (glüht ums Auge). Mit Dank an Andrea S.
  178. Plätzchen (im Frühstau zu Berge auf die Hütte – und oben eine tolle Aussicht) vs. Plätzchen (etwas Süßes)
  179. Kurve (auf dem Weg zur Hütte da oben von Punkt 180) vs. Kurve (Holz vor der Hütte)
  180. Kröten (im Teich) vs. Kröten (im Portemonnaie, umgangssprachlich). Mit Dank an Klaus H.
  181. Grüntee (jeden Morgen frisch in die Tasse) vs. grünte (in der Dritten, Singular: wenn die Belcanto, siehe Text oben, sproß)
  182. Panzer (Waffengattung) vs. Panzer (Schutz vor Waffen, auch bei Tieren). Mit Dank an Herrn M.
  183. Raute (geometrische Figur) vs. Raute (Logo des HSV) vs. raute (in der Dritten, Singular: etwas mit einem stoffaufwiegelnden Gegenstand behandeln)
  184. Faden (steht neben Garn und Nadel) vs. faden (Adjektiv; Feststellung über Besucher einer Ausstellung) vs. Pfaden (auf denen man unterwegs zur Ausstellung ist)
  185. Verband01 (bringt Heilung ums Knie) vs. Verband02 (Organisationsform) vs. Verband (maritimes Zusammengehören, Teil einer Flotte) vs. verband (Verbform zu Verband 01 und 02)
  186. Herz (pumpt) vs. Hertz (Einheit in der Naturwissenschaft) vs. Hertz (Autovermietung)
  187. Bart (Haarteil, kinnlicherseits) vs. Bart (Schlüsselteil). Mit Dank an Herrn M.
  188. Kreuzfahrer (um 1200 mit Mann und Maus ins Heilige Land) vs. Kreuzfahrer (bis 2020 mit der Aida und Mann und Maus ins Heilige Land)
  189. Habe (alles dabei auf dem Kreuzzug) vs. habe (Im ganzen Satz: Auf der Aida habe! ich alle Habe! und keine Angst). Mit Dank an Klaus H.
  190. Stil (hat Frau, hat Mann) vs. Stiel (hat Besen)
  191. Füßchen (zeigt sie her!) vs. Füßchen (Gerät am Fuß, bringt Singers Nähmaschine zum Singen). Mit Dank an Chris W.
  192. Gerät (gibts im Baumarkt) vs. gerät (unter die Räder – bestens)
  193. Grätchen (Gräte in einem Goldfisch) vs. Gretchen (Opfer und Befragte bei Goethes Faust). Tschulligung, der musste raus!
  194. Ehe (Bund fürs Leben) vs. ehe (man sich’s versieht, wird’s im Ehe-Bund zu bunt). Mit Dank an Andrea S. Ein Klassiker!
  195. seid (von sein) vs. seit (von gar nichts, aber zeitlich). Mit Dank an Andrea S. Ein Klassiker!
  196. wider (gegen alles) vs. wieder (alles noch einmal). Mit Dank an Andrea S. Ein Klassiker!
  197. Flasche (Wasser) vs. Flasche! (erfolgloses Weichei) vs. Flasche (Teil einer Rolle beim gleichnamigen Zug) . Mit Dank an Andrea S.
  198. Nabel (finden Sie meist oberhalb des Gürtels) vs. Nabel (der Welt, sich selbst als eben den nehmen)
  199. Auge (zum Gucken) vs. Auge (mitten im Hurrikan) vs. Auge (Punkte auf dem Würfel) vs. Auge (Unebenheit auf einem Stück Gemüse). Mit Dank an Andrea S. und Klaus H. Ein sauberer Vier-Spänner.
  200. Klatsch (Bruder von Tratsch) vs. klatsch! (Da capo! Da capo!) vs. klatsch! (ω Dr.-Erika-Fuchs-Deutsch zu Türstehers kurzer Armbewegung zum Veilchen, Punkt 178) vs. ω Clutch (Damenhandtäschchen). Noch ein sauberer Vier-Spänner.
  201. Lasche (geht nach Mike Krüger der legendäre Nippel durch) vs. lasche (Adjektiv, beamtenhafte Dienstauffassung donnerstags direkt nach „Mahlzeit“)
  202. Riegel (Sperrvorrichtung) vs. Riegel (Nahrungsmitteldarreichungsform) vs. Riegel (fußballersprachlich für Abwehr, undurchdringbar). Mit Dank an Herrn M.
  203. Mercédès (Vorname, Nachname: Jellinek) vs. Mercedes (Mädchenname: Jellinek, dann: Benz, weltbekannteste Automarke nach einem Vornamen). Mit Dank an meinen Freund Tom Z.
  204. Mutante (Abart von Covid) vs. Muh-Tante (Alm-Öhis Schwester Rosi oben auf der Alm). Ich fürchte, den muss ich streichen irgendwann.
  205. Belcanto (musikalische Disziplin des Schöngesangs im 17. Jahrhundert) vs. Belkanto (Kletterrose)
  206. Pole (eben nicht der Ungar) vs. Pole (Globus oben und unten, kalt) vs. pole! (bring das Kabel endlich an den Strom, du Pole!)
  207. Krümel (bleibt nach dem Früh-Stück morgens im Bett) vs. Krümel (Dreikäsehoch)
  208. Volte (Kunstgriff beim Kartenspiel, durch den beim Mischen eine Karte an die gewünschte Stelle gelangt) vs. Volte (das Reiten eines Kreises von kleinem ) vs. Volte (seitliches Ausweichen beim Fechten) vs. Volte (della Ornellaia, großer italienischer Wein). Mit Dank an Klaus H.; der Tropfen geht auf mich.
  209. Hitze (über 35 Grad und keine Oase in Sicht) vs. Hitze (hat die Hündin periodisch). Mit Dank an Andrea S.
  210. Kotze (Ekel am Morgen) vs. Kotze (trachtiger, ärmelloser, grob gewirkter Schutzmantel für den Waidmann). Mit Dank an Klaus H.
  211. Rattenschwanz  (Ratte hinten) vs. Rattenschwanz (Männchen hinten, Frisur) vs. Rattenschwanz (allerlei Dinge, die hinten dran hängen, meist Probleme)
  212. Platz (Horrorort für ω Agoraphobiker) vs. Platz (Stühlchen im Café) vs. Platz! (Aufforderung an Hunde, sich zu platzieren) vs. platz! (blutiges Ende von Hunden, die die Aufforderung zu wörtlich nehmen)
  213. Computer (spanisch: ordenador, siehe Thema des Tages) vs. komm, Puter! (täglicher Snack oder Schnack, siehe nächstes)
  214. Schnack (mal eben übern Gartenzaun Weltneuheiten austauschen) vs. Snack (’ne Leberkässemmel und ein Snickers) vs. schnack (norddeutsches Adverb für sehr knapp. Das war man Snack dran vorbei 🙂
  215. Fass (ist Wein drin oder Sauerkraut) vs. fass! (tut der Wachhund, wenn er Punkt 214 richtig begriffen hat) vs. fass! (dich kurz, Werbung der Post)
  216. Mit Dank an Andrea S.
  217. Paar (immer zweisam) vs. paar (immer mehrere) vs. Par (erfreut den Golfer)
  218. harrt (Präsenz, 3. Person, ist ausdauernd und unnachgiebig) vs. hart (Adjektiv, unbiegsam)
  219. Uhr (Zeitmesser) vs. ur (superalt). Mit Dank an Andrea S.
  220. Kanzel (sitzt der LKW-Fahrer drin) vs. Kanzel (predigt der Pastor runter)
  221. Laie (hat keinen Schimmer) vs. Leihe (gib’s mir in vier Wochen zurück)
  222. Blutsauger (saugt Blut aus) vs. Blutsauger (beutet Menschen aus). Mit Dank an Andrea S.
  223. Bremse (Blutsauger, siehe Punkt oben) vs. Bremse (bei 2oo lebensrettendes Pedal 75 Meter vor der Haarnadelkurve). Abermals mit Dank an Andrea S.
  224. Diener (Dienstleistungsberuf) vs. Diener (Körpersprache, leicht gebeugt). Mit Dank an Klaus H.
  225. blau (Farbe) vs. blau (Zustand). Mit Dank an Klaus H.
  226. Base (Chemisches) vs. Base (Tante, aber auch Kusine oder Cousine)
  227. Schelle (es klingelt) vs. Schelle (es verbindet) vs. Schelle (es schallt an der Wange). Mit freundlicher Hilfe von Klaus H.
  228. Birne (Obst) vs. Birne (Lampe) vs. Birne (Abriss) vs. Birne (Spottname für unseren Ex-Kanzlers). Mit freundlicher Hilfe von Klaus H. Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  229. Lüstern (der Kronleuchter im Dativ Plural) vs. lüstern (Zustand von Menschen, denen die Kronen leuchten vor Lüst)
  230. Terz (Musiksprung) vs. Terz (bitte mach keinen!)
  231. Neger (darf man nicht mehr sagen, veraltet) vs. Neger (Experten-Slang für Teleprompter, TV-Tafeln)
  232. Mal (ein) vs. Mal (Zeichen auf der Stirn) vs. Mahl (lecker) vs. mal (du kannst mich …) vs. mal! (Aufforderung der Zeichenlehrerin). Mit freundlicher Hilfe von Klaus H. Achtung, das ist ein sauberer Vier-Spänner!
  233. Fetzen (Reststück, Papier oder Stoff) vs. fetzen (streiten, denn bei Streit fliegen die F.). Mit Dank an Andrea S.
  234. Malzeit (Stundenplan im Kindergarten) vs. Mahlzeit! (Gruß in deutschen Unternehmen zu Mittag)
  235. Paternoster (Aufzug) vs. Pater noster (Gebet zum Vater, unser)
  236. wieso? (Fragewörtchen) vs. wie so (verstärkendes Partikelchen, wie so oft, siehe, !wie so oft!, den Beitrag des Tages, oben)
  237. Flecken (Schmutz und Sauce auf dem Laken, siehe nächsten Punkt) vs. Flecken (kleiner Ort, Tupfer auf der Landkarte) vs. Flecken (anderer Ausdruck für Kutteln). Dank an Julia L. für die Ergänzung zu Punkt 139. Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  238. Laken (übersteht die Nacht oft nicht ohne Flecken) vs. Laken (Plural einer chemischen Zurichtung, vielleicht auch zum Entflecken des Laken)
  239. Laktose (hochmodern, haben heute alle, die etwas auf sich halten) vs. Lackdose (das verstehen nur Franken). Und wird wohl nüchternes Nachdenken nicht überstehen.
  240. Wal (Fischlein) vs. Wahl (Stimmlein-Abgabe, oder: Als der Wal kam, hatte Jonas wirklich keine Wahl). Mit Dank an Klaus H.
  241. Eifel (Landschaft mit Maaren und Mooren) vs. Eiffel (Erbauer eines Turms in einer europäischen Hauptstadt). Mit Dank an Andrea S. (Note an mich: Ob in der finalen Aufarbeitung dieser Sammlung Eigennamen satisfaktionsfähig sind als Homonym müssen Sie entscheiden, Herr Chefredakteur)
  242. Moor (Todesort in England- oder Norddeutsch-Thrillern) vs. Mohr (heute nur noch als Apotheke zu finden)
  243. meins! (Werbung für eine eBay-Auktion) vs. Mainz (Karneval, ZDF, Kohl). Mit Dank an Andrea S.
  244. Färse (Kuh, die noch nie trächtig war) vs. Ferse (hinten am Fuß). Mit Dank an Klaus H.
  245. Tracht (Gewand im Süden des Landes) vs. Tracht (im ganzen Land: portionsweise Prügel)
  246. Gewand (im Süden des Landes: Kleidung) vs. gewandt (geschickt)
  247. Dreher (Beruf mit Metall) vs. Dreher (vertauschen von Halzen oder Stuchbaben). Mit Dank an Klaus H.
  248. Einsatz (in ω Manhattan, beispielsweise) vs. ein Satz (aus Manhattan beispielsweise: If you make it there …)
  249. Absinth (starker Alkohol) vs. ab sind (Dinge, die ehedem fest dran waren). Mit tiefem Dank an Klaus H. Und wenig Aussicht auf Bestand, bei aller Schönheit des Homonyms.
  250. Wachs (tropft von der Kerze) wachs! (werd endlich 1,99!, dann holt dich der Nowitzki)
  251. Hallen (Plural von Mehrzweck-) vs. hallen (wenn der Schall in Hallen Echos akustisch kräuselt)
  252. Wand (vier ums Zimmer) vs. wand (wie benimmt sich der Aal in der Reuse?). Mit Dank an Klaus H.
  253. Pauken (Schlagwerke im Orchester) vs. pauken (etwas mechanisch lernen; Herkunft: Treiben auf dem blutigen Paukboden in schlagenden Verbindungen)
  254. Tor (Rechteck im Fußball) vs. Tor (Eingang in die alte Stadt) vs. Tor (abfällig, nicht ganz klar im Kopf; seit 2020: Corona-Leugner) vs. Thor (Donnergott am Nordgötterhimmel) vs. Tor (Browser für das Dark Web). Achtung, das ist ein hasenreiner Fünf-Spänner! Nur mal so: (wiki) hatte nur drei …, als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  255. Latte (die am Zaun und auf dem Dach und am Fußballtor) vs. Latte (eine ganze Menge) vs. latte (von der italienischen Milch, Aufschäumung moderner Getränke) vs. Latte (was für Jungs, heimlich). Ein sauberer Vier-Spänner.
  256. bete! (endlich nieder!) vs. Bete (und eben nicht mit zwei E, essbar als Rote). Mit Dank an Klaus H.
  257. Jura (Studium mit 4 Buchstaben) vs. Jura (Schweizer Kanton)
  258. Tee (Köstlichkeit) vs. Tee (hölzerne Abschlaghilfe beim Golf)
  259. Gaffer (Idiot mit Kamera, aber ohne Anstand) vs. Gaffer (Oberbeleuchter beim Film) vs. Gaffer (besonderes Klebeband, hart, und dennoch schnell abziehbar)
  260. Dose (Behältnis) vs. Dose (umgangssprachlich für das Betriebssystem MS Dos) vs. Dose03 (noch umgangssprachlicher für Geschlechtsteil). Mit freundlicher Hilfe von Klaus H.
  261. Muschi (Herrin in vielen Haushalten) vs. Muschi (siehe Dose03). Mit Dank an Klaus H.
  262. Stab (Stock) vs. Stab (Zusammenschluss von Menschen, oft Militärs)
  263. Buchmacher (macht Geld) vs. Buch-Macher (macht selten Geld)
  264. Schuppen (Lager, oft unordentlich) vs. Schuppen (kleben am Fisch) vs. Schuppen (rieselt oft ordentlich aus der Kopfhaut). Mit Dank an Chris W. Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  265. Satz (das Ding zwischen zwei Punkten) vs. Satz (eine ordentliche Sammlung Schrauben oder Autoreifen) vs. Satz (Zwischenstand im Tennis). Mit freundlicher Hilfe von Tania A.
  266. Drachen (kämpfen gegen Georg) vs. Drachen (steigt auf der Stoppelwiese herbstens auf) vs. Drachen (Bootstyp) vs. Drachen (zänkisches Weib). Mit Dank an Julia L.
  267. Strudel (kommt mit dem Vorname Apfel auf die Kaffee-Tafel) vs. Strudel (darin geht man unter). Mit Dank an Tania A.
  268. Ranzen (trägt der Herr in Tennissocke, Muskelhemd und Sandale vor sich her) vs. Ranzen (trägt die ABC-Schützin auf dem Rücken). Mit Dank an Tania A.
  269. Reifen (rollt den Maybach) vs. reifen (Verb mit Wachstums-Potenzial). Mit Dank an Catrine B.
  270. Greif (Fabelname für den Adler) vs. greif! (pack endlich zu!). Mit Dank an Catrine B.
  271. Fall (Bringt Juristen Geld) vs. Fall (tut weh). Mit Dank an Andra S.
  272. Lappen (Putztuch) vs. Lappen (geht flöten bei 1,2 Promille, siehe nächster Punkt) vs. Lappen (legt man drauf in Euro nach Promilleverstoß) vs. Lappen (Teil der Lunge) vs. Lappen (durch die geht etwas, wenn einem was entgeht) vs. Lappen (das Volk der Samen, oben im kalten Norden). Achtung, das ist ein – Rekord bisher, Rekord! – lupenreiner Sechs-Spänner! Mit Fleißkärtchen und Dank an Andrea S. und Klaus H.
  273. Flöten (Plural zum Blas-Instrument) vs. flöten (gehen), siehe Punkt davor.
  274. Blasen (Plural zum Weh am Fuß) vs. blasen (Kerze aus) vs. blasen (ich beschreib es nicht). Mit Dank an Andrea S.
  275. Griff (steckt im Fenster) vs. Griff (steckt dem Judoka im Anzug). Mit Dank an Catrine B.
  276. Packung (kann verschickt werden) vs. Packung (hohe Niederlage im Sport). Mit Dank an Klaus H.
  277. Schwert (kämpft man mit) vs. Schwert (hängt man unters Boot). Mit Dank an Klaus H.
  278. Asche (Brandrest) vs. Asche (Rest im Portemonnaie)
  279. Akte (steht im Amt) vs. Akte (lassen sich abmalen von Kunststudenten) vs. Akte (Roman von Grisham, siehe nächste)
  280. Kammer (steht einer Verhandlung vor) vs. Kammer (schläft man drin, bevor das gleichnamige Orchester einen weckt) vs. Kammer (Roman von Grisham, siehe Punkt davor)
  281. beugen (das Recht) vs. beugen (den Rücken) vs. beugen (das Verb). Mit Dank an Klaus H.
  282. Schwamm (drüber! und zum Ausdrücken) vs. schwamm (er ist nun ganz weit draußen und nass)
  283. Kegel (wirft man um) vs. Kegel (wirft einen um, wenn man erfährt, dass da noch ein Uneheliches auftaucht)
  284. Crème (dringt in die Haut) vs. Crème (drängt zum Nachtisch an den Gaumen). Mit Dank an Klaus H.
  285. Brachen (Ödland-Landschaft) vs. brachen (zusammen, angesichts des Ödlands)
  286. Busen (oft Blickfang) vs. Busen (weniger Blickfang, mehr Meer)
  287. Wurzel (tief in der Erde) vs. Wurzel (Mathematikern bekannt) vs. Wurzel (zieht der Dentist)
  288. Mutterkuchen (geht ab am Geburts-Tag) vs. Mutter-Kuchen (bringt Maman am Geburtstag)
  289. Mantel (hält warm) vs. Mantel (legt sich im Backofen um Pflaumen, beispielsweise) vs. Mantel (Umrahmung des Fahrradschlauchs)
  290. Herzog (adelig) vs. herzog (eher lächerlich, weil man über ihn …). Mit Dank an Klaus H.
  291. hol! (bring es endlich!) vs. hohl (Birne, Gebinde, Rohr, Nuss – als Schimpfwort)
  292. Karte (zum Spielen) vs. Karte (abgelöst durch Navigationsgeräte). Mit Dank an Klaus H.
  293. Flotte (kriegt sich über die Weltmeere) vs. flotte (Adjektiv zum pfiffigen Fräulein der Sechziger)
  294. Braue (zieht man empört hoch) vs. braue! (sagt der Bier-Chef zum Bier-Stift). Mit Dank an Klaus H.
  295. Tulpe (kommt aus Holland) vs. Tulpe (kommt Pils rein)
  296. Belege (gehen ans Finanzamt) vs. Beläge (geht man drauf) vs. beläge (rattenschwerer Konjunktiv)
  297. Humus (gute Erde) vs. Hummus (Leckeres aus Kichererbsen). Im Zweifel entscheidet die Göttinger Mundart.
  298. Kartenhaus (kracht sprichtwörtlich zusammen) vs. Kartenhaus (Lagerstatt im Leuchtturm zu Punkt 294)
  299. Nachschlag! (klarer Ruf zu Tisch nach Punkt 286) vs. Nachschlag (Boxers Linke)
  300. Albatros (Vogel) vs. Alba-Tross (Zug gen Alba, Italien, zur Trüffel-Trüffelei). Wird einem zweiten Blick nicht standhalten, fürchte ich.
  301. Oder (Fluss) vs. oder (der da?) vs. oh, der! (genau der!) Wird einem zweiten Blick nicht standhalten, fürchte ich.
  302. kosten (teuer) vs. kosten (lecker). Mit Dank an Klaus H.
  303. Leitung (Achtung, Hochspannung!) vs. Leitung (Chef). Mit Dank an Klaus H.
  304. Oper (ermüdendes Singspiel, wenn nicht von Mozart) vs. Opa (ermüdeter Herr mit Enkel-Tick). Mit Dank an Klaus H. Wird einem zweiten Blick nicht standhalten, fürchte ich.
  305. Gurke (kommt in den Salat) vs. Gurke (betagtes Auto, kommt in die Presse). Mit Danke an Béla B.
  306. Spannen (Plural eines Längenmaßes) vs. spannen (der Herr aus Punkt 306 heimlich hinterm Baum)
  307. Grüne (Partei, bei der derzeit der Baer bockt) vs. grüne (Farbadjektiv, aber auch oft in Verbindung mit „ach“, „du“ und „Neune“)
  308. Stieren („Da tief“ rein, bei den Hörnern packen) vs. stieren (unangenehm blicken)
  309. übersät (voll von, die Saat ging auf) vs. überseht (die Augen weiter auf!) vs. übersäht (rattenschwerer Konjunktiv)
  310. Eier (gibt’s auf dem Markt) vs. Eier (gibt’s im besten Fall bei Kerlen, Achtung: test’es!)
  311. Dachschaden (Ziegel verrutscht) vs. Dachschaden (Hirn verrutscht)
  312. Salamander (Tier, nach einer Schuhmarke benannt) vs. Salamander (ω Heizgerät für die Hausfrau)
  313. Lokal (sitzt man bald wieder drin) vs. lokal (nur umme Ecke: je näher, desto Alkohol im Lokal). Mit Dank an Klaus H.
  314. Urmel (Augsburger, wohnt in einer Kiste) vs. Ur-Mehl (aus dem buk Moses Manna). Wird einem zweiten Blick nicht standhalten, fürchte ich.
  315. buk (völlig korrekt von „backen“) vs. Bug (Schiffsteil). Ist ja schön und gut, steht aber schon in Wikipedia.
  316. Geist (im Schloss) vs. Geist (im Kopf) vs. Geist (im Glas). Mit Dank an Klaus H.
  317. scharren (machen Hühner) vs. scharen (sich versammeln). Siehe Ausgangsfrage oben.
  318. Pot (Haschisch-Konsumenten kennen sich aus) vs. Pott (passt Tee rein und Kaffee) vs. Pott (Wohnstatt zwischen Duisburg und Hamm, an Escher und Ruhr). Mit Dank an Klaus H.
  319. Teekesselchen (aus dem kann man in den Tee-Pott vom vorherigen Punkt füllen) vs. Teekesselchen (ω Wortspiel um Homonyme, weshalb das Bild vom Teekessel für diese Serie steht.)
  320. Aufguss (in dem Beuteltee ist noch Teein, bitte noch mal auslutschen!) vs. Aufguss (Sauna, heute mit Champagner). Mit Dank an Tania A.
  321. Franken (wildes Volk im eher nördlichen Bayern) vs. Franken (Zahlungsmittel in der Schweiz)
  322. streichen (die Geige) vs. streichen (die Wand) vs. streichen (die Idee)
  323. Flaschenpost (Unternehmen, das Flaschen bringt) vs. Flaschenpost (Liebesbriefe aus dem Meer). Siehe Haupttext heute)
  324. Piano (steht im Wohnzimmer rum) vs. piano (zeigt die Note, wenn’s geruhsam werden soll). Mit Dank an Tania A.
  325. Note (Schulzeugnis) vs. Note (klingt aus dem Piano) vs. Note (überreicht der Diplomat einem Diplomaten) vs. Note (eine bestimmte Nuance, beim Duft beispielsweise). Ein duftender Vier-Spänner
  326. angefasst (tausend Mal berührt und so …) vs. angefasst (nach der tausendundzweiten Berührung völlig stinkig sein. Man / frau  ist „angefasst“). Mit Dank an Andrea S.
  327. Belarus (Land, Demokratie-Vorbild) vs. Bella-Russ (in Minsk gängiger Name des Wettbewerbs „Putins Schönste“). Ich fürchte, diese Idee werde ich Punkt 325en müssen)
  328. Brett (vielseitiges Werkzeug) vs. Brett (vorm Kopf) vs. Brät (Stück vom Schwein) vs. Bret (feiner Name fürs Wild). Wird wohl nicht zur Gänze von der Corona aus Göttinger Sprachsprecher durchgewunken). Mit Dank an Klaus H.
  329. Denkmal (steht da so rum zur Erinnerung) vs. denk mal! (erinnere dich an Sinn und Zweck des Denkmals!). Mit Dank an Klaus H.
  330. Schnecke (Gebäck) vs. Schnecke (Tier mit eigenem Umzugsunternehmen) vs. Schnecke (meine …! sagt Hans zu Hansi zärtlich!). Mit Dank an Tania A.
  331. Feste (feiern) vs. Feste (Burg) vs. feste (immer druff!). Mit Unterstützung von Klaus H.
  332. Hobel (Werkzeug) vs. Hobel (sagen einige zu Auto oder Motorrad) vs. Hobel (ω Dittsche-Slang für Flasche Bier). Mit Dank an Andrea S.
  333. Präsenz (ja, hier bin ich, haloooholo!!!!!!!!) vs. Präsens (Fachgebiet für Grammatiker). Danke an Catrine B.
  334. Buchten (strebt man am Strand an) vs. buchten (Vergangenheitsform, wenn man das Ticket zur Bucht im Badehöschen hat) vs. buchten (meist mit der Vorsilbe „ein“: wenn man an der Bucht die Etiquette des Gastlands mit nackten Füßen tritt)
  335. Schrot (ist im Brot) vs. Schrot (ist in der Patrone)
  336. Klammer (hält die Wäsche) vs. Klammer (Formel-Stück, Mathe, Deutsch) vs. klammer (Komparativ, wird immer feuchter in der Klamm, siehe Punkt 53). Mit Unterstützung von Klaus H.
  337. Flucht (weg ist er!) vs. flucht (macht der Flüchtige, wenn die Flucht vorbei ist; oft: wie ein Rohrspatz)
  338. Piste (rast man runter) vs. Piste (geht man abends drauf) vs. pisste (mangels Abort an der Piste direkt ins Wäldchen)
  339. Abort (Toilettenhäuschen) vs. Abort (Fehlgeburt) vs. apport! (Befehl an Dackel Waldi, den toten Elch zu bringen). Mit Unterstützung von Klaus H.
  340. Meineid (im Gericht mit hinter dem Rücken gekreuzten Fingerchen, strafbewehrt) vs. mein Eid (das Gegenteil von Meineid, oft in Verbindung mit „heiliger“)
  341. Hauer (Waffe des Ebers) vs. Hauer (Mann im Bergbau). Mit Dank an Klaus H.
  342. nobel (wirft man sich bei den Oberen Zehntausend um die Ohren) vs. Nobel (Vorname: Alfred, Stifter). Mit Dank an Andrea S.
  343. stiften (etwas für die Allgemeinheit geben) vs. stiften (gehen; aus der Allgemeinheit und dem Zugriff der Menschen unter dem nächsten Punkt verschwinden)
  344. Bulle (Tier mit Horn und Zorn) vs. Bulle (Polizei-Schimpfwort oder von Bad Tölz) vs. Bulle (Börsianer mit Aufwärtstrend vs. Bulle (mittelalterliche Urkunde). Ein sauberer Vier-Spänner. Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  345. Rasse (reines Vorsichtswort, Shitstormgefahr bei falscher Konnotierung) vs. rasse (Adjektiv im Plural, wenn etwas sehr „dringend“ schmeckt)
  346. Blutsauger (Ekel-Egel, haftend) vs. Blutsauger (Ekel-Mensch und Ausbeuter, oft nicht dafür haftend). Mit Dank an Andrea S.
  347. Laie (kann nichts, Amateur) vs. Leihe (etwas auf Zeit überlassen)
  348. Schein (schiebt man dem Kassierer zu) vs. Schein (kommt von Sonne) vs. Schein (wird gesellschaftlich gewahrt). Mit Dank an Julia E.
  349. Bühne (Sammelbegriff für die Bretter, die die Welt bedeuten) vs. Bühne (Dachboden). Mit Dank an Catrine B.
  350. Senkel (steckt löchern im Schnürschuh) vs. Senkel (auf den man einem anderen geht). Mit Dank an Andrea S. Memo an den Chefredakteur: Überprüfen der Etymologie, Verdacht auf Identität von Senkel und Senkel.
  351. Herd (Küche) vs. Herd (Infektions-Küche)
  352. Blatt (Spielkarte) vs. Blatt (entkoppelt sich  herbstens vom Baum) vs. Blatt (Zeitung) vs. Blatt (Säge-Scharf-Teil) vs. Blatt (Körperteil des Wilds für den Schuss). Mit Dank an Andrea S. Ein lupenreiner Fünf-Blatt-Schuss.
  353. Feld (hoppelt der Hase drüber) vs. Feld (Aufgabengebiet für Wissenschaftler) vs. fällt (Hoppel-Hase in der Grube)
  354. Kot (lässt der Hase auf dem Feld) vs. Code (tauscht Agent mit Agent)
  355. Brause (Wasser von oben) vs. Brause (prickelt auf der Hand und im Mund) vs. brause! (komm schnell her!) vs. browse! (sieh dich im Netz um!). Mit Dank an Andrea S. Noch ein sauberer Vier-Spänner. Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  356. Fürth (Stadt, möglicher Aufsteiger in die Erste statt des HSV) vs. führt (Verb-Form; Fürther können das öfter als der HSV) vs. führt (Verb-Form; Eigenschaft, die man dem Chef zugestehen sollte)
  357. Nürnberger (Nachbar zur Stadt aus Punkt vorher) vs. Nürnberger (Typbezeichnung der weltbesten Bratwurst) vs. Nürnberger (Name einer Versicherung)
  358. Lenker (klemmt im Auto vorne links) vs. Lenker (sollte, egal wo er sitzt, führen, siehe Punkt 359). Mit Dank an Klaus H.
  359. Stieren (da kommen sie im Dativ und im Akkusativ wild auf dich zu, in der Arena) vs. stieren (Verb, etwas sehr lang, beinahe verhaltensauffällig anschauen)
  360. Libelle (fliegt schön) vs. Libelle (bildet die Luftblase in der Wasserwaage). Wieder was gelernt mit Dank an Klaus H.
  361. Schwalbe (macht noch keinen Sommer) vs. Schwalbe (macht keinen Elfer)
  362. Tolle (fällt dem Elvis P. haarig ins Gesicht) vs. tolle (Adjektiv, gebeugt: etwas sehr, sehr Feines: Elvis’ tolle Tolle)
  363. Mast (kommt leckeres Fleisch raus, wenn es nicht gerade Tönnies ist) vs. Mast (klettert der Seebär hoch und hält Ausguck). Mit Dank an Klaus H.
  364. Hengst (Prachttier) vs. hängst (Verb mit „du“ … in den Seilen; wenig prachtvoll)
  365. Pfanne (nutzt der Koch) vs. Pfanne (ziegelt auf dem Dach) vs. Pfanne (Ausdruck für ein kluges Kerlchen, hat was auf derselben). Mit Dank an Klaus H.
  366. Kasten (legt man was rein) vs. Kasten (wird vom Torwart verteidigt) vs. Kasten (spricht der Kameramann, wenn er etwas abgedreht hat: „… haben wir im Kasten“) vs. Kasten (braucht der Inder für die Standesordnung) vs. Kasten (etwas auf demselben haben, wie Pfanne, Punkt vorher) vs. Kasten (in Österreich: Schrank, Dank an Nikolaus B.) Somit ein sauberer Sechs-Spänner.
  367. Briten (sind raus aus der EU) vs. brieten (die Würstchen über dem Lagerfeuer, siehe nächsten Punkt)
  368. Würstchen (die über dem Lagerfeuer) vs. Würstchen (abfällig über einen Mann)
  369. Ordner (die von Leitz, meist schwarz) vs. Ordner (die im Stadion, meist schwarz)
  370. Rain (liegt am Ackerrand) vs. rein (nicht nur sauber, sagt die Hausfrau) vs. rein (und nicht mehr raus). Mit Dank an Klaus H.
  371. Weise (heller Kopf, nach Weihnachten oft aus dem Morgenland) vs. Waise (gottverlassenes Wesen) vs. Weise (Musikstück) vs. Weise (die eine oder auch andere Art). Ein sauberer Vier-Spänner. 
  372. Klasse (Verband in der Schule) vs. Klasse (Zug-Ordnung mit Komfort und Service) vs. klasse! (Lobeswort, von mir oft nutzt). Klasse, Klaus H.
  373. Anstand (fehlt immer mehr, erinnert sei an ω Hildegard Hamm-Brücher) vs. anstand (3. Person Singular, muss einer tun für einen Impftermin)
  374. Bund (kurz für: Bundesrepublik) vs. BUND (Umwelt- und Naturschutzverband) vs. Bund (kurz für: Bundeswehr) vs. Bund (sitzt oben an der Hose) vs. Bund (so bietet der Galan Blumen an) vs. bunt (vielfarbig). Der zweite lupenreine Sechs-Spänner! Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  375. Kaffee (aus der Tasse ins Bäuchlein) vs. Café (oft verwechselt: Ort, an dem der Kaffee serviert wird). Mit Dank an Klaus H.
  376. Vektor (mathematisches Objekt) vs. Vektor (Krankheitsüberträger). Mit Dank an Tania A.
  377. Glied (Teil einer Kette) vs. Glied (bei Maso-Neigung: Teil an der Kette). Mit Dank an Julia L.
  378. Dom (Kirchlein) vs. Dom (Jahrmarkt in Hamburg) vs. Dom (Szene-Slang für einen, den man für Punkt 380 braucht)
  379. Marsch (beim Bund, siehe Punkt 377, mit 40 Kilogramm Gepäck bei 40 Grad) vs. marsch! (einfach loslaufen! oder Feuerwehr-Bitte ans Wasser) vs. Marsch (Musik zum Marsch bei Bund, zackig!) vs. Marsch (Land mit viel Wasser). Ein sauberer Vier-Spänner.
  380. Stutzen (ein kleines Rohrstück) vs. Stutzen (kurze Socke des Fußballers) vs. stutzen (etwas zurechtschneiden) vs. stutzen (sehr erstaunt sein). Noch ein sauberer Vier-Spänner. Mit Dank für die Hilfe an Catrine B.
  381. verkehrt (die Kreise, in denen man sich aufhält) vs. verkehrt (die Kreise, in denen man verkehrt, sind oft verkehrt). Mit Dank an Andrea S.
  382. Rolle (rollt so durchs Land) vs. Rolle (rollt vor allem auf der Bühne). Mit Dank an Julia L.
  383. begrenzen (einen Zaum drum und fertig ist das Ländle) vs. bekränzen (einen Kranz drum und fertig ist die Feier)
  384. Warte (Standpunkt, von dem aus man etwas sagt) vs. warte! (Aufforderung, Leib oder Leben!) vs. wate! (geh ins Watt)
  385. Rappen (Pferd in Schwarz) vs. Rappen (Schweizer Franken als Kleinmünzgeld)
  386. Schweinchen (Ferkel) vs. Schweinchen (von Strippen gelenktes Zugtier beim Hunderennen)
  387. Bus (tranportiert alle) vs. Bus (Sammelleitung im Computer). Mit Dank an Klaus H
  388. Inbus (Innenmehrkanschlüssel der Firma Bauer und Schaurte) vs. in Bus! (Aufforderung des akkusativunsicheren Transportfahrers). Wird dem harten Test nicht standhalten, sage ich mal.
  389. Spinne (Kreischgrund für 14-Jährige) vs. Spinne (Gartenständer für Wäsche) vs. Spinne (Zuggeflecht zum Befestigen von Gegenständen auf dem Auto). Mit Unterstützung von Klaus H. Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  390. Flügel (zwei am Vogel und am Flugzeug) vs. Flügel (Teil einer Partei) vs. Flügel (Angriffsformation-Seite beim Fußball) vs. Flügel (Teil eines Anwesens) vs. Flügel (Klavier). Und zum Abschluss noch ein sauberer Fünf-Spänner.
  391. Laster (bringt Lasten) vs. Laster (bringt Untugenden)
  392. Film (Kino oder nettes Flixen) vs. Film (dünne Schicht zum Schmieren). Mit Dank an Klaus H
  393. Schmiere (ist fettig und hält geschmeidig, glatt, reibefrei) vs. Schmiere (steht Wache beim Einbruch) vs. schmiere! (gibt dem Herrn Bullen, siehe Punkt 347, mal 2.000 Euro fürs Augenzudrücken)
  394. Freier (wartet im Puff auf die Dame) vs. freier (Steigerungsform von „frei“, beispielsweise im Fall). Mit Dank an Klaus H.
  395. Spange (führt verwegen bau-und planungstechnisch über Umwege zur Autobahn) vs. Spange (führt der Teenager im Mund und über Umwege zu festerem Biss)
  396. hohl (da ist nicht viel drin, außer Luft) vs. hol! (auch wenn da viel Luft ist im Oberstübchen, bring doch mal das Bier!)
  397. Puff  (Ort laster(!)haften, Punkt 395, Vergnügens und der Moral im freien, Punkt 398, Fall) vs. Puff (Sitzmöbel, orientalisch, oft aus dem Kulturkreis der Puff-Betreiber)
  398. Drilling (jemand mit zwei fast gleichaltrigen Geschwisterchen) vs. Drilling (Flinte) vs. Drilling (kleine Kartoffelart) vs. Drilling (drei Karten von einer Art beim Pokern)  vs. Drillich (Arbeitskleidung). Mit Unterstützung von Klaus H. Ist am Ende ein sauberer Vier-Spänner, kein Fünf-Spänner.
  399. Vierling (jemand mit drei fast gleichaltrigen Geschwisterchen) vs. Vierling (vier Karten von einer Art beim Pokern). Mit Dank am Klaus H.
  400. Matte (zum Fußabstreifen) Matte (zum Haareraufen01) vs. Mathe (zum Haareraufen02) vs. Maté (Tee zum Weglaufen). Wird nie ein Vierspänner!
  401. Miss (Dame aus dem Biotop Laufsteg) vs. Miss (Abkürzung für Mistress, feine Dame, kein Laufsteg) vs. miss! (Aufforderung eines grammatikaffinen Elektrikers, den Zollstock zu holen, siehe Punkt 38). Mit Unterstützung von Klaus H.
  402. Reha-Klinik (nach 6 Wochen wieder auf den Himalaya) vs. Rehhaar-Klinik (wenn Bambis Fell juckt). Mit Dank an Markus Krebs
  403. Schonung (gibt’s in der Reha) vs. Schonung (das Tannen-Wäldchen um die Klinik herum)
  404. Schoner (legt der Beamte um die Ärmel) vs. Schoner (legt der Millionär an den Kai)
  405. setzen (Tätigkeit) vs. Sätzen (Dativ und Akkusativ für Germanisten) vs. Sätzen (Dativ und Akkusativ für Komponisten) vs. Sätzen (Dativ und Akkusativ für Tennis-Schiedsrichter). Wird trotz Vier-SatzSieg den Sprung nicht schaffen, fürchte ich.
  406. Runde (und noch einen ausgeben) vs. Runde (und noch eine drehen) vs. Runde (im Gegensatz zur Hageren) vs. runde (im Gegensatz zu dem, was kantig ist). Ein sauberer Vier-Spänner.
  407. Pauker (im Orchester)  vs. Pauker (an der Penne, vgl. Punkt 254). Mit Dank an Klaus H.
  408. Gefahren (Achtung, Auto von rechts) vs. gefahren (24 Stunden Autobahn, Hammerfest-Palermo)
  409. Haut (halt uns zusammen) vs. haut (zuschlagen bis die Haut platzt) vs. haut (ab!) vs. Haute (Vorname von Volée, ganz weit oben)
  410. Medaillon (Schmuckanhänger)  vs. Medaillon (kleines Filetstück). Mit Dank an Klaus H.
  411. Abstrich (medizinische Probenentnahme) vs. Abstrich (macht man, wenn man Erwartungen herunterschraubt)
  412. Hose (Beinkleid) vs. Hose (die mit Wind).  Mit Dank an Klaus H.
  413. Beckenbauer (Dienstleister fürs Wasser im Garten) vs. Beckenbauer (plastischer Chirurg) vs. Beckenbauer (Kaiser)
  414. Ente (Tier) vs. Ente (Falschmeldung) vs. Ente (Auto). Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  415. sub (Vorsilbe für alles, was „unter“ ist, subaltern, subkutan, submarin) vs. Sub (Mensch, der sich sexuell „unter“ fühlt) vs. SUB (Abkürzung für Stapel Ungelesener Bücher)
  416. Kerze (schafft wächserne Gemütlichkeit im Schloss) vs. Kerze (Turnübung: auf den Rücken, hoch die Beinchen!) vs. Kerze (Kicker kickt den Ball wahllos himmelwärts). Mit Unterstützung von Klaus H.
  417. verzogen (die Achse nach dem Unfall) vs. verzogen (neue ladungsfähige Anschrift, bitte) vs. verzogen (Elternproblem – und eines der Mitmenschen)
  418. Rollladen (gehen abends zu) vs. Rouladen (gehen im Ofen auf) vs. Roll-Laden (steuerlich absetzbares Fahrzeug der Marketenderin)
  419. absetzen („Ich bin dann mal weg“) vs. absetzen (das Teekesselchen auf der Marmorplatte) vs. absetzen (macht der Steuerberater)
  420. Zweig (klebt am Ast) vs. Zweig (Unterabteilung)
  421. Banane (Obst) vs. Banane (Vorname einer Republik) vs. Banane (Vorname einer Flanke im Fußball) vs. banane (sein, abfälliges Abwinken, verbal). Das reicht nie und nimmer für die Galerie. Mit Unterstützung von Klaus H.
  422. sammeln (Sonntags-Hobby auf den Flohmarkt) vs. sammeln ( in sich gehen)
  423. Lesung (im Bundestag vor der Gesetzesabstimmung) vs. Lesung (der Autor in der Buchhandung)
  424. Golf (Gewässer) vs. Golf (Außensport) vs. Golf (VW-Modell) vs. Golf (Luftstrom aus der Karibik). Ein sauberer Vier-Spänner. Gibt es als Drei-Gestirn in (deudeu).
  425. Stiefel (Schuh) vs. Stiefel (großes Bierglas in Schuhform, die Corona, vgl. Punkt 57, der Schlagenden Verbindung pflegt mit Fux, vgl. Punkt 159, Stiefelsaufen) vs. Stiefel (Silhouette von Italien). Mit Unterstützung von Klaus H.
  426. Rippe (Knochen) vs. Rippe (Streifen im Kord oder im Feinripp) vs. Rippe (Teil der Schokolade). Mit Unterstützung von Tania A.
  427. Kurt (Vorname) vs. kurt (eine in der Reha, Punkt 403)
  428. Malte (Vorname) vs. malte (einer vor der Staffelei)
  429. Albert (Vorname) vs. albert (eine, die nicht ernst sein kann)
  430. Ruth (Vorname) vs. ruht (der, der müde ist)
  431. Klaus (Vorname) vs. klau’s! (Aufforderung zu einer Straftat)
  432. Liane (Vorname) vs. Liane (hängt Tarzan dran)
  433. Oliver (Vorname) vs. oliver (noch natofarbener)
  434. Holger (Männername) vs. hol Ger! (Aufforderung beim Schlachten im Mittelalter). Gut, dieses Beispiel ist nicht satisfaktionsfähig.
  435. Ludger (Vorname) vs. lud Ger (nach hol Ger! muss ja auch einer den Speer laden, das macht in der deutschmeisterei.de der Ludger). Gut, dieses Beispiel ist auch nicht satisfaktionsfähig.
  436. Dietrich (Vorname) vs. Dietrich (öffnet Schlösser). Aus (deudeu). Hier musste ich mal was stibitzen.
  437. Marie (Vorname) vs. Marie (austriakisch für Geld, früher: Schilling)
  438. Axel (Vorname) vs. Axel (Eislauffigur) vs. Achsel (kann riechen)
  439. Lutz (Vorname) vs. Lutz (Eislauffigur)
  440. Marina (Vorname) vs. Marina (Hobbyboot-Hafen)
  441. Friede ((Vorname) vs. Friede (fehlt weltweit)
  442. Adele (Vorname) vs. adele! (heirate mit dynastischem Bedacht!)
  443. Horst (Vorname) vs. Horst (Heimat des Adlers)
  444. Lore (Vorname) vs. Lore (Wägelchen im Bergwerk)
  445. Patricia (Vorname) vs. Patrizier (Kaufmannsladen-Inhaber der noblen Art)
  446. Heide (Vorname) vs. Heide (Landschaft um Lüneburg) vs. Heide (bei uns Katholen: Ungläubiger; Zitat aus meiner Kindheit: Die Neger … das sind nicht alle Heiden!). Und übrigens: bisher das einzige Wort, das sowohl in die Sammlung „Namen“ als auch in die Sammlung „Geographische Begriffe“ passt. (deudeu)
  447. Dorthe (Vorname) vs. dorrte (Zustand nach Tagen ohne Wasser)
  448. Mark (Vorname) vs. Mark (Ortsangabe) vs. Mark (wenn man Rückgrat auslutscht oder eine Tomate mästet) vs. Mark (Währung, auch ehedem in Finnland)
  449. Urban (männlicher Vorname, bei Päpsten sehr beliebt, insgesamt gab es 8, einen in Avignon, den letzten 1644) vs. urban (urbanes Wort für „städtisch“, in Abgrenzung zu rural)
  450. Reiner (Vorname) vs. reiner (noch sauberer)
  451. Viola (Vorname) vs. Viola (Musikinstrument) vs. Viola (Pflanze).
  452. drehen (Däumchen, Kreisel) vs. drehen (einen Film) vs. drehen (ein verloren geglaubtes Spiel umkehren) vs. drehen (an der Werkbank). Ein gedrechselter Vier-Spänner.
  453. Fächer (die im Regal) vs. Fächer (die in der Schule) vs. Fächer (schwingt luftig die Geisha). Mit Unterstützung von Klaus H.
  454. Lachen (Wasser-Ansammlung) vs. lachen (ist gesund). Mit Dank an Tania A.
  455. Spieß (steckt man Fleisch dran zum Grillen) vs. Spieß (Dienstgrad bei der Bundeswehr) vs. Spieß (Ausdruck eines Massengeschmacks)
  456. Schwank (der Schenkelklopfer auf der Bühne) vs. schwang (wer schwingt denn da?)
  457. Arschloch (am Körper) vs. Arschloch! (gibt es unter Menschen). Mit Dank an Klaus H.
  458. Bedienung (Person im Service) vs. Bedienung (Handhabung von Gütern)
  459. dreizehn, vierzehn, fünfzehn (Zahlworte) vs. drei Zehen, vier Zehen, fünf Zehen (Zeh-Worte). Dafür muss Klaus H. vor Ihnen und dem Jahreskongress der Etymologiker allein geradestehen.
  460. geradestehen (für etwas verantwortlich sein) vs. gerade stehen (immense Fähigkeit bei 2,1 Promille)
  461. Dampfer (hat der Reeder, siehe Punkt 449) vs. Dampfer (Raucher, der vorgibt, nicht mehr zu rauchen)
  462. Meer (stößt sich oft an der Küste) vs. Mär (das -chen macht es zur fabelhaften Erzählung in der Gebrüder Grimm’schen Sammlung) vs. mehr (und noch was drauf, bitte!). Mit Dank an Klaus H.
  463. Reeder (hat Schiffe laufen) vs. Räder (braucht kein Schiff)
  464. Tanker (hat der Reeder laufen) vs. Tanka (japanische Gedichtform) vs. Tanka (eine Art Klemme für Kordeln) vs. Tanka (so hießt die indische Rupie bevor sie Rupie hieß). Mit Respekt, Klaus H. Eigentlich ein Vier-Spänner, wird aber das Göttinger Gericht nicht überstehen, fürchte ich.
  465. Kaufende (der Laden macht dicht) vs. Kaufende (wenn man Kundinnen und Kunden gähn-dern will)
  466. abtreten (per Notar etwas übergeben) vs. abtreten (ohne Notar ins Gras beißen) vs. abtreten (vor dem Notariat das G’lump von den Schuhen streifen). Mit Unterstützung von Klaus H.
  467. rühren (Teig) vs. rühren (jemanden mit Gänsehaut zurücklassen)
  468. Gänsehaut (brät gut mit) vs. Gänsehaut (prickelt)
  469. Weißbrot (toastet gut) vs. Weißbrot! (sagt der Asiate, übersetzt und abfällig, in seiner Sprache über Weiße)
  470. Kraut (köchelt gut und schmeckt) vs. Kraut! (sagt der Boulevard-Engländer zu Deutschen)
  471. Stele (freistehendes Künstwerk) vs. Stähle (stahlhart) vs. Steele (Stadtteil von Essen)
  472. Nase (riecht und tropft) vs. Nase (tropft auf Holz nach dem Anstreichen)
  473. Rost (glaubt man Neil Young, schläft das Zeugs nie … ω Rust Never Sleeps) vs. Rost (liegt auf dem Grill). Mit Dank an Klaus H.
  474. Turban (Kopfbedeckung indigener Völker) vs. Tour-Bahn (Die französische Bahngesellschaft SNCF mit neuem Namen bei der Tour de France). Dafür bitte ich Sie irgendwann um Nachsicht.
  475. Ablass (Luthers Dorn im Auge, der Handel: „gib mir Taler gegen Sündenbefreiung“) vs. Ablass (Öl aus der Wanne rinnen lassen). Mit Dank an Klaus H.
  476. anfeuern (jemanden aufmuntern durch gutes Zureden) vs. anfeuern (Kamin oder Grill dem Blasebalg aussetzen)
  477. Blasebalg (heizt Kamin oder Grill per Luftzufuhr an) vs. Blasebalg (sehr umgangssprachlich: ist unter katholischen Geistlichen oft heiß begehrt)
  478. abstoßen (Schwung nehmen an einem festen Gegenstand) vs. abstoßen (sich vor etwas ekeln). vs. abstoßen (etwas veräußern)
  479. Schlingen (Drahtösen) vs. schlingen (hastig essen)
  480. dicht (da kommt nix durch) vs. dicht (da geht nichts mehr rein, 4,3 Promille Blut im Alkohol!). Mit Dank an Klaus H.
  481. wetzen (Schärfen eines Gegenstandes) vs. wetzen (schnell rennen)
  482. wichsen (Leder einfetten) vs. wichsen (fingerfertiges Tun, meist heimlich)
  483. Recht (wacht das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe drüber) vs. recht (hast ja …) vs. rächt (einer, der auf eigene Faust „Karlsruhe“ gibt)
  484. Walachei (Landstrich im rumanischen Süden) vs. Wallach-Ei (ein Widerspruch in sich). Dafür möchte ich mich nie öffentlich rechtfertigen müssen.
  485. Division (Mathelehrer: da teilen wir mal was durch) vs. Division (militärische Einheit). Mit Dank an Klaus H.
  486. Kot (hinterlässt Mensch und Tier) vs. Code (Geheimzeichen)
  487. Ehe (schließen Menschen, Gott – und der Standesbeamte) vs. ehe (ehe man sich’s versieht … geschieden). Mit Dank an Andrea S.
  488. Reich (mittelalterliche Organisationsform) vs. reich (wohlhabend)
  489. Atlas (Gebirge im Maghreb) vs. Atlas (Zusammenstellung von Karten) vs. Atlas (Held der griechischen Sagen) vs Atlas (erster Halswirbel, trägt den Kopf) vs. Atlas (Bindungsform beim Seidengewebe). Mit Hilfe von Klaus H. Atlasstarker Fünf-Spänner. Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  490. abspringen (aus einem Helikopter oder vom Startblock) vs. abspringen (von einer gemeinsamen Unternehmung)
  491. Backen (haben Gesicht und Hintern je zwei von) vs. backen (macht unter anderem Rumpelstilzchen)
  492. Gang (der aufrechte) vs. Gang (verbindet Zimmer im Haus und im Hotel) vs. Gang (die Jungs aus meiner Clique). Mit Unterstützung von Klaus H.
  493. Gipfel (Berg, höchstes Alpen-Niveau) vs. Gipfel (Treffen auf – rein gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich – höchstem Niveau)
  494. Büchse (Schießgewehr, Schützin oft: Pandora) vs. Büchse (Pandoras Vorrats-Dose mit Überraschungen) vs. Büxe (norddeutsch für: Pandoras Hose). Zur Abgrenzung: ausbüxen, weglaufen hat damit nix zum tuen.
  495. Winde (laues Lüftchen, aufflauend) vs. Winde (Seilzug) vs. Winde (Darm-Entweichler mit olfaktorischer Einlage)
  496. Einlage (legt man irgendwo rein) vs. Einlage (gibt man szenisch) vs. Einlage (gibt man der Bank zur allgemeinen Nutzlosigkeit)
  497. Kohle (brennt) vs. Kohle (verbrennt im Portemonnaie). Mit Dank an Klaus H.
  498. nachkarten (jemandem etwas immer wieder vorhalten) vs. nach Karten (sinnvolles Navigieren in Zeiten vor den Navis)
  499. Politur (kommt auf die Möbel) vs. Polit-Tour (kommt im Wahlkampf zur Politur der Wahlergebnisse). Wird Göttingen nicht standhalten.
  500. Gottesanbeterin (Insekt) vs. Gottes-Anbeterin (auf dem Weg von Altötting nach Rom). Mit Dank an Klaus H.
  501. Gefährte (Singular: Wegbegleiter) vs. Gefährte (Plural: Automobile)
  502. Hortensie (Blume) vs. horten Sie! (sammeln und sichern für den Ernstfall). Dafür bin ich nicht verantwortlich; ich zeige auf Klaus H.
  503. Post (kommt mit der Botin) vs post! (Ausruf der Influencerin) vs. post! (Ausruf der Selbstdarsteller: stellt euch in Positur!)
  504. Schicht (Arbeitseinteilung) vs. Schicht (geologische Formation) vs. Schicht! (Ende eines Zeitraums, oft: im Schacht). Mit Unterstützung von Klaus H.
  505. Spitz (Hund, passt spielerisch auf, Spitz-Name: Nachbars Lumpi) vs. spitz (scharf auf etwas sein, oft sexuell konnotiert; Deck(!)-Name: Nachbars Lumpi, siehe nächsten Punkt) vs. spitz (Achtung, Verletzungsgefahr). Mit Unterstützung von Klaus H.
  506. Decken (liegt man drunter) vs. Decken (schaut man rauf im Zimmer) vs. decken (danach ist es gut dicht) vs. decken (tierische Fortpflanzungstechnik unter Aufsicht, wir decken den Mantel des Schweigens drüber). Ein feiner Vier-Spänner!
  507. Raupe (gewegt Erde) vs. Raupe (bewegt sich langsam, dann flatternd himmelwärts)
  508. Verbindung (Kabel A an Muffe 1.45) vs. Verbindung (akademischer, farbentragender, viriler Sauf-Haufen, oft gesichtsblutend) vs. Verbindung (erklärt der Standesbeamte oft zur Ehe). Mit Unterstützung von Klaus H.
  509. Wichs (corps-studentische Bezeichnung für die eigene Kleidung) vs. wichs! (Handlungsaufforderung)
  510. Muffe (klemmt eins zu eins) vs. Muffe (geht einem umgangssprachlich eins zu tausend)
  511. Narbe (da platzt die Haut vor Spannung) vs. Nabe (dreht sich das Fahr-Rad drum). Wird Göttingen nicht standhalten
  512. Riemen (Antriebsstück im Motor) vs. Riemen (Befestigung am Hosengürtel) vs. Riemen (umgangssprachlich: der in der Hose) vs. Riemen (zum Rudern) vs. Riemen (hält den Ski beim Stürzenden). Ein anheimelnder Fünf-Spänner mit Unterstützung von Klaus H. 
  513. einspringen (vom Turm runter ins Becken) vs. einspringen (jemanden vertreten)
  514. Fuge (Fliesen-Zwischenraum) vs. Fuge (von Johannes Sebastian Bach). Mit Dank an Klaus H.
  515. Macht (alle Superweibchen und -männchen der Welt) vs. macht! (… endlich Frieden)
  516. Profil (Schokoladenseite beim Fotografen) vs. Profil (Reifen, neuester Stand) vs. Profil (liegt beim Personalchef). Mit Dank an Klaus H.
  517. Windhund (ist ziemlich dünn und schnell) vs. Windhund (ist schmierig, aber schnell)
  518. Figur (achtet der moderne Mensch drauf) vs. Figur (Person im Spiel). Mit Unterstützung von Klaus H.
  519. Gerade (immer der Straße nach!) vs. gerade (ist soeben passiert)
  520. Bezug (neue Wohnung) vs. Bezug (nimmt der Beamte gern als Anlass in Bezug auf …) vs. Bezug (deckt winters den Pool)
  521. nageln (das Ding in die Wand hämmern) vs. nageln (sehr umgangssprachlich, FSK-18-Verdacht). Mit Dank an Klaus H.
  522. Quarks (einer mit süß, einer mit sauer, einer ohne Milch, vielleicht sogar vegan, siehe Thema des Tages) vs. Quarks (Teilchen in der Physik)
  523. Neger-Kuss (Liebesbezeugung mit Schwarzem) vs. Negerkuss (darf man nur denken, wenn man auch „Indianerhäuptling“ repressionsfrei sagen darf, sonst schlägt das „Empörium“ zu.)
  524. kochen (der ω Wohlfahrt in der Küche) vs. kochen (stinkesauer sein)
  525. Sack (können Eier drin sein) vs. Sack (alte Maßeinheit für Dinge, die sackweise geliefert werden: Eierkohlen, Runkelrüben, Zement, Erdnüsse) vs. Sack (sind Eier drin) vs. Sack! (Schimpfwort, oft verbunden mit: (alter“). Ein sauberer Vier-Spänner.
  526. Zwanziger (Euro-Schein) vs. Zwanziger (Twen, gerade mal nicht mehr grün hinter den Ohr:innen). Mit Dank an Klaus H.
  527. profan (von simpler Eigenart) vs. pro Fan (Abrechnungsmodell bei HSV, kurz vor der Pleite)
  528. Flug (ohne Kurzstrecke mit Annalena Airways ab September 2021) vs. Pflug (gräbt gute Gräben)
  529. Mulatte (Nachkommen von einem Schwarzen und einem Weißen) vs. Muh-Latte (Erklärung für nicht sehr helle Veganer, dass bestimmte Milch von der Kuh kommt – also „böse“ ist; Gegenstück: Soy-Latte). Das habe ich jetzt nicht geschrieben, oder?
  530. Pult (Platz für den Lehrer und den Ortsvorstand) vs. pult (macht der Nordsee-Urlauber mit Krabben)
  531. durchstechen (am Ende des Dolchs hängt ’ne Leiche) vs. durchstechen (eine brisante Information öffentlich machen)
  532. beschaffen (in einem Zustand sein) vs. beschaffen (sich etwas aneignen, die Mittel sind einerlei; gibt es mit StPO-Variante Knast und ohne: hast du an die Gürkchen gedacht?). Mit Dank an Andrea S.
  533. Disziplin (in Reih und Glied und Zucht und Ordnung, marsch!) vs. Disziplin (Sparte, in der man sich bewähren kann)
  534. Sucht (ohne etwas nicht auskommen) vs. sucht (er steuert Google an und gibt „Stoff“ ein)
  535. Westen (tragen der Trucker, die Straßenarbeiter, die Trachtler und die Vorständler) vs. Westen (geht die Sonne unter). Mit Dank an Klaus H.
  536. Platte (für alle nach 2000 Geborenen: das war mal ein Musikträger) vs. Platte (Erziehung, als es noch Platten gab: fass mal drauf, Kind!) vs. Platte (machen, sagt der Obdachlose auf der Walz zum Unterwegssein) vs. Platte (Wohnungsansammlung in der sogenannten ω SBZ; manchmal kann ich mir so was nicht verkneifen) vs. platte (Reifen, Luft raus) vs. platte (Witze, Luft raus). Sieht aus wie ein Sechs-Spänner, wird aber in Göttingen reduziert werden, denke ich)
  537. Rock (dudenkorrekt: Rock ’n‘ Roll) vs. Rock (trägt die Dame) vs. Rock (etwas veraltet: Jacke). Mit Dank an Klaus H. und Nikolaus B.
  538. Hürde (empfindet der Läufer als überspringbar und olympiasystemkonform – ein Wort mit 2 Ypsilon) vs. Hürde (Einzäunung für Schafe)
  539. Schaf (Tier mit Wolle und Fleisch und Potenzial zur Beleidigung) vs. scharf (gut vorbereitet zum Scheren von Schafen) vs. scharf (sexuell konnotiert; siehe: Nachbars Lumpi). Mit Unterstützung von Klaus H.
  540. Backen (zum Aufblasen bei Empörung) vs. Backen (Reparieren einer schadhaften Software) vs. Bakken (Teil einer Sprungschanze)
  541. Nadel (Felsen, spitz) vs. Nadel (zum Nähen), und ich wage es: vs. Nad(d)el (hamburgisch ausgesprochen: mal mit Dieter Bohlen, siehe nächsten Punkt) verheiratet. Mit Unterstützung von Klaus H.
  542. Blockwart (Hausmeister zwischen 1933 und 1945) vs. Blog-Wart (der technische Hüter dieses Tagebuchs)
  543. Bohlen (geht man drauf und schwankt) vs. bowlen (Kegeln, bis ω Brunswick übernahm)
  544. Leinen (nutzt der Seebär zur Befestigung) vs. Leinen (edler Stoff, der elegant knittert)
  545. Betrieb (Arbeitgeber) vs. betrieb (was einer so in der 3. Person Präteritum macht). Mit Dank an Klaus H.
  546. stets (Adverb für die feine Regelmäßigkeit) vs. steht’s (Verb, das in 99 Prozent der Fälle hinter einem „wie?“ aufscheint)
  547. seit (Zeitangabe) vs. seid (Hilfsverbbeugungsergebnis). Noch ein Klassiker.
  548. Merkmal (klares Kennzeichen) vs. merk mal! (Aufforderung, Hirnlappen einzuschalten)
  549. Bären (sollte man nicht reizen, vor allem nicht, wenn man Lachs isst) vs. Beeren (Holunder und Johannis passen gut zum Lachs). Mit Dank an Klaus H. Ein Klassiker …
  550. Lärche (steht als Baum rum) vs. Lerche (im Gegensatz zur Nachtigall). Mit Dank an Andrea S. Noch ein Klassiker. Der muss einfach.
  551. Logen (Sitzreihen im Theater) vs. Logen (Bünde ohne Damen-Mitglied:innen, eher mit Damen-Programm) vs. logen (und keiner sagte die Wahrheit). Einer mehr als (wiki).
  552. Graf (Adliger) vs. Graph (Bildhafte Darstellung von Punkten im Koordinatenkreuz). Mit Dank an Klaus H.
  553. Abstecher (drei Schritte vom Wege, sieh da! Ein Rasthaus mit Wein) vs. Abstecher (Messermörder)
  554. Viertel (hoch das Weinchen!) vs. Viertel (Note) vs. Viertel (gutes Wohnen) vs. Viertel (vierter Teil von einem Ganzen). Im Ganzen ein Vier-Spänner.
  555. Klaue (Tierzehe) vs. Klaue (sehr groß, ja bedrohliche Hand) vs. Klaue (klemmt amtlicherseits am Reifen, verhindert  das Wegfahren) vs. Klaue (Vorname oft: Sau-: Handschrift bei Ärztlingen). Und noch sauberer Vier-Spänner.
  556. Boulevard (die breite Straße mit Cafés) vs. Boulevard (Presse, die sich mit Klatsch befasst)
  557. einlaufen (kleiner werdendes Stück Kleidung) vs. einlaufen (ins Stadion als Athlet oder Gladiator unterm Jubel der Zuschauer)
  558. Lauer (liegt ne Wanze drauf und wartet) vs. lauer (so werden die Lüftchen an Sommerabenden)
  559. Abenteuer (war schwer was los in Panama ohne Geld …) vs. Aben’ teuer (gelallt: was für ein Abend, wo sind Chantal und Claudine?). Einen pro Tag habe ich, oder?
  560. Ampel (regelt den Verkehr) vs. Ampel (lässt Blumen hängen) vs. Ampel (politische Koalition im Farbenspiel). Mit Unterstützung von Klaus H.
  561. Hummer (schmeckt lecker) vs. Hummer (rollt, gibt an, verschlingt Platz und Benzin – aber betoniert das Image eines jeden Mucki-Buden-Chefs)
  562. Tropf (armer Kerl) vs. tropf! (Anweisung an Stalaktit und Stalagmit)
  563. Kraft (schnellt aus den Muskeln oder dem Motor) vs. kraft (Präposition kraft des Dudens mit Genitiv). Mit Dank an Klaus H.
  564. Stoff (Alkohol oder Drogen) vs. Stoff (Material) vs. Stoff (für eine Idee)
  565. Star (besudelt Hollywood) vs. Star (besiedelt den Wald) vs. Star (verfinstert das Auge als Grauer) vs. starr (ein sehr unbewegliches Adjektiv). Vier-Spänner-Krönchen-Verdacht.
  566. Gummi (tropft aus dem Baum) vs. Gummi (radiert) vs. Gummi (hält Stoff zusammen) vs. Gummi (gib! geht als Abrieb direkt in den Asphalt) vs. Gummi (umgangssprachlich für einen aus Paris). Mit Unterstützung von Klaus H. Reicht aber am Ende wohl nicht für ein Spänner-Krönchen.
  567. Klappe (geht auch als Deckel durch) vs. Klappe (Szenen-Trenner bei Filmaufnahmen, auch: die Klappe fällt) vs. Klappe (gibt man anonym Babys durch, die man nicht haben will) vs. Klappe (die vom Herzen) Klappe (verschließt Löcher bei Blasinstrumenten und im Motor) vs. Klappe! (macht deutlich: Schweig!) vs. Deckel (Vorname: Bier, steht die Zeche des Abends drauf). Mit Unterstützung von Klaus H. Reicht am Ende wohl für ein Sechs-Spänner-Krönchen.
  568. Abstand (lernen wir in der Pandemie) vs. abstand (macht jedes Haar in der Pandemie, bis die Friseurin werkelt)
  569. DEN (Maßeinheit für die Blickdichte von Strumpfhosen) vs. den (Partikelchen, vornehmlich für Akkusativ und Dativ)
  570. lauter (ein aufrechtes, knochenehrliches Kerlchen) vs. lauter (indeklinables Zahlwort: lauter lautere Lauterbachs) vs. lauter (dreh mal den Song auf, ich hör nix!)
  571. kreisen (und über allem der Adler) vs. Kreisen (in unseren gehobenen und da im Dativ Plural) vs. kreißen (Mama schmerzt, Hebamme geduldet, Papa trinkt, Babys kommt). Mit Unterstützung von Klaus H.
  572. Pagode (asiatische Tempfelform) vs. Pagode (Spitzname für den ω Daimler W113)
  573. Anzug (steht Herren gut) vs. Anzug (da prescht die Pagode, siehe Punkt vorher, auf Gasdruck ab)
  574. Kanon (mehrstimmiges Singen mit getakteten Einsatz) vs. Kanon (was man so wissen sollte)
  575. Schnecke (ist langsam auf der Straße) vs. Schnecke (liegt beim Bäcker nie lange rum) vs. Schnecke! (nennt August seine Augustine zärtlich)
  576. übergeben (macht der Postbote mit dem Paket) vs. übergeben (machen 2,4 Promille im Busch). Mit Dank an Nikolaus B.
  577. Kreuzweg (auf nach Jerusalem!) vs. Kreuz weg! (Ausruf der Islamistin)
  578. Pickel (aknet rum beim Pubertier) vs. Pickel (geht ins Gletschereis) vs. Pickerl (Autobahnmaut-Aufkleber für Österreich-Fahrer). Mit Unterstützung von Klaus H.
  579. Häusl (süddonauisch bis steiermärkerisch für kleines Haus) vs. Häusl (süddonauisch bis steiermärkerisch für Toilette). Mit Dank an Nikolaus B.
  580. Sparte (ein Zweig einer Unternehmung) vs. sparte (was man tut, wenn man sein Geld für Null-Zins auf die Sparkasse trägt)
  581. Komplex (kennt man aus der Psychiatrie) vs. Komplex (Gruppe aus mehrerem Gebäuden) vs. komplex (eine tief verästelte Angelegenheit). Mit Dank an Nikolaus B.
  582. gestanden (in aufrechter Haltung vor dem Richter, die Schiebermütze in der Hand,  die weinende Frau im Arm des Anwalts) vs. gestanden (vor Gericht, die Schiebermütze in der Hand, sagen, wie es wirklich war mit dem Tresor).
  583. Schwinger (ein bestimmtes ω Stuhl-Modell) vs. Schwinger (Schlag beim Boxen)
  584. haarig (in den Sechziger: jeder Beatle; immer schon: Ötzi, Raupe und Männerbrust, des Coiffeurs Boden nach Feierabend) vs. haarig (eine schwierige Angelegenheit). Mit Dank an Nikolaus B.
  585. einfallen (Licht kommt rein) vs. einfallen (eine Idee kommt rein) vs. einfallen (usurpatorisch über die Landesgrenze) vs. einfallen (da bricht was zusammen). Und  noch ein Vier-Spänner-Krönchen-Verdacht.
  586. Mais (ernährt einen Teil der Welt) vs. Mais (des Wonnemonats Genitiv, siehe Haupttext)
  587. abkratzen (den Dreck vom Lack des SUV nach dem Ritt durch die zermatschte Pampa) vs. abkratzen (umgangssprachlich für: ins Gras beißen, den Löffel abgeben). Mit Dank an Nikolaus B.
  588. Aas (verendet) vs. Ass (gewinnt als Karte). vs. As (so hieß das Ass früher)
  589. Genus (die Ursache aller Genderei, bildungssprachlich für Geschlecht) vs. Genuss (Leckerlis)
  590. Gewehr (schießt) vs. Gewähr (garantiert)
  591. abstauben (etwas vom Staub befreien) vs. abstauben (sich etwas aneignen auf nicht ganz hasenreine Art und Weise) vs. abstauben (die Fraktion Müller–Lewandowski mit Hand und Fuß und Herz im Fünfer). Mit Dank an Nikolaus B.
  592. Zeche (tiefschwarzer Bau zum Abbau von Erdinnerem aus großer Tiefe) vs. Zeche (was am Ende des Abends im Wirtshaus auf dem Deckel, siehe Punkt 564, steht)
  593. Prügel (gibt’s im Wirtshaus manchmal, wenn man die Zeche prellt) vs. Prügel (dicker Stock) vs. Prügel (umgangssprachlich für das Mann-Definierende). Mit Unterstützung von Klaus H.
  594. abziehen (den Boden vom Kleber befreien) vs. abziehen (dem armen Kanickel die Haut) vs. abziehen (die Spülung der Toilette) vs. abziehen (eine Show). Ein hasenreiner Vier-Spänner.
  595. B-Note (Haltungspunkte beim Eistanz) vs. benote! (Imperativ, gerichtet an die russische Eistanz-Trainerin)
  596. Recken (die Tapferen vor dem Herrn) vs. recken (morgens alle Glieder an die rechte Stelle drücken). Mit Dank an Klaus H.
  597. Strecken (was man an Kilometern so zurücklegt, als Vertreter, die ganze Woche über) vs. Strecken (was der Waidmann und der Weidmann so ins Gras legen – nachdem das Bret in selbiges biss) vs. strecken (Morgen-Tun wie im Punkt vorher)
  598. Schule (lernt man drin) vs. Schule (eine Gruppe von Tieren). Mit Dank an Klaus H.
  599. Fond (angedickte Flüssigkeit, edel und hoch kostbar für Köche) vs. Fonds (Spekulationsobjekt für Fonds-Manager) vs. Font (Schriftart für Grafiker) vs. Fond (hinten im Auto). Ein börsennotierter Vier-Spänner.
  600. Fliegen (schwirren rum) vs. Fliegen (um den Hals modisch gebunden) vs. fliegen (Unterwegssein mit maximal schlechtem Grün-Gewissen) vs. fliegen (die Schule zwangsweise verlassen). Mit Unterstützung von Nikolaus B. Hier winkt ein eingeflogener Vier-Spänner.
  601. Kuhle (Vertiefung in der Botanik) vs. Kuhle (Schwäbisch für: Kälbchen) vs. coole (echt, ey, people und so) vs. Kuhle (Wampe, legendäre Gartensiedlung im Berlin der Zwanziger). Nichts, das das zweite Corona-Jahr überlebt.
  602. Schwalbe (macht als Vogel noch keinen Sommer  ) vs. Schwalbe (am Bordstein, zum Vögeln, Sechzigerjahre-Verdacht)
  603. Elfenbein (sitzt am Elefant und in den Tasten des Bechsteins) vs. Elfen-Bein (zarter Märchenwesen sekundäres Fortbewegungsmittel). Dieses esoterischen Blödsinn habe ich mir für eine Jubiläumsplatzierung (hier: 600) aufbewahrt
  604. anschaffen (im Laden etas käuflich erwerben) vs. anschaffen (nachts als Bordsteinschwalbe, schwerer Sechzigerjahre-Verdacht). Mit Dank an Nikolaus B.
  605. recht (ist mir …) vs. Recht (Qual für Juristen) vs. rächt (Handwerk des Rächers) vs. recht (mit dem Rechen übern Acker). Mit Dank an Nikolaus B. Da rächt sich, wer gut recht und rechnet: Vier-Spänner.
  606. Stamm (das Dicke am Baum) vs. Stamm (die Sippe, die sich im gleichnamigen -Baum nachweisen lässt) vs. Stamm (der Basisteil eines Wort abzüglich aller Suff- und PräFixe und Beugungen)
  607. Holz (macht man Bäume draus) vs. Holz (umgangssprachlich-holzstammtischlerisch: vor der Hütte) vs. Holz (Kategorie beim Golf-Schläger) vs. Holz (zweiter Teil eines Wunsches bei Kegeln; der andere Teil: gut …!) vs. Holz (Lob für die Herkunft: nicht vom schlechtem Holz sein) vs. Holz (sägen – sagen manche zum Schnarchen). Mit Unterstützung von Klaus H. Wird wohl ein richtig feiner Fünf-Spänner.
  608. geschickt (als Bote ist das seine Berufsbeschreibung) vs. geschickt (der geschickte Bote botete geschickt herum)
  609. überdreht (die Schraube geht nicht mehr) vs. überdreht (nichts geht mehr, da muss Ruhe rein). Mit Dank an Nikolaus B.
  610. Haube (sitzt auf dem Kopf und schmückt) vs. Haube (trägt der Koch mit Stolz, wenn die Haube auch im Gourmetführer verzeichnet ist) vs. Haube (Deckel von Mehr-PSlern, da ist was drunter, rein motorig) vs. Haube (in altmütterväterlicher Vorstellung die finale Unter- inklusive Niederkunft fürs Töchterchen). Wohl kein Mehrspänner, weil die Haube auf dem Kopf und die Haube des Kochs sprachlich gesehen identisch sind.
  611. widersprechen (gegen etwas sein und das Stimmchen erheben) vs. wieder sprechen (er schwieg drei Monate, jetzt aber …)
  612. Schaft (Griff bei Waffe und Werkzeug) vs. Schaft (Teil des Schuhs) vs. schafft (er sie es bringt etwas fertig) vs. schafft (jemand bringt jemanden an den Rand: „du schaffst mich!“)
  613. Rand (das Ende von etwas) vs. Rand (etwas zum Halten in der Schweigeaufforderung: „Halt den Rand!“)
  614. Kassette (kann man was reinlegen) vs. Kassette (spielte noch in den Achtzigern Musik ab) vs. Kassette (für Architekturstudenden: versteckter Raum zum Aufnehmen von Versteckenswertem)
  615. Po (Fluss in Italien) vs. Po (erster Hintern-Gedanke)
  616. Rabat (Anziehungspunkt in Marokko) vs. Rabatt (Anziehungspunkt für Schnäppchenjäger)
  617. Pontius (Berg in der Schweiz) vs. Pontius (der Pilatus aus der Bibel)
  618. Übersee (Ort am südlichen Chiemsee) vs. Übersee (ganz weit weg)
  619. Zug (Ort in der Schweiz vs. Zug (tuckelt durch die Schweiz)
  620. Ruhr (Fluß durch das namengleiche Gebiet) vs. Ruhr (Krankheit) vs. Rur (noch’n Fluss, Nebenfluss der Maas)
  621. Küste (wo das Wasser hinplanscht) vs. küsste (er // sie // es in innigstem Zungentun)
  622. Izmir (Stadt in der Türkei) vs. is mir (und das ist mir nicht, weil … is mir schlecht)
  623. Seine (Fluss der Liebe) vs. seine (na, und das ist meine)
  624. Debreciner (Einwohner von Debrecen, Stadt in Ungarn) vs. Debrecziner (Wurstsorte)
  625. Hagen (Stadt in Nordrhein-Westfalen) vs. Hagen (Vorname, der von Trontje) vs. Hagen (Mondkrater)
  626. Pariser (Einwohner von Paris) vs. Pariser (Gummi-Tütlein, oder war es platzendes Latex?)
  627. Hof (Stadt in Bayern) vs. Hof (für Königinnen, denen man den macht, und mitten im Gehöft) vs. Hof (mitten auf dem Gehöft)
  628. Amrum (Insel, nordfriesisch) vs. am Rum (Antwort auf die Frage, wie der Seebär verreckt sein könnte)
  629. Engländer (Inselbewohner) vs. Engländer (Schraubenschlüssel, korrekt wohl: ω Rollgabelschlüssel)
  630. Franzose (Kontinentaleuropäer) vs. Franzose (Schraubenschlüssel, identisch)
  631. Holland (auch: Niederlande) vs. hol Land! (Reina Isabell Primera 1491 zu Columbus, der in der Straße von Gibraltar von englischen Affen abgelenkt wurde und nach links abbog – statt gen Niederlande)
  632. Siebenbürgen (Teil Rumäniens) vs. sieben Bürgen (sicher ist sicher, wenn man in den Golfclub will)
  633. Finnen (Einwohner Finnlands) vs. Finnen (Fischflossen)
  634. Jungfrau (noch ein Berg in der Schweiz) vs. Jungfrau (braucht keinen Pariser)
  635. Türken (Einwohner eines Mittelmeer-Anrainers) vs. türken (jemand hinters Licht führen)
  636. Don (Fluss in Russland) vs. Don (ein Grande in Spanien)
  637. Kanaren (Insel vor Marokko) vs. Kanaren (umgangssprachlich für Kanarienvögel)
  638. Mönch (Berg in der Schweiz) vs. Mönch (braucht auch keinen Pariser)
  639. Kanadier (Einwohner eines Landes nördlich der USA) vs. Kanadier (Bootsart)
  640. Pest (anderer Teil: Buda, Ungarn) vs. Pest (Expertentipp: Albert Camus)
  641. Lippe (Fluss in Nordrhein, eher Westfalen-Lippe) vs. Lippe (zum Knutschen) vs. Lippe (aus Gummi, zum Dichtmachen)
  642. Schotten (Einwohner eines Landes nördlich von Großbritannien) vs. Schotten (macht man auf dem Schiff oft dicht)
  643. Berliner (Einwohner unserer Hauptstadt) vs. Berliner (Gebäck mit Marmeladen-Schuss)
  644. Muskat (Hauptstadt des Oman) vs. Muskat (gerieben gewürzt)
  645. Oman (Land mit einer würzigen Hauptstadt) vs. Oh, Mann! (Ausruf des Entsetzens)
  646. Rügen (Insel in der Ostsee) vs. rügen (jemanden tadeln). (auch in deudeu)
  647. Amerikaner (Einwohner eines Landes südlich von Kanada) vs. Amerikaner (Schwarz und Weiß vereint im Zuckerguss)
  648. Dänen (Einwohner eines Landes neben Finnland) vs. denen (… zeigen wir mal Skandinavien)
  649. Klever (Einwohner einer Stadt am Niederrhein) vs. clever (die Nachbar sind auch ganz plietsch)
  650. Hamburger (Einwohner) vs. Hamburger (Klops)
  651. Genitalien (Grund fürs Gähn-Dern) vs. gen Italien! (Hanny Ball auf einem Elefanten in Karthago (heute: Algerien) sitzend, 216 vor Christus in die Menge rufend)
  652. Brenner (Passstraße gen Italien) vs. Brenner (heizt gut)
  653. Pisa (Schief-Turm-Città) vs. Pisa (Studie, reine Pein für Lehrer und Schüler)
  654. Zweibrücken (Stadt in Rheinland-Pfalz) vs. zwei Brücken (da fehlen fünf zum Lied zum Drübergehen)
  655. Römer (Nachkommen von Romulus und Remus) vs. Römer (Glas) vs. Römer (Platz in Frankfurt)
  656. Singen (Stadt am Hohentwiel, BaWü) vs. singen (geht oft als Chor ins Ohr) vs. singen (anderes was flüstern)
  657. Lyoner Einwohner einer Stadt in Frankreich) vs. Lyoner (Wurst aus der Stadt)
  658. Hadern (Teil von München, gibt es auch als Groß-) vs. hadern (zögern, zaudern)
  659. Kölnisch Wasser (Parfum, riecht gut) vs. kölnisch Wasser (Kloake, riecht)
  660. Wiener (Einwohner einer Stadt in Österreich) vs. Wiener (Würstchen)
  661. Mannheim (Stadt im Baden-Württemberg) vs. Mann heim! (nach Xavier Naidoo im Jahr 2000 holt „Meine Stadt“ ihren Mann heim)
  662. Frankfurter (Einwohner einer Stadt in Hessen) vs. Frankfurter (noch ’ne Wurst)
  663. Ararat (Berg in der Türkei, Landeplatz von Noah) vs. Ara-Rat (Parlament der Papageien, folglich: Parlament der Nachplapperer, auch: Duma)
  664. Horn (Landspitze, ins Meer ragend, Horn von Afrika) vs. Horn (steckt auf dem Nas-) vs. Horn (Musikinstrument). Ein Nachtrag von Klaus H.
  665. Bolognese (Einwohner einer Stadt in Italien) vs. Bolognese (Spaghetti-Art)
  666. Konstanz (Stadt am Bodensee) vs. Konstanz (eine gewisse Dauerhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Ausdauer)
  667. Hannoveraner (Einwohner einer Stadt in Niedersachsen) vs. Hannoveraner (Pferdchen)
  668. Stein (Stadt in Bayern) vs. Stein (hart)
  669. Russe (Einwohner von Putin-Land) vs. Russe (bayerisches Mixgetränk: Weizenbier mit Zitronen-Limonade)
  670. Sattel (Höhenzug im Gebirge) vs. Sattel (sitzt der Reiter drauf)
  671. Kopenhagener (Einwohner einer dänischen Stadt) vs. Kopenhagener (Gebäck)
  672. Siegen (Stadt in Nordrhein-Westfalen) vs. siegen (geht oft mit Parade)
  673. Lanzarote (Insel vor Marokko) vs. Landser-Rotte (marodierende Meute)
  674. Waal (Mündungsarm des Rheins) vs. Wal (schwimmt selten drin)
  675. Baden (Stadt in Österreich) vs. baden (immer freitags vor der „Tagesschau“ sauber)
  676. Oder (Grenzfluss, manchmal mit Bruch) vs. oder (oder?)
  677. Landauer (Einwohner von Landau) vs Landauer (eine ω Kutsche)
  678. Altes Land (eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands, im Süden von Hamburg) vs. altes Land (verbrauchter Boden)
  679. Inn (Fluss, geht in die Donau) vs. Inn (so nennt sich in englischer Tradition auch in Deutschland manchmal Kneipen)
  680. Main (Fluss, geht in den Rhein) vs. mein (gehört nur mir)
  681. Leine (Fluss, der Hannover an die Leine legt) vs. Leine (endet am Hundehalsband) vs. Leine (klammert die Wäsche). Mit Dank an Nicole H.
  682. Wetter (Stadt in Nordrhein-Westfalen) vs. Wetter (draußen!). Mit Dank an Klaus H.
  683. Kiel (Stadt an der Ostsee) vs. Kiel (holt der Seemann als ω Strafe oft kurz vor seinem Tod) – oder wie wir oft zu den Kindern an der Küste sagen: Don’t try this one at home …
  684. Alzheimer (Einwohner eines Stadtteils von Mayen, Rheinland-Pfalz) vs. Alzheimer (… ist mir entfallen)
  685. Darmstadt (Einwohner einer Stadt in Baden-Württemberg) vs. nein, das verkneife sogar ich mir …
  686. Himmelreich (Weiler im Schwarzwald) vs. Himmelreich (erstrebenswertes, finales Reiseziel)
  687. Halle (Stadt in Nordrhein-Westfalen) vs. Halle (Stadt in Sachsen-Anhalt) vs. Halle (oft mit Vornamen: Turn- oder Stadt- oder Wandel- oder  Wall-)
  688. Leiden (Universitätsstadt in den Niederlande) vs. Leiden (wollen wir alle nicht, nur die Apotheker)
  689. Busen (Teil eines Gewässers) vs. Busen (Teil der Damenschaft)
  690. Rottweiler (Einwohner einer Stadt im Schwarzwald) vs. Rottweiler (bellt weniger, als dass er …)
  691. Alster (See in Hamburg) vs. Alster (Bier-Mix-Getränk)
  692. Schwerter (Einwohner einer Stadt in Laschet-Land) vs. Schwerter (Kampfwaffen, heute: Flugscharen)
  693. Perser (Einwohner von Persien, auch: Iran) vs. Perser (die weltbesten knüpft der Perser Seide auf Seide, zum Drüberlaufen gut!)
  694. Rom (Stadt am Tiber) vs. Rom (Teil der Digitalisiererei: Read only memory)
  695. Posen (Stadt in Polen) vs. posen (sich in POSI-Tour begeben, mit Heike K. und Auto-Herzeigern auch in Deutschland angekommen)
  696. Sommerloch (Ortsteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz) vs. Sommerloch (Entschuldigung der Journalisten für Dünnes, Blatt und Inhalt)
  697. Roth (Stand in Franken mit gleichnamigem See für Triathleten) vs. Rot (Nachbardorf von St. Leon in BaWü; im Zuge der Eingemeindungen gerne zusammengefasst zu St. Leon-Rot) vs. rot (Farbe)
  698. Harz (Mittelgebirge) vs. Harz (aus dem Baum) vs. Hartz (IV). Ich ahne die Proteste, wegen Eigennamen Peter Hartz
  699. Belchen (Berg im Südschwarzwald) vs. Bällchen (Lewandowkis Spielgerät in der Ausgabe für die Krabbelstube)
  700. Wehen (Ortsteil von Wiesbaden) vs. Wehen (liegt die werdende Mutter tief drin) vs. Wehen (vom Schnee aufgebauscht)
  701. Hahn (Flughafen mit Stadt in Rheinland-Pflalz) vs. Hahn (krächzt) vs. Hahn (tropft) vs. Hahn (Abzugshebel an alten Waffen). Gibt es als Zwei-Gestirn in (deudeu).
  702. Mosel (Fluss) vs. mosel! (Zuruf an den Karpfen, in sauberem Wasser seinen Brackwasser-Geruch zu verlieren. Ein Karpfen muss (aus)moseln.)
  703. Canvas (Leinwand-Art) vs. Kann was! (Wie man einen lobt …)
  704. geschnitten (Messer in Haut, Blut …!) vs. geschnitten (diese Erwartung kann ich nicht erfüllen; da haste dich geschnitten!)
  705. Schnitte (im Norden oft eine Scheibe Brot) vs. Schnitte (macht modisch die Frisörin, aber auch die Friseuse) vs. Schnitte (mit dem Messer in die Haut) vs. Schnitte (im Ruhrgebiet eine Ehrenbezeichnung für eine Frau: „… das ist meine Schnitte“). Mit Unterstützung von Klaus H., wird aber nach Göttingen nicht für einen Vier-Spänner reichen
  706. Heer (Sammlung von Truppen) vs. hehr (Adjektiv für guten Absichten-Menschen und Ideen)
  707. Trog (Schweinchen fressen daraus) vs. trog (das macht der Schein manchmal in der Vergangenheitsform). Mit Dank an Klaus H.
  708. absehen (auf etwas verachten) vs. absehen (etwas vorhersagen)
  709. Alpaka (obersausüßes Lama-Ähnliches mit Wolle und Walt-Disney-Potenzial und mit Schmusewunsch entzückter Eltern) vs. Alpaka (Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink). Und wieder was gelernt; Dank an Julia L.
  710. Masche (gelingt beim fröhlichen Stricken oder Häkeln) vs. Masche (geht als Trick mit böser Absicht durch, wird aber oft durchschaut)
  711. Singvogel (wie der Name schon sagt) vs. Singvogel (unter Ganoven petzen? Kann übel enden)
  712. Rotkehlchen (Singvogel aus hellster Kehle) vs. Rotkehlchen (wird vom Capo als Singvogel identifiziert und endet leicht stranguliert mit Merkmalen am Hals)
  713. Stift (greift man sich zum Schreiben) vs. Stift (sagt man zum Lehrling, bis die oder der zum Azubi, aber auch zur Azur-Biene, auf jeden Fall zum Vegansemmelholen umgetauft wurde). vs. Stift (kurzer Stutzen) vs. Stift (jede mit Vermächtnissen und Rechten ausgestattete, zu kirchlichen Zwecken bestimmte und einer geistlichen Körperschaft „gestiftete“ Anstalt). Mit Unterstützung von Klaus H. und Herta B. Mit der luziden Ergänzung von Frau B. stiftet die deutschmeisterei.de einen perfekten Vier-Spänner.
  714. Ende (der Vorhänge fällt nach oder für irgendetwas: Leben, Theater, Buch, Kapitel, Ehe, Essen) vs. Ende (damit wird der Hirsch bemessen und die Wurst skizziert). Mit Dank an Klaus H.
  715. Brauner (Kaffee in Wien) vs. Brauner (Pferdchen) vs. Brauner (Nazifarbträger, rechts davon ist nur noch die neue AfD)
  716. Vakzin (noch nie machte ein Fremdwort im Deutschen eine solche Karriere in so kurzer Zeit, Impfstoff) vs. wachs ihn! (den Boden)
  717. Hund (bellt) vs. Hund (Lastenbewegungsmittel auf Rollen zum Rollen von Möbeln oder Musikinstrumenten). Mit Dank an Klaus H.
  718. abnehmen (die Maske, aber auch Hut und Mantel) vs. abnehmen (dem Paketboten die Last entreißen) vs. abnehmen (der Gang zu Weight Watchers) vs. abnehmen (jemanden entlasten) vs. abnehmen (jemanden um etwas, auch widerrechtlich, erleichtern) vs. abnehmen (jemandem eine Sache glauben). Ein Sechs-Spänner, erst einmal jedenfalls.
  719. Lichter (Beleuchtung) vs. Lichter (sagt der Waidmann zu Tieres Augen). Mit Dank an Klaus H.
  720. fuhren (da waren viele unterwegs) vs. Fuhren (alte Maßeinheit im Plural)
  721. Ständer (stellt man was drauf, auch Noten – oder Schirme rein) vs. Ständer (stellt Mann dar, eher untergürtelig)
  722. Grün (Farbe, die Gärtner erfreut) vs. Grün (die Farbe zur Haltungs) vs. Grün (Golfers Nahziel) vs. grün (Zustand hinterm Ohr bei Laien) vs. Grün (Ampelzustand). Wird dennoch für einen Mehr-Spänner nicht reichen.  Mit Unterstützung von Klaus H.
  723. CD (haben viele vergessen: steht für Compact Disc) vs. CD (haben auch viele vergessen: steht für Corps diplomatique und ist sehr oft mehr als das)
  724. Satz (gliedert ein Tennisspiel) vs. Satz (braucht man zum Sprechen und Schreiben) vs. Satz (gliedert auch die Symphonie) vs. Satz (ergibt eine Gruppe von Dingen, beim Reifen zum Beispiel) vs. Satz (macht man, wenn man in die Sandgrube hüpft) vs. Satz (sagt der Drucker, wenn er ein Ergebnis sieht: „Vom Satz her erstklassig …“) vs. Satz (mathematische Größe, vor allem als aquadrat – bquadrat –cquadrat). Und erstmals ein leichtgängiger Sieben-Spänner
  725. Pfahl (es gibt Menschen, die machen aus dem Sitzen auf demselben einen Wettbewerb) vs. fahl (wenn das Licht dimmt und der Mörder mummt). Mit Dank ans Klaus H.
  726. Windbeutel (Gebäck) vs. Windbeutel (Schimpfwort für einen Gerne-Großsprech ohne Fortune)
  727. Schelle (klingelt) vs. Schelle (befestigt) vs. Schelle (klatscht an die Backe). Mit Unterstützung von Klaus H.
  728. Rasen (es grünt so grün in Wimbledon und Schrebers Garten) vs. rasen (den rechten Fuß durchgedrückt bis auf den Asphalt)
  729. Schalter (macht Strom) vs. Schalter (steht einer davor, einer dahinter). Mit Dank ans Klaus H.
  730. hochschlafen (Karrierist:ins Tätigkeit mit unsauberen Mitteln, meist horizontalen; auch: Business-Modell) vs. hoch schlafen (Bett 5 im Etagen-Lager der Jugendherberge, unterm Dach)
  731. Schlag (beim Boxen) vs. Schlag (Villa für Tauben) vs. Schlag (hat Pierce Brosnan bei Frauen). Mit Unterstützung von Klaus H.
  732. Schiefer (Hausabdeckung aus feinem Stein) vs. schiefer (Komparativ beim Schrägstehen, auch: Turm in Pisa)
  733. säumen (an beiden Seiten der Straße stehen Menschen) vs. säumen (einen Stoff bearbeiten am Saum) vs. säumen (trödeln) vs. säumen (mit einem Packtier Lasten voranbringen; Saum ist das Gewicht, das ein Saumpferd tragen konnte). Ein ungesäumter Vier-Spänner mit Dank für frisches Wissen an Julia L.
  734. abtreten (die Füße auf dem Boden) vs. abtreten (ins Gras beißen) vs. abtreten (nach notarieller Vereinbarung einen Wertgegenstand einem anderen geben). Mit Dank ans Klaus H.
  735. Hänger (hängt an der Zugmaschine und hat Viagra geladen) vs. Hänger (da hilft die Ladung aus dem Hänger, beim Hänger) vs. Hänger (ich stehe im Burgtheater um 20:30 Uhr und gebe den Hamlet. Denken Sie, mir fällt der Text ein?) vs. Hänger (bei der Damenmode lässig über die Schulter geworfen und nach unten fallend). Da hängt was. Ach ja, ein Vier-Spänner.
  736. ausziehen (ahhh, die nächste Wohnung gefällt noch besser) vs. ausziehen (so wird der Tisch noch größer) vs. ausziehen (ob die Dame alles fallen lässt?) vs. ausziehen (ein Exodus). Ein angezogener Vier-Spänner.
  737. Kraft (2 Jahre Muskeltraining) vs. kraft (Präposition mit Genitiv: … Amtes: Duden sagt: Papierdeutsch. Wir sagen: Homonym). Mit Dank an Klaus H.
  738. Stumpf (Teil des Baums, meist: unten) vs. stumpf (nicht spitz) vs. stumpf (eher extrem desinteressiert am Alltag allgemein). Mit Unterstützung von Klaus H.
  739. Aufschnitt (eine Lage Schnittwurst, 1,39 Euro das Viertel) vs. aufschnitt (tat der Angeber, bevor er mit gelben Maserati in die Verkehrskontrolle geriet
  740. Ausschnitt (zeigt nur einen Teil von etwas) vs. Ausschnitt (zeigt nur einen Teil des Dekolletés)
  741. Hacke (Teil des Fußes) vs. Hacke (zur Arbeit in Wald und Flur). Mit Dank an Klaus H.
  742. Hund (wufft) vs. Hund (ist fest, wackelt nicht, hat Rollen drunter und bewegt Möbel zwischen Ikea-Regalwelten). Mit Dank an Klaus H.
  743. Eichel (fällt vom Baum) vs. Eichel (hängt am Penis). Mit Dank an Klaus H.
  744. Eichen (Baum) vs. eichen (etwas normen) vs. Eichen (Huhnprodukt, schwer demetrisch, aber sehr klein)
  745. Kotau (macht man, wenn man für etwas um Nachsicht bitten möchte, etwa für das Folgende:) vs. Kot-Au (Hundewiese)
  746. zwölf (Zahlwort, eine nach der elf) vs. Zwölf (sollte man schützen; sonst gibt es was drauf). Mit Dank an Klaus H.
  747. Gehweg (Proletarischer Ort der Fortbewegung im Gegensatz zum Laufsteg) vs. geh weg! (sagt Heidi K., wenn die Falsche über den Lauf stegelt)
  748. Rechen (die Harke fürs Laub) vs. rechen (mit der Harke fürs Laub arbeiten) vs. rächen (Aug um Zahn und Zahn für Auge oder so). Mit Dank an Nikolaus B.
  749. säen (wir sehen den Landmann die Saat ausbringen) vs. sehen (hinauschauen). Mit Dank an Nikolaus B.
  750. aufbäumen (sich gegen etwas wehren) vs. auf Bäumen (als Antwort auf die Frage, wo die Affen leben). Mit Dank an Klaus H.
  751. aufrücken (einen nach vorn!) vs. auf Rücken (als Antwort auf die Frage, wohin man in einer Schlange starrt). Und noch einer aus dem gleichen Holz von Klaus H. Achtung, da kommen mehrere dieser Art, über die Tage sorgsam sortiert.
  752. Grazie (die Art, wie ich mich als Primus Ballerinus auf den Brettern der Met 1972-1975 bewegte) vs. grad’ziehe (Klaus H. zitiert Reinhard Mey:
    Mich verbiegen und Beifall kriegen // Wenn ich alsdann mein verknotetes Bein // Voller Grazie wieder grad’ziehe // Ich wollte immer schon ein Mannequin sein). Danke. Nun werden wir ernsthaft.
  753. parieren (das Fleisch vom Nicht-so-gut-Essbaren messertechnisch befreien) vs. parieren (einen körperlichen, aber auch einen verbalen Angriff abwehren) vs. parieren (gehorchen)
  754. hetzen (verbal gegen etwas stänkern) vs. hetzen (sich beeilen)
  755. Leiche (tot) vs. laiche! (Sei kein Frosch, schaff Leben!)
  756. Bohnen (essbar) vs. Bohnen (in der Variante „blau“ eher tödlich)
  757. Schabracke (Satteldecke, die nach Pferd riecht) vs. Schabracke (auffällige Musterung bei Tieren) vs. Schabracke (Fensterdekoration) vs. Schabracke (Schimpfwort für eine alte, hässliche Frau). Ein lupenreiner Vier-Spänner.
  758. anstellen (sich einreihen in die Schlange) vs. anstellen (sich irgendwie zieren, etwas zu tun) vs. an Stellen (an diesen Orten, aber auch an anderen). Mit Dank an Klaus H.
  759. sehnen (sich verzehren nach jemandem oder etwas) vs. Sehnen (Plural der Stränge, die meine Hände bewegen zum Schreiben dieser Wörter)
  760. Haut (liegt über Sehnen) vs. haut (nicht hin) vs. haut (zu) vs. Haut (Cuisine). Wird nie und nimmer ein Vier-Spänner.
  761. Käfer (krabbelt) vs. Käfer (kreucht als VW) vs. Käfer (meist mit dem Vornamen: süßer. Sagt der Verlobte gendernfern zur Verlobten). Mit Unterstützung an Klaus H.
  762. zuschlagen (danach ist die Lippe des Corleone dick) vs. zuschlagen (ein Angebot der Corleones annehmen)
  763. profund (eine tiefgehende Analyse) vs. pro Fund (die Corleones rechnen danach ab, pro Fund ‚Beton an Mensch‘ vor im Mittelmeer vor Catania)
  764. Rentier (kommt mit roter Nase aus Samenland zu Weihnachten) vs. Rentier (sehr gehoben für einen Pensionisten, oft ebenfalls mit roter Nase, auch im Sommer, hicks). Mit Dank an Klaus H.
  765. Sichel (so steht der Mond manchmal) vs. Sichel (in der Hand des Schnitters auf dem Feld der DDR-Malerei realistischer Natur) vs. Sichel (Teil des Blütenstands) vs. Sichel (Grätsche beim Judo). Mal wieder ein hingeworfener, mondbeschienener, gemalter Vier-Spänner.
  766. anschreiben (jemanden postalisch adressieren) vs. anschreiben (beim Metzger und in der Gastwirtschaft einen langen Zettel haben) vs. Anschreiben (Euphemismus für Schreiben, Brief. Hört sich einfach wichtiger an. Hat Sie mein Anschreiben in Ihrer Korrespondenz schon erreicht?). Mit Dank an Klaus H.
  767. Rettich (unverschämt, was die Preussen aus unserem bayerischen Radi machen) dagegen rett ich (die Welt)
  768. Kelle (großer Schöpflöffel – so schön, ein Wörtchen mit 2 Ö, eines folgt noch) vs. Kelle  (klatscht Mörtel an die Mauer). Mit Dank an Klaus H.
  769. Trachten (trägt der Bayer auch alltags mit Stolz) vs. trachten (sich nach etwas verzehren, nach Tracht zum Beispiel)
  770. Klinge (schärft den Wikinger im Kampf) vs. klinge! (Imperativ, auf dass es schalle und laute). Mit Dank an Klaus H.
  771. vergeben (Halleluja, wir beichten und der Herr verzeiht uns bis zum Jüngsten Gericht) vs. vergeben (den Elfer) vs. vergeben (etwas hergeben) vs. vergeben (sein; Finger weg, das ist meine Verlobte!). Wird einer Prüfung in Göttingen nicht standhalten
  772. Schauer (frisch aus dem Regen) vs. Schauer (jemand, der genau alles betrachtet) vs. Schauer (jagt über den Rücken)
  773. Lauf (morgens um 5:45 raus und erst mal in den Wald) vs. Lauf (der Weg des Bachs) vs. lauf! (wenn einen nichts mehr aufhält). Mit Hilfe von Klaus H.
  774. Leere (da ist nichts, gar nichts) vs. Lehre (da kommt viel vom Professor). Wird Göttingen wohl sehr kritisch prüfen.
  775. Rang (im Theater weiter oben) vs. Rang (klebt als Epaulette am General) vs. rang (der Ringer tat das). Mit Dank an Jens M.
  776. Anrichte (Möbelstück, auf dem bei Herrschaften die Bediensteten die Speisen anrichteten) vs. anrichte! (die Herrschaft ans Personal, in völliger Verkennung der Grammatik)
  777. Leiste (eine Gegend selben Namens am Körper) vs. Leiste (Bauteil aus dem Obi-Markt) vs. leiste! (Aufforderung, endlich den Hummer HummVieh 2 zu kaufen). Mit Hilfe von Klaus H.
  778. Gespielen (die „Damen und Herren Lustvoll“) vs. geh spielen! (die Eltern zum iphonetragenden, iphoneträgen Nachwuchs)
  779. Mäuse (Tierchen, oft possierlich und eben nicht: poussierlich) vs. Mäuse (sagen Wohlhabende zum Geld). Mit Dank an Klaus H.
  780. erledigt (sein von all der Arbeit) vs. erledigt (haben – eine Arbeit, im speziellen aber auch einen Mordauftrag)
  781. Orange (Frucht in orangener Farbe) vs. orange (Farbe der Orange und der Holländer im Fußball) vs. Orange (mittelalterliche Stadt im Süden Frankreichs). Mit Hilfe von Klaus H.
  782. Kanone (knallt) vs. Kanone (Fachmann auf seinem Gebiet) vs. kann ohne (nicht mehr sein)
  783. Brückentag (der Freitag als gesetzlicher Feier, der zwischen Donnerstag und Sonntag die meisten Staus verursacht) vs. Brücken-Tag (Jour Festivation Grande National du Pont in Avignon zu Ehren ω des Heiligen Bénézet)
  784. abschreiben (etwas nicht mehr verfolgen, etwas oder jemanden aufgeben) vs. abschreiben (manch Ministerinnen Tätigkeit zur Erlangung von Abitur und Würde)
  785. Schwimmer (hängt am Ende der Angel) vs. Schwimmer (ist morgens um 7:15 Uhr schon im umtosten Meer). Mit Dank an Klaus H.
  786. ausmachen (Licht) vs. ausmachen (eine Verabredung planen)
  787. Senge (muss man aufpassen, alter Ausdruck für eine Tracht Prügel) vs. sänge (so weit reicht das Verb „singen“ im vermaledeiten zweiten Konjunktiv). Mit Hilfe von Klaus H.
  788. Falke (Raubvogel) vs. Falke (Ausdruck für einen groben Klotz ω machiavellistischer Prägung in der Führungsetage)
  789. Statt (veraltet und gehoben für Ort und Platz) vs. Stadt (das Gemeinwesen) vs. statt (als Präposition ausgeliefert: „statt seiner“ oder als Konjunktion: „statt mir auf der Tasche zu liegen …“). Mit Hilfe von Klaus H.
  790. Krokodil (Tier, beißt) vs. Krokodil (Name einer schweizerischen ω Lokomotive)
  791. Stempel (gibt Stütze in der Grube) vs. Stempel (druckt auf dem Brief). Mit Dank an Klaus H.
  792. Bildung (rundum klug und weise und belesen) vs. Bildung (von Gruppen)
  793. Miene (setzt einer auf, der Mimik als Leistungskurs auf dem Max-Reinhardt-Seminar hatte) vs. Mine (steckt im Kuli) vs. Mine (steckt im Bergwerk). Muss erwähnt werden, reicht aber nicht ganz für einen Lorbeerkranz.
  794. unterbelichtet (das Foto bekam objektiv  in der Zehntelsekunde zu wenig Licht durchs Objektiv ) vs. unterbelichtet (das Hirn bekam zu wenig Licht). Mit Hilfe von Klaus H.
  795. Verlies (unten im Schloss, für Missetäter jeder Art, aber auch für gefallene Jungfrauen und Prinzessin) vs. verließ (schreib manch einer so wie den Raum unten im Schloss, dann verließ ihn aber die orthografische Fähigkeit)
  796. Schleife (passt bestens, wenn die Putzmacherin einen Abschluss sucht) vs. schleife! (sprachlich gehobener Imperativ zu Mittelalterkriegszeiten: Schleife er mal kurz die Burg // das Messer!)
  797. Stoß (schubst die Schwiegermutter in die Grube) vs. Stoß (kommt als Haufen vor: Ein ganzer Stoß Papier lag da). Mit Dank an Klaus H.
  798. Rheingold (Schatz, sagenhaft) vs. Rheingold (ω Luxuszug, auch sagenhaft)
  799. Buchen (Baumart) vs. buchen (eine Reise). Mit Dank an Klaus H.
  800. Kies (Belag der Einfahrt, wenn es hochherrschaftlich wird) vs. Kies (Ausdruck mancher Hochherrschaften für den schönen Mammon, mit dem sie sich den Kies erkiest haben)
  801. Stütze (trägt der Gehbehinderte unter der Achsel) vs. Stütze (Hilfe jeder Art). Mit Dank an Klaus H.
  802. Blinker (setzt der Autofahrer) vs. Blinker (hilft dem Angler)
  803. Fassung (bewahrt man, auch wenn einem der Nachbar schräg über den Tisch kotzt) vs. Fassung (bewahrt die Birne in der Lampe) vs. Fassung (ein Roman hat bei der Herstellung mehrere davon). Ergänzung mit Dank von Julia L.
  804. Lunte (Teil der Bombe) vs. Lunte (Teil des Marders, hinten). Mit Dank an Klaus H.
  805. Hausaufgabe (machen die Schüler auch in Bayern ohne Maske) vs. Haus-Aufgabe (wir inserieren unser Oma ihr klein Häuschen)
  806. Herde (kochen Witzigmann und Co. drauf) vs. Herde (Sammlung von Tierchen, die eventuell bei Witzigmann auf dem Herd enden)
  807. Palette (Holzkonstruktion für den Transport) vs. Palette (haben Pablo Picasso und Co. am Daumen). Mit Dank an Klaus H.
  808. Gag (haut der Steh-Komiker raus, massenhaft) vs. Gag (ω Mundknebel, hat der SM-Kandidat öfter im Mund)
  809. Pille (gibt es, wenn Sie Arzt oder Apotheker gefragt haben) vs. Pille (sagen Fußballer zum Ball am Fuß). Mit Dank an Klaus H.
  810. Kreuzung (Rechts fährt zuerst, es sei denn: Ampel) vs. Kreuzung (Biologie-Unterricht: ω der Wolpertinger)
  811. Taube (kommt immer in den Schlag zurück, wenn wohlgebrieft) vs. Taube (hört nicht mal die Taube flattern). Mit Dank an Klaus H.
  812. Anschlag (der Islamist auf dem Pilger-Weg zu einem Dutzend Jungfrauen) vs. Anschlag (die Tastatur leidet jedes Mal) vs. Anschlag (etwas so intensiv tun, wie es intensiver, bis zum Anschlag, nicht mehr geht) vs. Anschlag (Obi-Fachkunde: je nachdem, wie … öffnet sich die Tür) vs. Anschlag (Luther und seine Thesen an die Kirchentür) vs. Anschlag (sanft auf die Tastatur des Flügels). Ein musikalischer Sechs-Spänner, der aber wohl ein Fünfer wird, da Tastatur und Flügel mit großer Gewissheit identisch sind.
  813. anstecken (sich infizieren an etwas) vs. anstecken (eine Verdienstnadel für Prof. Weiler, weil er die Corana-Ansteckungen verringert hat)
  814. umgehen (etwas vermeiden) vs. umgehen (mit einer Sache oder einer Situatiuon verfahren)
  815. Blume (im Garten) vs. Blume (Stummel am Hasenhintern) vs. Blume (oben im vollen Pils-Glas). Mit Dank an Klaus H.
  816. Matte (Fußabstreifer mit Wilkommensgruß in grobem Stoff) vs. Matte (was zum Turnen) vs. Matte (kümmert sich der Friseur drum) vs. matte (nicht mehr ganz frische Jungs) vs. Mathe (Abkürzung für gymnasiales Lieblingsfach). Sieht nach einem Fünf-Spänner aus.
  817. Dreher (Schlosser) vs. Dreher (bei Zahlen, Buchstaben – oder auf der Tanzfläche). Mit Dank an Klaus H.
  818. Kompass (Arbeitsgerät für Kolumbus und Co.) vs. komm, pass! (beherzter Ausruf auf dem Spielfeld)
  819. auftreten (Fuß auf den Boden setzen) vs. auftreten (sich in Szene setzen). Mit Dank an Klaus H.
  820. Passion (Leidensgeschichte) vs. Passion (Leidenschaft für etwas, mehr als Hobby. Der Briefmarkensammler aus Passion tötet auch …)
  821. elf (einer mehr als Finger an den Händen) vs. die Elf (Fussballmannschaft) vs. elf (magische Zahl für Karnevalisten aus dem Elfer(!)rat). Mit Unterstützung von Klaus H.
  822. anführen (etwas bemerken; der Verteidiger führte an …) vs. anführen (einer Bewegung vorangehen)
  823. Arm (verbindet Schulter mit Hand) vs. arm (mittellos). Mit Dank an Klaus H.
  824. Klausur (abgeschlossener Teil eines Klostern, für Besucher nicht begehbar) vs. Klausur (schriftliche Arbeit in Präsenz unter Überwachung) vs. Klaus Uhr (das mögen Sie bitte zum Wochenende nachsehen)
  825. nachsehen (jemandem etwas nicht übelnehmen) vs. nachsehen (etwas durch in Augenscheinnahme überprüfen) vs. Nachsehen (hat man, wenn man übervorteilt wurde) vs. nachsehen (jemanden oder etwas hinterhersehen). Mit Dank an Julia L. für die Ergänzung – mit der Anlage zum Vier-Spänner
  826. Putz (klatschen Maurer an die Wand) vs. Putz (putzige Hutmacherinnen putzen den Putz auf dem Hut) vs. Putz (haut der Energische drauf) vs. putz! (Aufforderung Ungehobelter an Gattin, Freundin oder die Putze!). Mit Unterstützung von Klaus H. mit der Anlage zum Vier-Spänner
  827. Ausschuss (geht auf die Reste-Rampe) vs. Ausschuss (bildet sich im Parlament und Vereinen)
  828. Speiche (Teil des Armknochens) vs. Speiche (Teil des Rads am Rad). Mit Dank an Klaus H.
  829. Heimchen (minimalistisches Zuhause) vs. Heimchen (die am Herd)
  830. Wanderlust (im Frühtau zu Berge wir zieh’n fallera mit treuen Gefährten) vs. Wanderlust (Ausdruck für untreue Gefährten – mit Wissen und Einverständnis des Partners)
  831. Gehalt (sächlich, steckt in der Tüte am Monatsende) vs. Gehalt (maskulin, steckt Sinn drin)
  832. Anlasser (startet den Motor per Knopfdruck) vs. Anlasser (jemand, der nie das Licht ausmacht). Mit Dank an Klaus H.
  833. Dichtung (formt der Literat) vs. Dichtung (formt der Klempner)
  834. Rücken (am Körper hinten) vs. Rücken (an Bergen oben, durchhängend) vs. rücken (ein Stück nach rechts oder links). Mit Hilfe von Klaus H.
  835. Sechser (im Lotto) vs. Sechser (auf dem Fußballplatz; Jo Kimmich gibt den defensiven Sechser)
  836. Saft (perlt aus gequetschtem Obst) vs. Saft (perlt aus der Batterie zum Stolz des Fahrers beim Tesla). Mit Dank an Klaus H.
  837. gemein (hinterfotzig, eklig, durchtrieben, unsozial sein) vs. gemein (sich bei allen anbiedern; Alfred macht sich gemein mit dem Abschaum der Stadt)
  838. anzetteln (Unruhe stiften) vs. an Zetteln (Menge Papier auf dem Schreibtisch). Mit Dank an Klaus H.
  839. abheben (zur Bank gehen ohne Waffe) vs. abheben (die Concorde auf dem Weg nach New York City) vs. abheben (gesellschaftlich nach ganz oben streben, als sei man so wichtig wie ω Carmen Geiss)
  840. Spargel (Gemüse in Weiß und Grün – von der Stange, dennoch teuer) vs. Spar-Gel (Haarwaschmittel für Knauser und andere Schwaben)
  841. ablaufen (Wasser in der Gosse) vs. ablaufen (die Veranstaltung findet allgemein Wohlgefallen) vs. ablaufen (so schnell sein, dass man dem Gegner den Ball abspenstig macht)
  842. vorbeugen (präventiv Vorsorge kehren)  vs. vorbeugen (Körperhaltungskonzept). Mit Dank an Klaus H.
  843. Lebensmittelpunkt (zum Beispiel: das wohlige Heim mit Heimchen am Herd) vs. Lebensmittel-Punkt (die Ecke mit dem frischen Grün bei Edeka). Mit Nachsicht-Bitte, eben frei erfunden …
  844. Ameise (starkes Insekt) vs. Ameise (Hebezeug für schwache Menschen). Mit Dank an Klaus H.
  845. abhängen (die Jägerin hängt das Stück Bret in die Garage zum Abhängen) vs. abhängen (der Nachwuchs nennt das Chillen, andere sagen: Schluck Wasser in der Kurve). Mit Dank an Melanie S.
  846. Sohle (unterm Schuh und unterm Fuß) vs. Sohle (unten im Bergwerk) vs. Sole (ein Wasser-Salz-Gemisch, macht Himalaya-Salz so teuer) vs. sole (vorher: „o“, nachher: „mio“. So beginnt der Balzgesang des klassischen Gigolo in Jesolo, macht Preussinnnen-Herzen schmelzzart). Mit Hilfe von Klaus H.
  847. Satellit (schwirrt 36.000 Kilometer hoch in einer Umlaufbahn und bringt RTL2) vs. Satellit (so nennt man Ableger von Unternehmungen)
  848. Läufer (rennt und rennt und rennt und ist doch kein Auto) vs. Läufer (liegt auf dem Parkett und kam aus Persien gelaufen) vs. Läufer (steht in Habacht auf dem Schachbrett zwischen Springer und Königin, wahlweise König). In Erweiterung von (deudeu)
  849. Schweiß (rennt dem Läufer runter bei Kilometer 40) vs. schweiß! (Imperativ, oft gebraucht bei Handwerkern mit heißer Nadel)
  850. Nachname (Lohmann, guten Tag) vs. Nachnahme (Sagt der Postbote: „Dieses Paket zahlen Sie per Nachnahme, Herr …wie ist Ihr Nachname?“)
  851. beschaffen (etwas besorgen, klingt nicht immer hasenrein gesetzestreu) vs. beschaffen (jedes Ding ist irgendwie beschaffen; man prüft, wie etwas beschaffen ist)
  852. anstimmen (ein Liedchen zum Besten geben) vs. an Stimmen (freut sich der Gewählte über die Menge und stimmt ein Liedchen an). Mit Dank an Klaus H.
  853. Dienst (ist eben Dienst und Schnaps, so hört man, sei Schnaps) vs. dienst (das tust du, wenn du in Dienst bei der Bundeswehr bist)
  854. Fette (Öle) vs. Fette (Bezeichnung für eine Frau mit BMI 40 plus) vs. Pfette (waagerechter Träger in der Dachkonstruktion). Mit Unterstützung von Klaus H.
  855. Exkurs (ein kleine Ausflug in die Wissenschaft) vs. Ex’ Kurs (der Geschiedene auf neuen Wegen)
  856. hermachen (acht Tage ohne Leberkäs. Und dann? Man nimmt sich des Leberkäses bestialisch an) vs. hermachen (der Leberkäs-Bursch steht gut an; er macht was her, finden die Madeln unterm Maibaum)
  857. Rute (geht übers Wasser beim Angeln) vs. Rute (hat der Fuchs hinten) vs. Rute (altes Längenmaß) vs. Route (quer durch Alaska und zurück!). Mit Hilfe von Klaus H.
  858. Auszug (das, was Moses mit seinem Volk aus Ägypten macht, rein alt und testamentarisch) vs. Auszug (der Dramatiker las nur einen Teil seines monumentalen Werks über die Ägypter nach dem Exodus der Juden) vs. Auszug (Lade in einer Kommode)
  859. Untiefe (eine Pfütze, sagt der Laie) vs. Untiefe (tiefstes Tiefengewässer, sagt der Seemann)
  860. Westen (Himmelsrichtung) vs. Westen (Kleidungsstücke)
  861. ausbauen (etwas größer machen, den Erfolg zum Beispiel: „Das Löwengehege müssen wir ausbauen – so viele Besucher!“) vs. ausbauen (etwas aus etwas herausnehmen: „Das Löwengehege müssen wir ausbauen – viel zu viele Proteste von Tierschützern!“)
  862. Stahl (knallhart, früher: nur gültig, wenn von Krupp) vs. stahl (dann entrissen Inder den Krupps den Weltmarkt: der „Fremde in der Nacht“ „stahl“ sich rein). Mit Dank an Klaus H.
  863. verkehrt (das muss genau anders herum, es sitzt falsch) vs. verkehrt (Manch einer ist froh, dass der Bus morgen pünktlich kommt –und nicht verkehrt verkehrt)
  864. Uhrzeit (liest man prächtig ab) vs. Urzeit (ganz früher). Mit Dank an Klaus H.
  865. Parkour (Hindernis-Strecke) vs. Parkuhr (Taxameter für Politesse und Politeur)
  866. versagen (eine Aufgabe nicht bewältigen) vs. versagen (sich etwas nicht gönnen: Den achten Espresso in einer Stunde versagte er sich)
  867. durchbrennen (wenn die Sicherung nicht mehr sichert, ist nichts mehr sicher) vs. durchbrennen (wenn bei Verliebten die Sicherungen durchbrennen, brennen sie durch – früher bis nach ω Gretna Green. Mit Dank an Melanie S.
  868. auftragen (macht das Personal, wenn Lordschaft zum Dinner bittet) vs. auftragen (jemanden bitten, etwas zu tun) vs. auftragen (das Hemdchen sitzt ein wenig zu eng auf dem dicken Wams, armes Hemdchen!) vs. auftragen (sich das Gesicht mit einer Tinktur aufhübschen, auch: dick) vs. auf Tragen (Fortbewegungsart der Kolonialherren in Deutsch-Südwest). Mit Hilfe von Klaus H. zu einem feinen Fünf-Spänner
  869. Bauer (auf dem Feld) vs. Bauer (auf dem Schachbrett) vs. Bauer (aus Babymund gestückelt) vs. Bauer (Platz fürs Vögelchen). Kommt auch bei deudeu, hier aber deutlich erweitert zu einem Vier-Spänner
  870. Muttermal (dermatologisch interessantes Fleckchen) vs. Mutter, mal! (verwöhntes Gör im Befehlston). Waren wir uns nicht einig, dass immer ein paar weniger ernst gemeinte die Chose aufhellen?
  871. Sommerloch (Ortsteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz) vs. Sommerloch (Entschuldigung der Journalisten für Dünnes, Blatt und Inhalt). Geht in der langen Liste zu den „geografischen“.
  872. Spiel (Brett- oder anderes) vs. Spiel (in der Lenkung) vs. Spiel (Abschnitt beim Tennis, kommt vor Satz und vor Sieg). Mit Unterstützung von Klaus H.
  873. alle (da fehlt dann keiner mehr) vs. alle (… sein. Da fehlt einem alles an Kraft). Mit Dank an Chris W.
  874. Watt (liegt an der Nordsee rum) vs. Watt (braucht die Birne in der Lampe)
  875. Presse (alle Druckerzeugnisse) vs. Presse (oben Frucht rein, unten Saft raus) vs. Presse (Übung beim Ringen, wenig erbaulich bei Gegners ungewaschenen Füßen). Mit Dank an Peter H.
  876. wiegen (Mehl auf die Waage und schauen) vs. wiegen (Baby in den Arm und schaukeln). Mit Dank an Klaus H.
  877. übersehen (Moses oben auf dem Berge Sinai, Blick übers reisende Volk) vs. übersehen (Fehler, die man immer wieder nicht wahrnimmt)
  878. Stecken (Stab, steckt in Bayern oft ein Fisch dran, wird dann zum Steckerlfisch) vs. stecken (Kerle, wo steckst denn?). Mit Dank an Klaus H.
  879. gewogen (Ergebnis des Wiege-Vorgangs) vs. gewogen (… sein. Für jemanden grundsätzlich Sympathie haben)
  880. Substanz (was die sagt, hat Gehalt) vs. Subs Tanz (die Bewegungen der devoten Dame vor ihrem Herrn)
  881. hasenrein (Adverb der Zufriedenheit etwas ist besonders sauber abgelaufen, steht übrigens in seiner Negierung im Duden: „nicht ganz hasenrein“) vs. Hasen, rein! (ruft der Bauer vor dem Gewitter und lockt mit den Karotten aus der Ukraine)
  882. Eindruck (die Vorstellung, die man von jemandem hat) vs. Eindruck (das, was passiert, wenn man die Finger in feuchten Beton steckt). Mit Dank an Klaus H.
  883. überzogen (das arme Konto!) vs. überzogen („… mit den Ansichten wird er nie eine Rolle spielen …“). Mit Dank an Melanie S.
  884. Tasten (hat das Klavier, die Tastatur auch) vs. Tasten (haptischer Vorgang). Mit Dank an Klaus H.
  885. Anrainer (wohnt auch an diesem Rain, in dieser Straße, in der Siedlung) vs. an Rainer (Erinnerung, einen Brief an den Freund zu schreiben)
  886. Ohr (hör mal zu!, mach auf!) vs. Ohr (Verbindungselement im Straßenbau, die Autobahnen verbinden sich mit Ohren)
  887. Stecken (Stab, steckt in Bayern oft ein Fisch dran, zum Steckerlfisch) vs. stecken (Kerle, wo steckst denn?). Mit Dank an Klaus H.
  888. ausdrücken (macht der Poet mit seiner Sprache) vs. ausdrücken (macht der Teenager mit seinem Pickel)
  889. Hochzeit (das dicke Ja für den Rest des Lebens) vs. Hochzeit (sprich: Hoch-Zeit, die beste Zeit des Lebens)
  890. Stellen (Arbeitsstellen, Orte)  vs. stellen (zum Beispiel den Hirsch oder den Löwen bei der Jagd, das taten übrigens in Rhodesien vier Rhodesien Ridgebacks, die Rüden) vs. stellen (die Blume aufs Regal). Mit Dank an Klaus H.
  891. Ahnen (die Vorfahren) vs. ahnen (etwas vermuten)
  892. Packung (steht im Regal mit Mehl) vs. Packung (sagt man so, wenn man heftig verprügelt wurde, „… ’ne echte Packung …“)
  893. Stopfen (kleines Verschlussteil) vs. stopfen (das Loch in der Socke). Mit Dank an Klaus H.
  894. sanktionieren01 (etwas nicht gut heißen und mit Strafen versehen) vs. sanktionieren02 (genau das Gegenteil von sanktionieren01; Duden: „einer Sache Gesetzeskraft verleihen, ein Gesetz bestätigen“
  895. Au (grüne Wiese) vs. au! (wenn man auf der grünen Wiese auf den einzigen spitzen Stein knallt)
  896. anecken (immer wieder auffällig etwas gegen den Strom(!) bürsten!) vs. an Ecken (guter Ort zum Anecken). Mit Dank an Klaus H.
  897. Koppel (laufen die Pferde frei herum, bis zum Zaun) vs. Koppel (Teil der Orgel zur Verbindung zweier Manuale) vs. Koppel (ein Gürtel, an dem etwas gehängt werden kann ) vs. Koppel (mehrere Hunde einer Meute bei der Jagd). Das sieht nach einem hasenreinen Vier-Spänner aus, einer sogenannten Quattro-Homonym-Koppel (gerade frisch erfunden).
  898. gewöhnlich (so ist etwas immer) vs. gewöhnlich (leicht ordinär, nicht von Stand. „Sie wissen schon, Mizzi ist immer etwas gewöhnlich …“)
  899. Streich (Handschlag oder Hieb mit einer scharfen Waffe) vs. Streich (Kompetenz-Team: Max und Moritz)
  900. abdecken (etwas zudecken, vor zu viel Neugierde, Tuchlupfern oder Verfall bewahren) vs. abdecken (nach der Orgie wird der Tisch wieder als Tisch benutzt; es wird abgedeckt) vs. abdecken (Kosten begleichen. „Die Summe, die Sie nennen, deckt die Kosten ab.“) Mit Dank an Julia L.
  901. anbeten (knien in der Kirche oder vor der Dame des Herzens) vs. an Beeten (Gartenzustandsbericht: Das Areal ist reich an Gärten). Mit Dank an Klaus H.
  902. gedenken (an einen Toten erinnern und dabei des Genitivs gedenken bei der Verwendung) vs. gedenken (etwas zu tun beabsichtigen – auch auch nicht – in der Hochsprache: „Ich gedenke nicht, mich Ihrer auch zwei Monaten noch zu gedenken“)
  903. billig (kostet nicht viel, ist eher minderwertig. Auch: Vorname eines Herrn Jakob) vs. billig (etwas ist billig und recht, es ist nur gut und fein, auf jeden Fall rechtlich und anständigerweise geboten). Hier haben wir wohl das Phänomen des Janusworts. Ein Wort, das sowohl „schwarz“ bedeuten kann als auch „weiß“.
  904. anhalten (da steht der Herr Wachtmeister auf der Straße mit der Kelle und macht unzweideutige Zeichen) vs. anhalten (die Krise dauert fort) vs. anhalten (jemanden auffordern, etwas zu tun: „Ich halte Sie definitiv an anzuhalten“)
  905. Magnet (zieht an) vs. mag net! (Gör hat keinen Bock)
  906. Futter (mit „Studenten“ als Vorname eine Nussspeise; generell umgangssprachlich für Essbares, auch bei Tieren) vs. Futter (ist im Mantel und wärmt)
  907. Klauen (habe Tiere am Fußende) vs. klauen (haben Diebe in der Hand)
  908. Staubecken (hält Wasser zurück) vs. Staubecken (die Flusen überall im Zimmer, in jeder Ecke). Diese fantastische Wortpaar ist leider nicht von mir; gefunden auf dashoefer.de)
  909. Gau (war mal eine Verwaltungseinheit) vs. GAU (ist immer noch die Abkürzung für den Größten Anzunehmenden Unfall)
  910. anhaken (das Boot im Hafen von Athen unter Absingen von Nana-Mouskouri-Liedern an der Kaimauer befestigen, bei Laien auch: haken-ankern) vs. an Haken (was wir da alles an Haken an den Hacken hatten in Athen …). Mit Dank an Klaus H.
  911. auflassen (den Knopf nicht schließen) vs. auflassen (die Kinder nicht ins Bett bringen, bis der Weihnachtsmann wieder durch den Kamin entfleucht) vs. auflassen (die Ballons steigen lassen) vs. auflassen (ein Haus aufgeben). Es gibt sie noch, die feinen Vierspänner
  912. entbinden (die Mutter von einem Kind) vs. entbinden (den Bürgermeister von seinen Aufgaben)
  913. Krümel (fällt vom Brot) vs. Krümel (fällt fast vom Stengel, sehr zartgliedriges Kind)
  914. passieren (an jemandem vorbeigehen) vs. passieren (ein Ereignis, plötzlich) vs. passieren (mit dem Mixer die Tomate dazu bringen, zur Pasta zu passen. Das ist dann die Pass-Pasta-Passi-Tom) vs. passieren (dem vorgerückten Gegner auf dem Tennisplatz den Ball so an der Seite vorbeihauen, dass der nichts mitbekommt). Es gibt noch einen feinen Vierspänner
  915. Leiter (zum Putzen) vs. Leiter (Technikbauteil, gut oder schlecht im Weitertragen von Energie) vs. Leiter (Chef einer Truppe) vs. leit er! (sehr, sehr eleganter Imperativ mit sehr, sehr altmodischer Anrede. Aktuelles Beispiel: Leit er! Lachet nicht!). Probier ich gar nicht erst als Vier-Spänner. Einen mehr als (deudeu)
  916. ausgehen (abends um die Häuser ziehen) vs. ausgehen (die Kerze erlischt) vs. ausgehen (erwarten, dass etwas passiert. „Ich gehe davon aus, dass die Kerzen ausgehen, bevor Sie mit meiner Tochter ausgehen, sonst geht Ihr Licht vor Ihrem Einundzwanzigsten aus.“)
  917. zurecht (Verbbestandteil von -kommen oder -weisen oder -rücken) vs. zu Recht (da haben wir den rechtlichen Hinweis)
  918. Wachstube (Behausung für das Wachpersonal samt Bollerofen und Zigarettenautomat) vs. Wachstube (Behältnis, aus dem man ein Kerzenprodukt drücken kann). Leider nicht von mir, sondern von leetema.de, mit Dank
  919. Ring (der überm Finger) vs. Ring (in dem boxt man) vs. Ring (ums Auge nach dem Boxen, Farbe: blau) vs. Ring (Veranstaltungsreihe, Nachname: -vorlesung). Mehr als (deudeu) und wohl ein Vier-Spänner.
  920. Lehre (hieß es mal, bevor es zum Azubismus wurde) vs. Lehre (Messinstrument, Vorname: Schub-) vs. Leere (da ist nichts, gar nichts)
  921. Seite (kennen wir aus Büchern) vs. Seite (jeder Mensch hat ein paar davon) vs. Seite (Teil des Tieres beim Schlachten) vs. Saite (Teil des Streichinstruments). Mehr als (wiki)
  922. aufbügeln (noch mal eben übers Jackett) vs. auf Bügeln (sollten die Kleider hängen). Mit Dank an Klaus H.
  923. Gauleiter (hatte Deutschland in schlimmster Zeit) vs. Gaul, eiter! (Aufruf an des Gauleiters Pferd, endlich die Wunde auslaufen zu lassen)
  924. Welle (lockt das Haar) vs. Welle (löckelt die See) vs. Welle (vs. bewegt als Karmann das Auto) vs. Welle (kommt mit der Frequenz) vs. Welle (bricht sich kollektiv, oft als Empörung). Kommt ein Fünf-Spänner angewellt.
  925. aufheben (etwas vom Boden klauben) vs. aufheben (etwas für ungültig erklären. „Wir heben die Beschränkung auf, Sie dürfen die Braut jetzt küssen …“) vs. aufheben (für später aufbewahren)
  926. Niete (sitzt an der Jeans, den Nietenhosen) vs. Niete (kein Glück auf dem Rummel beim Losglücksspiel) vs. Niete (abfällig über einen Versager) vs. nie Tee! (Kaffeetrinkers Ceterum censeo; ich bitte um Nachsicht, da kam es über mich)
  927. abschreiben (beim Nachbarn schauen, wie viel 56 x 473 ist) vs. abschreiben (das Finanzamt in seine Firmenplanung einbeziehen)
  928. brettern (aus Brettern bestehend, brettelt sogar der Duden hin) vs. brettern (mit hoher Geschwindigkeit zu den Brettern, die die Welt bedeuten)
  929. markieren (die Straße mit Strichen versehen oder das Marmeladeglas mit Strichen) vs. markieren (vorgeben, jemand zu sein. „Er markiert den feinen Pickel.“)
  930. Pinkel (feiner Herr, tut so) vs. Pinkel (in Norddeutschland eine fette Wurst)
  931. aufbahren (übrigens das, was im Englischen oft Public Viewing ist: das Aufbahren und öffentliche Zeigen von Leichen) vs. auf Bahren (eben das, auf das man die Menschen legt). Mit Dank an Klaus H.
  932. Treff (ein Punkt, an dem Menschen zusammenkommen) vs. Treff (die Kreuz-Karte)
  933. knallen (wird sehr laut, wenn es knallt, macht sogar einen Knall) vs. knallen (jemandem eine ins Gesicht pfeffern: „Ich knall dir eine …“)
  934. Knall (laut) vs. Knall (kann man haben und wird von Mitmenschen nicht freundlich verliehen: „Du hast ja wohl ’nen Knall“)
  935. Hut (Genus: der; auf dem Kopf) vs. Hut (Genus: die; auf ebender sollte man sein) vs. Hut (Genus: der; oberer Teil mancher Pilze). Einen mehr als (deudeu). Hätte gerne noch ω Jabba the Hutt angeführt, aber der ist erstens eine Person und zweitens steht ein Doppel-T in seinem Pass.
  936. ausgezeichnet (klebt bei Karstadt als Preis am Kleid) vs. ausgezeichnet (Malen nach Zahlen, und das Malbuch ist voll) vs. ausgezeichnet (das Malbuch ist voll und Mutter lobt den Nachwuchs: „Das ist ja ausgezeichnet …“). Mit Dank an Melanie S.
  937. verbohrt („Upssss“, buddelte der Tunnelbauer vertrödelt heraus, „wo ist denn der Kollege von der anderen Seite?“) vs. verbohrt (eigensinnig bis zur Empathielosigkeit)
  938. Knappe (Ritters Helfer) vs. Knappe (Bergmann)
  939. Salamander (Tier) vs. Salamander (Trinkritual bei Studentenverbindungen)
  940. Betragen (da gibt es Kopfnote) vs. betragen (sagt man beim Summieren: „Alle Ihre Einkäufe belaufen sich jetzt auf 43,54 Euro.“)
  941. vorlegen (jemandem etwas zeigen zur Prüfung) vs. vorlegen (jemandem voraus sein; er legte ein gutes Stück vor).
  942. Miete (zahlt man dem Hausbesitzer) vs. Miete (häufelt Strohballen auf dem Feld)
  943. Leopard (gestreiftes Tier, lange Zeit guter Pelzlieferant) vs. Leopard (Panzer der Bundeswehr)
  944. anziehen (sich in Schale werfen fürs erste Rendezvous) vs. anziehen (jemanden reizend finden beim ersten Rendezvous: „Die ist wirklich sehr anziehend.“)
  945. Rate (Teilrückzahlungsvereinbarungssumme) vs. Rate (Verhältnis zwischen zwei statistischen Größen)
  946. listen (etwas in einer Liste führen) vs. listen (mit viel Geschick etwas tun, etwa – so der Duden – den Ball ins Toreck listen)
  947. Flanke (Teil eines Tiers) vs. Flanke (Bestandteil einer militärischen Truppe) vs. Flanke (hohe Hereingabe von der Seitenlinie im Fußball)
  948. knipsen (früher knipste der Schaffner die Fahrkarte durch Lochen mit Zange) vs. knipsen (etwas mit dem schnellen Mittelfinger vom Tisch wegschnippen) vs. knipsen (Duden-Idee, mir aber nicht geläufig: mit dem Finger das Licht am Schalter knipsen) vs. knipsen (mal schnell ein Bild machen) vs. knipsen (mal schnell geschickt, ja schlitzohrig ein Tor erzielen. Diese Schützen heißen fußballhochsprachlich Knipser). Ein hingeschnippter Fünf-Spänner.
  949. aufbringen (Geld beschaffen) vs. aufbringen (ein Schiff auch mit Gewalt dazu bringen, einen Hafen anzulaufen) vs. aufbringen (schafft der Dieb mit dem Schloss: „Haste es aufgebracht?“) vs. aufbringen (etwas in die Öffentlichkeit tragen: ein Gerücht wird aufgebracht) vs. aufbringen (auftragen, eine Creme zum Beispiel) vs. aufbringen (durch eigenes Verhalten andere erzürnen; man bringt sie auf). Diesen lupenreinen Sechs-Spänner habe ich mir wochenlang für eine späte Veröffentlichung aufgebracht.
  950. schade! (Ausruf ehrlichen Bedauerns) vs. schade! (Imperativ der gemeinen Art) vs. Schade (veraltet für: Schaden; noch existent in der Redewendung: Es wird dein Schade nicht sein.)
  951. Schuss (knallt) vs. Schuss (der Fotograf kann das auch, ohne Blut) vs. Schuss (wer den hat, hat einen Vogel) vs. Schuss (Heroin) vs. Schuss (Talfahrt auf Skiern) vs. Schuss (in denselben kommen). Na, wir lesen einige Redewendungen, aber für einen Vier-Spänner ist das Wort gut in Schuss.
  952. Flame (Einwohner des Flandernlands) vs. Flame (neudeutsch für eine Hass-Attacke im Internet). Geht in die Sammlung der Geografen.
  953. Schmalz (vom fetten Tier aufs Brot und in den Eimer) vs. Schmalz (im Gehirn von ω Mensa-Leuten). Mit Dank an Klaus H.
  954. Sockel (Grundbetrag) vs. Sockel (der Fuß vom Denkmal, von dem man es stoßen kann). Mit Dank an Klaus H.
  955. Schläger (Brutalo) vs. Schläger (Mensch für dynamische Rückschlagsportarten: Spieler, der den Ball zurückschlägt) vs. Schläger (Gerät für dynamische Rückschlagsportarten: Golf, Tennis) vs. Schläger (Mütze). Mit Hilfe vom Klaus H. ein fein geschlagener Vier-Spänner.
  956. Kacheln (an der Wand zur Zierde)  vs. kacheln (sehr schnell fahren bis der Lappen weg ist, 01) Mit Dank an Klaus H.
  957. heizen (macht der Ofen)  vs. heizen (sehr schnell fahren bis der Lappen weg ist, 02). Mit Dank an Klaus H.
  958. bahnbrechend (mit etwas den Durchbruch erzielen) vs. bahnbrechend (in der S-Bahn sich nicht mehr beherrschen können nach dem Gelage auf dem Rummel)
  959. Heroin (Droge) vs. Heroin (Heldin)
  960. Korpus (Bezeichnung für Jesus am Kreuz) vs. Korpus (der sonnenhungrige Adonis zeigefreudig auf Mallorca) vs. Korpus(Innenteil von Möbeln) vs. Korpus (Klangraum eines Instruments) vs. Korpus (wissenschaftliche Schriftensammulung zu einem Thema). Noch ein Vier-Spänner im Korpus.
  961. Trog (hölzernes Fass) vs. Trog (der Meteorologe kennt den als Tiefdruckgebiet) vs. trog (Form des starken Verbs trügen)
  962. Raupe (Schmetterling vor der Verpuppung) vs. Raupe (Arbeitsgerät für echte Kerle) vs. Raupe (Uniform-Deko aus Metall). Einen mehr als (deudeu)
  963. Anlage (Staunen beim Gang in den Park)  vs. Anlage (kommt Musik raus, wenn HiFi) vs. Anlage (bleibt Geld hängen, wenn sie gut platziert ist) vs. Anlage (dafür sorgen die Gene) vs. Anlage (ist dem Brief beigelegt). Mit Hilfe vom Klaus H. ein fein angelegter Fünf-Spänner.
  964. Pasta (Speisung auf Italienisch) vs. Pasta (schmiert man sich per Bürste auf die Zähne)
  965. anschlagen (mit dem Kopf irgendwo gegenstoßen) vs. anschlagen (Hund bellt laut) vs. anschlagen (Luther machte ein solcher Anschlag an eine Kirchentür weltberühmt)
  966. Gurkentruppe (sammelt im Spreewald das Gemüse ein) vs. Gurkentruppe (abfällig für einen Haufen Unfähiger; früher mal: HSV)
  967. Linsen (Gemüse, passen gut zu Fisch) vs. Linsen (Kamerateile für die Optik) vs. linsen (neugierig schauen)
  968. Balg (so heißt schon im Mittelalter die Tierhaut) vs. Balg (und die einer Frucht ebenso) vs. Balg (der bewegliche Teil, sozusagen die Ziehharmonika einer Orgel, Stichwort: Blasebalg) vs. Balg (der bewegliche Teil einer Kamera zwischen Gehäuse und Linse – auch die Scharniere von Bus und Bahn) vs. Balg (Teil eines Geräts, eines Instruments, das beim Zusammenpressen einen Luftstrom erzeugt) vs. Balg (Teil einer Puppe, gefüllt mit Stroh) vs. Balg (Kind ohne Stube, abwertend). Mit Hilfe vom Klaus H. ein aufgeblasener Sechs-Spänner.
  969. anrichten etwas auf guten Möbeln stellen zum Verzehr oder zur Bewunderung) vs. anrichten (Schaden verursachen)
  970. Geisel (nehmen sich Verbrecher als Unterpfand) vs. Geißel (Stange zur Züchtigung)
  971. Kabel (kommt Strom durch) vs. Kabel (sehr mächtiges Seil) vs. Kabel (so nannte man in Zeiten der Telegramme auch ein Telegramm) vs. Kabel (Kurzwort fürs Kabelfernsehen seit 1985) vs. Kabel (Singular, die; laut Duden: Gewinnanteil, Losgewinn – veraltet aus dem Norddeutschen, wieder was gelernt) vs. kabel! (sagt heute auch keiner mehr: kabel mir das mal durch, Imperativ von kabeln, was laut Duden ein Verb ist). Mit Hilfe vom Klaus H. und Herrn Duden ein durchgekabelter Sechs-Spänner.
  972. Rechner (anständiges Wort für Computer) vs. Rechner (gibt es in der Variante „guter Rechner“, Note 1, und in der Variante, über die Rechenschwächlinge nicht reden wollen). Mit Dank an Klaus H.
  973. Raster (ein bestimmtes Muster; Name einer Fahnung des BKA in den Siebzigern und Achtziger) vs. Rasta (eine besondere form der Belockung)
  974. keilen (mit einem spitzen Gegenstand etwas Hölzernes teilen) vs. keilen (Vorsicht, der Hengst tritt aus) vs. keilen (Menschen mit fadenscheinigen Mitteln anlocken) vs. keilen (Prügeln unter schlagenden Verbindungsstudenten). Ein fein gekeilter Vier-Spänner.
  975. Flegel (Vorrichtung zum Befreien des Korns aus dem Korn) vs. Flegel (ungehobelter Kerl)
  976. Auslage (legt man ins Schaufenster)  vs. Auslage (legt man sich auf die hohe Kante, wenn sie von anderen kommt) vs. Auslage (lässt tiefer blicken als manch Kerl erträgt) vs. Auslage (Körperspannung vor bestimmten Sport-Übungen) vs. Auslage (das Auseinanderstehen der Stangen eines Geweihs). Mit Hilfe vom Klaus H. ein röhrender Vier-Spänner.
  977. Grille (zirpt) vs. Grille (schrulliger Einfall). Mit Dank an Klaus H.
  978. Keule (stammt lecker vom Hirsch) vs. Keule (Angriffsinstrument made in Neanderthal) vs. Keule (Sammelsurium aus Chemie als Waffe) vs. Keule (Sportgerät der Turnerinnen). Ein bedrohlicher Vier-Spänner.
  979. Jota (geringe Abweichung, die es zu vermeiden gilt) vs. Jota (schneller Tanz aus Spanien)
  980. Kanon (wir singen mal mehrstimmig) vs. Kanon (Zusammenschau der wichtigsten Werk in Wissenschaft, Religion und Kunst)
  981. Kämpfer (kämpft und setzt sich ein) vs. Kämpfer (Verbindungs- oder Auflagestück im Bauwesen)
  982. Kippe (aus der Bergmanns-Sprache: Müllabladeplatz) vs. Kippe (turnt der Recke am Reck) vs. Kippe (Zigarettenstummel zum lässigen Wegschnippen)
  983. Schafkopf (am Schaf oben, wo die Wuschelöhrchen sitzen) vs. Schafkopf (kartelt der Bayer)
  984. Rapport (der Rekrut tritt an und berichtet dem Webel des Felds) vs. Rapport (das regelmäßig wiederkehrende Muster einer Tapete beispielsweise)
  985. verrückt (beim Aufstehen den Stuhl verschieben) vs. verrückt (im landläufigen Sinne: neben der Kappe sein)
  986. entgegenkommen (Achtung, Gegenverkehr!) vs. entgegenkommen (beim Verhandeln ein Zugeständnis machen, etwas wird so passend für jemanden)
  987. Löffel (und rein ins Mündchen, die Suppe) vs. Löffel (Hase und Kaninchen haben sich das hinter ihre Öhrchen geschrieben: die heißen Löffel)
  988. realisieren (etwas zu Geld machen) vs. realisieren (einen Plan umsetzen) vs. realisieren (falsch gebraucht im Sinne von: etwas begreifen, reiner Anglizismus: to realize.) 
  989. verlegen (Bücher) vs. verlegen (etwas. Ja, wo isses denn?) vs. verlegen (peinlich berührt sein mit knallroter Birne) vs. verlegen (Termin, zeitlich,  örtlich)  vs. verlegen (das Rohr muss ins Erdreich) vs. verlegen (das Laminat neu aufflammeln) vs. verlegen (sich, auf ein bestimmtes Fachgebiet). Mit Dank an Klaus H. und Herta B. für einen befreiten Sieben-Spänner.
  990. erhaben (die Art der Könige) vs. erhaben (eine Schrift, die sich als Relief auf dem Briefpapier abhebt)
  991. Korn (Weizen, Gerste und Co.) vs. Korn (Struktur einer Oberfläche; die hat zu viel Korn) vs. Korn (mit Bruder Kimme Teil des Visiers) vs. Korn (Startschuss der Alkis: „Nicht lang schnacken, Kopf in Nacken!“). Und noch ein betrunkener Vier-Spänner.
  992. scheren (tut man Schafen an, wenn zu viel Wolle lockt) vs. scheren (tut man niemandem an, wenn einen nichts mehr angeht. „Das schert mich nicht!“)
  993. Hofstaat (die ganzen Schergen um die Macht) vs. Hofstaat (umgangssprachlich, wenn jemand komplett übermäßig elegant angezogen ist: „… der in seinem Hofstaat …“)
  994. vorbei (geht man) vs. vorbei (erkennt man, wenn etwas unwiederbringlich aus ist)
  995. einlassen (die Tür öffnen, sodass Menschen strömen können) vs. einlassen (juristisch etwas begründen: „Der hat sich sehr klug eingelassen …“), vs. einlassen (upsssss, danach ist die Wanne voll) vs. einlassen (den Boden mit Wachs bearbeiten) vs. einlassen (sich mit einem Menschen befassen oder einem Ereignis: „Darauf würde ich mich nicht einlassen, weder mit diese Harald, noch auf dieses Abenteuer.“). Ein nun mitten im Raum stehender Fünf-Spänner.
  996. Auftrag (mit einer Aufgabe beschwert werden) vs. Auftrag (die Art, wie die Kosmetikerin Botox einreibt)
  997. unterziehen (das Hemd kommt unter den Pullover) vs. unterziehen (man nimmt eine Aufgabe an, man unterzieht sich ihr) vs. unterziehen (Eischnee unter die Masse schneebeseln)
  998. besorgen (einkaufen gehen) vs. besorgen (einen Auftrag durchziehen im Namen von jemandem) vs. besorgen (es sich: masturbieren) vs. besorgen (sich um etwas Sorgen machen.) Und noch ein besorgter Vier-Spänner.
  999. Botschaft (vertritt Länder im Ausland) vs. Botschaft (sehr oft: die frohe …)
  1000. Lache (die Art, wie jemand lacht; sie hat ’ne schrille …) vs. Lache (tritt einer hinein, es platscht und alle lachen)
  1001. anlegen (Geld zwecks Vermehrung nach Panama leiten) vs. anlegen (mit Kimme, aber auch mit Korn das Kitz anpeilen) vs. anlegen (mit dem Bötchen an den sicheren Steg) vs. anlegen (den Verband um den Arm) vs. anlegen (sich in die Parade-Uniform samt Orden begeben) vs. anlegen (sich mit jemanden in Streit begeben) vs. anlegen (einen Säugling  an die Bruststation docken). Ein stramm stehender Sieben-Spänner. 
  1002. verhängen (einen Raum verdunkeln zum Dia-Vortrag über Raumverdunklung) vs. verhängen (tut die Richterin mit einem Urteil) vs. verhängen (nicht ganz ernst gemeint: wenn Henker oder Kurator einer Ausstellung ihrer Profession nicht ganz lege arte nachkommen)
  1003. festsetzen (jemanden verhaften) vs. festsetzen (etwas macht sich manifest, Schmutz auf dem Ärmel beispielsweise) vs. festsetzen (sesshaft werden) vs. festsetzen (eine Strafe wird verkündet) vs. festsetzen (ein Gedanke, der einen nicht mehr loslässt). Ein schwächelnder Fünf-Spänner.
  1004. Blechen (Dativ Plural von hartem Material) vs. blechen (umgangssprachlich für: etwas bezahlen). Na ja … der hakt gewaltig.
  1005. Auflösung (das Heer im Rückwärtsgang) vs. Auflösung (eines Rätsels)
  1006. mitgehen (sich jemandem anschließen) vs. mitgehen (begeistert sein) vs. mitgehen (lassen: die Edel-Boutique mit zwei Hosen verlassen, ohne die neue an der Kasse vorgezeigt zu haben)
  1007. Gang (Teil eines Hauses) vs. Gang (die Art zu gehen) vs. Gang (Speisefolge. „Darf ich den zweiten Gang servieren?“) vs. Gang (Ganoven-Rottung) vs. Gang (Schaltwagen-Hebel legen den ein) vs. Gang (regelmäßiges Bewegtsein, einer Uhr beispielsweise, aber auch der Dinge). Und noch ein bewegender Sechs-Spänner.
  1008. aufbrechen (eine Auster, ein Herz, ein Bret oder ein Gefängnis) vs. aufbrechen (losgehen)
  1009. geradeaus (immer der Nase lang, bitte) vs. gerade aus! (der Kellner um 22 Uhr auf die Frage nach eine Vier-Gang-Menu)
  1010. Ensemble (eine Gruppe von Kunstgegenständen) vs. Ensemble (gut zusammenpassende Kleidung)
  1011. Sammlung (dies hier, vieles zusammentragen) vs. Sammlung (sich in etwas versenken)
  1012. Niedergang (Teil eines Schiffs) vs. Niedergang (Ende von etwas)
  1013. überlaufen (Wasser tritt über den Rand der Badewanne) vs. überlaufen (Spion wechselt auf der Glienecker Brücke die Seiten) vs. überlaufen (ein Laden ist pickepackevoll)
  1014. Aufnahme (etwas auf einem Datenträger für die Ewigkeit oder nur für Mama …) vs. Aufnahme (bei Facebook anfragen, ob man in eine Gruppe genommen wird) vs. Aufnahme (mit dem Knipser etwas festhalten) vs. Aufnahme (Angebot in einschlägigen Anzeigen zur finalen Entsorgung des Guts). Ein feiner Vier-Spänner, aufgenommen!
  1015. abgefahren (den hält niemand mehr auf) vs. abgefahren (etwas neben der Kappe und der Norm). Mit Dank an Michael F.
  1016. Farce (eine bestimmte Form eines Theaterstücks) vs. Farce (eine Füllung in der guten Küche)
  1017. Barren (übt der Turner an zwei Holmen) vs. Barren (haut der Trainer dem Pferd auf die Beine)
  1018. ungehalten (davor hatte der Torwart Angst beim Elfmeterschießen) vs. ungehalten (ist jemand, der sich nicht unter Kontrolle hat) vs. ungehalten (etwas fand nicht statt. Die Predigt zur Gardine wäre eindrucksvoll geworden; sie blieb eine ungehaltene). Mit Danke an Peter H.
  1019. Puste (nach 41 Kilometern hat man keine mehr) vs. Puste (hält einem der Mafioso umgangssprachlich vor die Stirn)
  1020. abschütteln (dem Häscher in letzter Sekunden entkommen) vs. abschütteln (Männlein-Sache: das Gemächt durch Seitwärtsbewegung vom letzten Tropfen trockenschlenkern). Mit Dank an den großen ω Martin Perscheid, Gott sei mit ihm)
  1021. prickeln (etwas als kitzlig, vielleicht sogar perlend anregend empfinden) vs. Prickeln (Nadeltechnik bei der Handarbeit)
  1022. bedient (Zustand, wenn der Kellner den Tisch küchenwärts verlassen hat) vs. bedient (die Schnauze aber so was von voll haben)
  1023. überspringen (Weltrekord im Hochsprung) vs. überspringen (einen wichtigen Teil nicht beachten) vs. überspringen (Stimmung auf andere übertragen, meist als Funke)
  1024. Schöpfer (hilft beim Entnehmen der Bouillabaisse aus dem Topf) vs. Schöpfer (der Himmel und der Erde und allerlei darüber hinaus, anbetungswürdig)
  1025. zulaufen (ein Wasserloch, das keinen Ablauf hat) vs. zulaufen (Eigenart damen- und herrenloser Tiere)
  1026. Dreier (Treffer im Lotto) vs. Dreier (Treffen im Bett)
  1027. Scholle (Fisch) vs. Scholle (Stück eigenes Land) vs. Scholle (Stück Eis)
  1028. einziehen (mit Mietvertrag in die neue Wohnung) vs. einziehen (Crème dringt in die Haut) vs. einziehen (den Bauch, wenn Damenschaft naht) vs. einziehen (vom Konto etwas nehmen) vs. einziehen (zur Armee geholt werden) vs. einziehen (als Mannschaft ins Stadion kommen). Alles auf Einzug: ein feiner Sechs-Spänner.
  1029. trauen (etwas wagen zu tun) vs. trauen (sich … das größte Wagnis mit zwei Ringen)
  1030. Stuten (weibliche Pferdchen im Plural) vs. Stuten (Gebäck im Westfälischen)
  1031. Rumor (Lärm in sprachlich veralteter Form) vs. Rumor (Zustand der Lauscher nach zu viel Alkohol und Verlust der Rechtschreibfähigkeit). Was einen so anfliegt … Nachsicht, bitte!
  1032. Stock (Etage) vs. Stock (Ding zum Hauen oder Gehen oder allgemein als Hilfe – auch Ski –, wenn man „am Stock“ geht) vs. Stock (Bestand an etwas, seien es waren oder Kapital) vs. Stock (Strauchartiges) vs. Stock (Baumstumpf) vs. Stock (Teil des Prangergestells im Mittelalter) vs. Stock (Behausung für Bienen) vs. Stock (Bettelgefäß, Vorname: Opfer, in Kirchen) vs. Stock (Kartenhaufen, noch nicht gespielt). Mit Hilfe und mit Dank an Klaus H. den erste Neun-Spänner eingestockt.
  1033. Schläfer (schnarcht) vs. Schläfer (schlummert nur, bis die Zentrale – CIA, Taliban, Mielke oder BND – den Kerl dem Kerl zum Terrorauftrag weckt)
  1034. dauern (etwas hat eine bestimmte, manchmal enervierende Länge) vs. dauern (sehr gehoben: jemand oder etwas tut einem leid: Die Bergungskosten und ihr Schicksal am Berg dauerten ihn. )

Fallen Ihnen Homonyme ein oder auf oder ab? Dann schicken Sie, vielen Dank!, mir eine E-Mail an schreiber ät deutschmeisterei.de

1 Kommentar zu "Die größte Homonym-Sammlung im Netz"

  1. Dem Dank an Martin Perscheid möchte ich mich unbedingt anschließen. Ich werde ihn und seine treffenden Karikaturen sehr vermissen.

    Ich hoffe nicht, dass er so auf seinen Schöpfer trifft wie er es schon mal befürchtete…

    RIP

    Peter

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

*Anzeige: Die Seite enthält Links zu mehreren Webseiten, auf denen Sie Bücher bestellen können. Hierbei handelt es sich um Werbung. In eigener Sache zwar, aber Werbung bleibt Werbung, weshalb ich Sie an dieser Stelle darauf hinweise.