Und noch einen drauf, und noch einen …

In dieser Woche, wir gehen auf das Fest der Feste zu, liebe Leser, will ich mal versuchen, Ihnen nur Fröhliches zu zeigen, Herziges, Allerliebstes, nette Menschen auf der Sonnenseite, Vorbilder für alle. Fangen wir also an.

Melissa Rauch ist so eine, wie mir Spiegel online vermittelt. Sie ist ein Star, blond und happy. Der Grund der Freude: Sie ist Mutter in der Serie, und nun wird sie auch noch Mutter in wahren Leben, in Trump-USA. Und was sagt sie dazu?

Ich bin mehr als überglücklich.

Und wir diagnostizieren, dass die Hormone, die schwangerschaftlichen,  schwer auf das Hirn, ihr Hirn und das der Spiegel-Leute, geschlagen haben müssen.

Nehmen wir mal an, die Dame spricht wenig Deutsch, also wird sie gesagt haben …

I’m more than uberhappy.

Gut, damit schludert sie im Englischen, uns more than überwuppe, to be honest. Aber ehrlich, liebe Spiegler, wie geht das mit dem mehr als?

Gar nicht. Jede Formel mit einem mehr als und einem Adjektiv ist mehr als Dünnpfiff, Über-Dünnpfiff, sozusagen. Entweder wir steigern das Adjektiv und sagen …

Ich bin glücklicher als jemals zuvor …

Oder wir lassen es. Übrigens, wenn man schon das über präfixt, kann man fix auf jede Steigerung verzichten. Mehr, würde mein Volontärsvater gesagt haben, mehr geht eh nicht.

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