Über das Bleiei

Als bekennender Nicht-Fernseher nehme ich das Geschehen um dieses Etablissement nur durch Medien wahr. Zum Dschungelcamp, derzeit mal wieder auf RTL, lese ich täglich die Kolumne auf SPON, spiegel online. Die ist meist unterhaltsam.

Und hier auch lehrreich, wie Sie sehen werden. Denn die Autorin schreibt zwar witzig, aber sie missachtet eine Regel. Die nämlich, nach der Lesbarkeit in populären Texten ganz obenan steht. Und dazu gehört (a) eher wenig bekannte und geläufige Wörter gerne mal mit einem Binder zu versehen und (b) an den Binder auf jeden Fall zu denken, wenn sich bei komposierten Substantiven an deren Scharnier zwei Vokale befeuern.

Und ja, es wird eklig. Und nein, auch wieder nicht, denn das Dschungelcamp hat weitaus ekligere Stellen zu bieten, vor allem, wenn es um die Eigen-Entblödung der Teilnehmer geht.

Also, liebe Leser. Das Wort Eheaus … schreiben wir lieber Ehe-Aus (parallel dazu Schweine-Anus). Kuh-Urin liest sich besser, Klee-Extrakt auch feiner als Kleeextrakt. Emu-Blut, bitte. Und das Ding aus der Überschrift, für Sie zur Verwirrung konstruiert, schreiben Sie bitte als Blei-Ei.

2 Kommentare zu "Über das Bleiei"

  1. Nicht zu vergessen die Trennungsbombe Urinstinkt.

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