Ein Ver(ra)-Sehen, cin, cin!

Liebe Stadtverwaltung von New York City, ihr vielen Angestellten, vor allem aber ihr aus der Kämmerei der Stadt (englisch: NYCHSD, New York City Hair Style(!) Department), ihr müsst jetzt sehr tapfer sein. Denn Menschen aus meiner Zunft haben euch fest in die Suppe gespuckt. Sie wollen die ganze Geschichte? Hier ist sie …

Jahrzehntelang wusste der gemeine Tourist, und ebenso der gemeine New Yorker, nicht, dass er über die ω falsche Brücke gen Brooklyn und Staten Island rollte, die mit einem Z. Ich habe es dem Bürgermeister von Big Apple City anlässlich es Apple-Wine mit Steve Jobs bei mehreren Besuchen übrigens auch gesagt. Dear Mr Mayor, so begannen meine Eingaben. Sie verpufften.

Die legendäre Verrazano-Narrows Bridge, benannt nach dem Seefahrer Giovanni da Verrazzano aus der Toskana und der Meerenge The Narrows, trug den falschen Namen. Denn das alerte, wenn auch durchgeknallte Kerlchen – hören Sie, wer begibt sich schon freiwillig Anfang des 16. Jahrhunderts aus Italien gen Übersee? – schrieb sich nun mal mit einem doppelten Z.

Da hatte irgendein Amtsmann im Amt für Kataster und andere Schreib-Kasterstrophen einfach nicht lange genug ins Geschichtsbuch geschaut. Verrazano, wie Cinzano, cin, cin! Erst duldete die Stadt jahrelang die Fehlschreibung. Nun hat es NYC amtlich korrigiert. Seit elf Tagen heißt die Brücke richtig. Da schaut Kojak (ein J, ein K) drauf, wenn er mal Manhattan verlässt.

Zug um Zug will man die Verkehrsschilder der Stadt umpinseln – was das kostet! (Gegenvorschlag: siehe unten!)

Und die Moral von der Geschicht? Fragt uns früher, bitte! Spart Dollar und Häme … einerseits

Andererseits könnte der neue Oberste Richter der USA, den der Herr Oberste Chef der USA gerade durch die Instanzen geboxt hat, ja verfügen, dass der Herr Seefahrer schon immer mit einem Z geschrieben wurde. Und wenn sich Italien gegen die posthume Namenskorrektur stemmt? Neue Zölle auf Pasta, Toskana-Reisen und Alfas. Mal sehen, wer hier das Welt-Alpha-Tier ist, ihr Einwanderer, ihr! Wegen so einem toten Spaghetti machen wir uns doch nicht nass, soll der Herr intern geTRUMPelt haben, wenn meine Quellen stimmen. Because of a dead pasta we don’t make great America wet … it’s all mafia!

Und dass die Italiener die Kosten für die Umpinselung zahlen, ist auch sonnenklar. Die sind schuld! Die Mexikaner zahlen ja auch für die Mauer. Well, we charge the Mexicans and the Italians …

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