Slycht euch!

Angesichts der Großwetterlage, der eher betrüblichen – von der Stimmung, aber auch vom Wetter her – habe ich mir vorgenommen, Ihnen in dieser Woche nur Erheiterndes zu präsentieren. Ich versuche es mal. Und beginne mit etwas vollkommen Nebensächlichem. Nämlich mit der Antwort auf die Frage, wie zwei mir vollkommen unbekannte Prominente ihr Kind nennen.

Nein, wir beginnen mit einer anderen Frage: Warum muss der Spiegel, das eigentlich hin und wieder denkstarke Organ, sich solcher Meldungen annehmen? Ich habe darauf öfter auf diese Schwäche – bin seit Jahren Abonnent – hingewiesen. Ich sehe immer noch kein Grund dafür.

Emily Ratajkowski ist mit Sebastian Bear-McClard verheiratet. Das soll vorkommen und wäre ungefähr so wichtig wie ein vom Baum fallendes Läuschen im Dschungel von Panama, wenn da nicht deren Status wäre: Sie ist augenscheinlich Model und Schauspielerin. Und nun auch Mutter. Er ist Produzent. Hoppla! Na, dann!

Ihr Kind nennen sie Silvester Apollo Bear.

Das mit dem Nachnamen verstehe ich noch. Schließlich heißt sein Vater auch Bear. Wir sind dann doch froh, dass dieses Kind nicht in Deutschland geboren wurde, wegen der Aussprache des Namens: Hallo, wo ist der Gerstensaft am letzten Tag des Jahres?

Bei den beiden Vornamen fragen wir uns schon, was das soll. Es kann eine Reminiszenz an Sylvester Stallone sein, ebenfalls Schauspieler, ebenfalls Produzent. Vielleicht haben sich die beiden bei einem Rambo-Film kennengelernt. Wir wissen es nicht.

Ich habe gelesen, dass es einige Kinder gibt, deren Vornamen auf den Zeugungsort verweisen, daher sind Vornamen wie Paris, Dallas oder Diego in jüngster Zeit öfter aufgetaucht. Andere relativ hirnfreie ω Kreationen finden Sie hier.

Wir schließen Namenswahl gleich Zeugungsort hier einmal kategorisch aus: Apollon ist kein Stern, sondern ein Raumfahrtprogramm oder ein griechischer Gott.

Welche Drogen …?

Nein, das arme Kind! Denn schon jetzt macht seine Mutter das Problem klar, mit dem Sylvester Apollo sein Leben lang zu kämpfen haben wird: mit überkandidelten Eltern, einerseits, und mit Eltern, die sich nicht mal bei der Vergabe des eingetragenen Namens und des Rufnamens einigen können.

Sly kam am 8. März in dem surrealsten, schönsten und mit Liebe gefüllten Morgen meines Lebens an.

Ja, was nun? Slyvester oder Sly, gesprochen: Schlei, wie der Ostsee-Arm in Schleswig Holstein. Oder doch der griechische Gott? Wie hieß der noch mal? Ach ja, Hermes.

So könnte er auch heißen, der Sly, weil sich die beiden in einer Hermès-Boutique auf dem Strip in L.A. kennengelernt haben. Oder doch an der Ostsee?

Kommentar hinterlassen on ""

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

*Anzeige: Die Seite enthält Links zu mehreren Webseiten, auf denen Sie Bücher bestellen können. Hierbei handelt es sich um Werbung. In eigener Sache zwar, aber Werbung bleibt Werbung, weshalb ich Sie an dieser Stelle darauf hinweise.