Die Früchte des Zorns

Dass ich das auf meine alte Tage noch einmal erleben darf. Ja, ich möchte sogar einen Schritt weiter gehen. Noch nie … noch nie in meiner beinahe sechsjährigen Tätigkeit als einziger Schreiber dieses kleinen, feinen Tagebuchs war ich meinem Ziel so nahe wie heute.

Es fruchtet.

Und wie schnell es fruchtet.

So schnell …

Sie wundern sich, also hole ich aus. Vor ein paar Tagen hatte ich mir einen Werbezettel der Firma Conrad (Lieferant für Bastler mit Strom- und EinsNullEinsNullNullEins-Affinität) vorgenommen. Klicken ω Sie bitte hier.

Ich hatte deren Kenntnisfreiheit beim Thema Binder und Koppelungen in freundlichem, aber bestimmtem (und nur leicht zornigem) Wort bloßgestellt. Mit Verbesserungsvorschlägen. Wie es sich gehört für einen freundlichen Menschen, wie ich es nun mal bin.

In der vergangenen Woche startete Conrad einen neuen Versuch, mit mir ins Reine zu kommen. Und siehe da! Fast nichts mehr zu bekritteln und selbst bei dem schwierigen Wort Single-Source-Lieferant (ich glaube, da geht es um Brunnen, Quellen – source – mit nur einem – single – Sprenger für das Gartenbecken an Zwerg und Ente) patzt niemand. Ich bin beeindruckt.

Und was ist mit Conrad Marketplace?, werfen Sie ein. Sie haben doch gelernt, dass bei der Verbindung aus deutschem Wort (Conrad) mit einem fremden (Marketplace) der Binder binden sollte.

Ja, aber ich lasse es den Firmen frei, den Firmennamen nicht zu koppeln. Mercedes Lieferservice, Grundig Fernseher, Apple Rechner. Manche Firmen halten ihren Namen so hoch, dass da nix angehängt werden darf. Ist okay.

Ein Tröpflein, ein Tröpflein Wermut. Ein Tröpfelein. Knowhow darf man so schreiben. Conrad(!) Duden sagt jedoch, dass Know-how vorzuziehen sei.

Kommentar hinterlassen zu "Die Früchte des Zorns"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*