Gender-Muss muss mal …

141027_Gender01Sie wissen, dass ich kein Freund jeder modischen Tendenz bin, Sprache in Haft zu nehmen für allerlei Unbill, menschenheits- und weltgeschichtlich überhaupt. Wenn Sie mich fragen, ob ich einer Genderisierung – also einer verordneten geschlechtlichen Einheitssprache/-sprachin – das Wort/Wortin rede. PustekuchIn! Und immer wenn es angebracht war, habe ich auch hier gegen jene geschrieben, die Wörter wie den Negerkuss, die Zigeunersoße und den Sarotti-Mohr für diskriminierend halten. Zu diesem Thema übrigens finden Sie hier im Handelsblatt vom August, leider erst heute gelesen, eine nette Zusammenstellung.

Aber zurück zur Genderei. Oben sehen Sie ein Beispiel aus dem Text einer Autorin, die zu lektorieren ich das Vergnügen habe. Die Passage, die Sie lesen, ist sehr eindeutig. Zwei Mädchen überlegen sich, Freunde zu werden. Hey, Mädchen? Freunde? Da muss Freundinnen hin! Zu einhundert Prozent. Da ist nix Gender … das ist einfach so. Zwei Wesen, Weibchen, sind Freundinnen.

141027_Gender02Ein anderes Beispiel lesen Sie oben. Sie muss mal. Sie muss aus dem Auto. Sie sagt, sie habe eine Konfirmandenblase, zur Begründung. Hey, nein, die Dame hat eine Konfirmandinnen-Blase. Aber zu einhundert Prozent. Hier geht es nicht um Genderisierung. Hier geht es um exakte Bezeichnungen – der Blase und der beiden Mädchen.

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