Das Bier zur Stimmung

Manchmal zeige ich Ihnen, verehrte Liebhaberinnen und Liebhaber meiner luziden Seite, Bilder etwas älteren Datums, ohne auf das Alter des Geknipsten hinzuweisen. Spielt meist keine Rolle. Dieses Bildchen habe ich am 16. Mai 2018 aus Facebook gezogen. Das war zum Ende der Bundesliga-Eins-Saison, aber vor dem Siegeszug der Deutschen bei der WM in Russland.

Aha, denken Sie und fragen sich auf Englisch: Where is the beef? Gut, Sie gehören zur Spezies derer, die das Logo meines HSV nicht überall sofort ausmachen. Auf der Dose König Pilsener (Dortmund) hat ein Schlingel dieses Logo (eine Raute aus Schwarz, Weiß und Blau) gedruckt und bei Rewe in den Verkauf gegeben. Und der Rewe macht was?

2. Liga-Bier

Oh, mein lieber Fußballgott! Für die Where is the beef?-Frager: Der HSV ist im Mai 2018 aus Liga eins in Liga zwei abgestiegen. Nach über fünfzig Jahren in der Ersten. Als letzter Verein, der bei Gründung der Liga Anfang der Sechziger (ja, die sind auch raus, sogar noch eine Etage tiefer, dieses Wortspiel musste sein) mitgespielt hat. Das tat weh, das tut weh. Und was erlauben Rewe? Häme, nur Häme!

Sie erwarten hier leuchtende Anmerkungen zur Sprache? Nein, nicht bei diesem Thema. Nur eine klitzekleine korrigierende weiter unten.

Aber eine andere Anmerkung sei erlaubt. Nach dem ersten Spieltag in der zweiten Liga steht der HSV auf dem letzten Platz, 0:3 gegen Holstein Kiel im ersten Spiel. Am Sonntag geht es gegen Sandhausen, einen Ort und einen Verein, die ich erst einmal auf der Karte der Bundesrepublik verorten musste. In Weiler wie Sandhausen hat sich der HSV sonst nur verirrt zu Freundschaftsspielen (inklusive Niederlage) oder zum Pokal (inklusive Niederlage). Jetzt  ist – pars pro toto! – Sandhausen Liga-Alltag, das Spiel am Sonntag schon so etwas wie vorentscheidend. Sonst zeigte ich Ihnen womöglich noch im Mai 2019 ein Bildchen

3.-Liga-Bier

Ja, so hätte ich es geschrieben, aber das ist vollkommen egal.

Ihnen ein tolles Wochenende – es sei denn, Sie schwärmen für den SV Sandhausen. Dann wünsche ich Ihnen ein wenig Kummer … Sie mögen es mir nachsehen.

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