Über das Taktieren ohne Chef

Liebe Nichtbayern, wir Bayern haben gewählt, rein kommunal. Gut, dass Sie das jetzt auch wissen. Die einzig unterhaltsame, auch bundesweit bedeutende Nachricht lautet: keine geringere Wahlbeteiligung, dem Virus zum Trotz! Ätsch, du Scheißvirus!

Am Freitag erschien in meiner Heimatzeitung, der Nürnberger, ein kleiner Text, den ich Ihnen heute zeigen möchte.

Wir lesen mal.

Erstens, Unternehmer wollen in den Stadtrat. Nun, Lehrer auch, Bankangestellte ebenso. Lektoren? Fehlanzeige.

Zweitens, Unternehmer können ihren Chef nicht um eine Freistellung bitten …

… denn sie haben keinen.

Und jetzt kommt der Hammer, die Übermeldung, der Aufreißer. Ich darf mal zitieren: Obwohl sie keinen Chef haben, den sie um Erlaubnis fragen könnten …

… versuchen auch Selbständige und Unternehmer, bei der Wahl am Sonntag ein Mandat für das Nürnberger Kommunalparlament zu erlangen.

Kleiner, absurder Geografie-Witz am Rande, der wieder mal zeigt, wie wichtig Groß- und Kleinschreibung ist: … ein Mandat für das Nürnberger Kommunalparlament zu Erlangen.

Nicht böse sein, liebe Redaktion, nicht wieder mit Viren um euch hauen. Aber das verstehe ich nicht nur nicht, ich halte es auch für komplett widersinnig.

Oder habe ich da einen fetten Dreher im Hirn?

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