Na, Herr Mann!

Ich habe ein wunderbares Beispiel dafür gefunden, wie sich heute in irgendwelchen Foren Blödheiten aufstauen, zu Aggressionen führen, zu Beleidigungen. Ich lese so etwas öfter, und ich weiß, dass das derzeit der deutsche Alltag ist. Ich zeige Ihnen einen Ausschnitt aus Facebook; wer es härter haben möchte, begebe sich mal in Diskussionen auf Twitter.

Dort habe ich neulich einen Thread, einen Diskussions-Strang, gefunden, in dem sich Lehrer mit vollem Namen gegenseitig dazu anstacheln, ihren Arbeitgeber, die Landesregierung Nordrhein-Westfalen, bei der Frage der Covid-Tests an Schulen zu hintergehen. Tenor: Dieser Schweine-Staat kann uns gar nicht loswerden wollen; der braucht uns doch.

Hier geht es nur um einen prominenten fränkischen Koch, Alexander Herrmann, der in Corona-Zeiten sein Restaurants geschlossen halten muss und Fress-Pakete auf hohem Niveau online an Mann und Frau bringen möchte. Ich finde das verständlich. Und lassen Sie sich mal gesagt sein: Ich habe mal Herrmanns Restaurant ω Imperial in Nürnberg besucht. Das war schon richtig gut; es war aber auch richtig teuer. Das nur zum Hintergrund.

In meinem Beispiel kotzt sich ein Mann, den ich anonymisiert habe, mal richtig aus…

Der Porsche Turbo muss bezahlt werden, es ist aber auch Fakt, er verdient sein Geld mit Fernsehen mit seiner Gastroqualität in Wirsberg war es vor 20 Jahren noch ichts …

Und so weiter. Ich verstehe es nicht. Ich verstehe diese geballte Wut nicht, ich verstehe nicht, warum man so etwas schreiben muss. Mich schreckt diese Hass. Ich weiß nicht, was passiert, wenn Herr Herrmann diesem Typ des Nachts begegnet.

Noch mehr schreckt mich der Gedanke, was hinter diesem Menschen wirklich steckt. Wenn er schon mit vollem Namen derart faustgeballt in die Öffentlichkeit geht … was macht der erst, wenn er anonym bleiben kann.

Herrmanns Antwort (oder die seines Teams) finde ich sehr überlegt und überlegen. Und tendenziell im Grundgedanken richtig.

Ihr Kommentar spiegelt so herrlich die Mischung aus purer Missgunst und Ahnungslosigkeit gepaart mit oberflächlicher Respektlosigkeit wieder …

Bitte lesen Sie selbst weiter! Orthographisch haben wir da einige Mühe, aber darum soll es ausnahmsweise mal nicht gehen.

Ich hoffe, Ihnen morgen, Freitag, mit einer etwas erfreulicheren Losung das Wochenende versüßen zu können.

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