Ausgefuckt …

Vor einiger Zeit, gar nicht so lange her, klagten einige über eine neue Kampagne von Du darfst … Die ganze Chose können Sie hier noch einmal nachlesen. Die Margarine hatte mit dem Spruch Fuck the Diet geworben und nicht nur die rituell aufheulenden Sprachwächter – zu Recht! – aufgebracht, sondern auch junge Frauen, die sich in der Bredouille befanden, ihren Kindern den Spruch erklären zu müssen.

So weit zu den Fakten. Nun die gute Nachricht: Du darfst … hat die Kampagne zurückgezogen, wie die Deutsche Sprachwelt meldete. Den Ausriss dazu lesen Sie links. Und die schlechte Nachricht: Für die Netzseite von Du darfst … dauerte es zwei Tage – genauer: bis heute morgen –, um das auch umzusetzen. Gestern noch prangte Fuck the Diet, heute heißt es jetzt Diät – ohne mich. Eine Erklärung zur Absetzung sucht man übrigens auf der Netzseite vergebens.

Einerlei, das Beispiel belegt fein, dass heute nicht mehr alles geht, wenn die Reaktion über digitale Medien derart schnell hereingeholt werden können.

Und: Der Verbraucher ist sensibler. Ich finde das klasse. Du darfst … halt nicht alles machen, was du willst. Also, darfst du schon, aber nicht, wenn du ein Produkt verkaufen willst an sensible Damen mit Problemzonenverdacht, und das auch noch im Frühjahr, wenn die Bikini-Saison ansteht. Was würde Paul dazu sagen?

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