Darf’s a bisserl teurer sein?

Hey, die Frau kann malen, ohne Frage. Gutes Handwerk, und das unter Aufsicht der Passanten in der Bochumer Innenstadt, wo Klaus H. dieses Bild gesehen und gleich geknipst hat. Und dann unter Aufsicht der Mutter des Models, die gewiss ihren sußersüßen Spatz „dann doch nicht so ganz in der vollen Süßigkeit … ne, meine Chiara-Rachel ist doch noch süßer, wissen Se, Sie?“

Und dann kommt es zur Preisverhandlung.

Mutter Sie wollten 25 Tacken, zahl ich nicht. Nicht so ganz getroffen.

Malerin Hören Sie mal, ich habe das Blag noch veredelt. Die Zähnchen und so und schauen Sie mal die abstehende Tolle rechts, Damit gewinnt die jedes Casting für Kinder-Shampoo.

Mutter Nix da, 20. Ich mal nicht so sein.

Malerin Sehen Sie, was da steht … akademische Künstlerhand … das bin ich (zeigt die Hände). Da müssen Sie etwas mehr löhnen.

Mutter Ach so. (Gibt ihr 50)

Ich verlange jetzt Eintritt für dieses Tagebuch, verehrte geneigte Leserschaft. 50 Pfennig fürs Lesen eines Textes.

Warum?, fragen Sie dramatisch entsetzt – und zu Recht.

Geschrieben von akademischer Künstlerhand, ja ja.

Und damit Ihnen ein Wochenende, das ein entspanntes werde …

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