The bigamists – so ein Mist!

Da haben die Briten aber mal wirklich nicht aufgepasst – oder in vorauseilendem Gehorsam Herr T. aus Florida die Show gestohlen. Lesen Sie mal, was der Spiegel am Montag geschrieben hat. Der Brite weist eine in Britannien verheiratete Dame aus, eine völlig unbescholtene. Die Dame lebt seit neunundzwanzig Jahren im Königreich – und nun raus damit. Ab in die singapurische Heimat!

Aber darum soll es hier nicht gehen, das ist Sache anderer Blogs. Es geht mir hier um einen Satz …

… zwei Jahre später heiratete sie ihren britischen Ehemann …

Sie sehen schon. Da passt was nicht. Sie sehen auch, was nicht passt. Sie kann ihren Ehemann nicht heiraten. Entweder ist sie verheiratet – oder nicht. Entweder ist er verheiratet, der Bigamist, der britische, oder nicht. Der Satz, der komische, muss neu gebaut werden.

Leicht ist das nicht. Entweder so …

… zwei Jahre später heiratete sie (und dann des husbands’s name, wohl:) John Clennell

oder einfach

… zwei Jahre später heiratete sie einen Briten.

Besser, nicht wahr?

Oder ist Bigamie der Grund für die Ausweisung? Nach siebenundzwanzig Jahren? Und keiner hat’s gemerkt, ihr Briten? Und nun, da ihr den Brexit vorbereitet, schaut ihr noch mal in alten Unterlagen nach?

Nightingale, I hear you trap …

 

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