Zu den Hotel-Zimmern

Wir sehen Pinseleien an Zimmern. Knipsort: das wunderbarste Hotel Gasthof Zur Post in Kössen, was knapp hinter der Grenze von Reit im Winkl, Bayern liegt. Reit im Winkl, Sie stutzen. Ja, der Ort, an dem die Mittermeier Rosi und die Winkl(!)mossalm … Wir befinden uns also in Österreich, richtig. Geografie gut!

Jedes Zimmer in diesem Hotel hat einen Namen. Das Blumenzimmer, sehr fein. Das Hirschenzimmer wie Sie jetzt sehen. Jedes Zimmer anders eingerichtet.

Ja, und jedes Mal finden wir dieselbe Art der Schreibung. Erst Blumen oder Hirschen, dann einen Binder, dann das Wort Zimmer, immer korrekt mit kleinem Buchstaben. In einer feinen Schrift.

Mir gefällt das; es passt zu dem sehr vorsichtig und elegant renovierten Hotel aus dem 18. Jahrhundert. Und nein, ich bekomme keinen müden Schilling für diese Worte. Denn ich will auf etwas anderes hinaus.

Auf derselben Etage, auf dem Hirschen– und Blumen– liegen, kann man auch ein anderes Zimmer mieten. Das sehen Sie hier.

Sie als Leser dieses kleinen, feinen Tagebuchs wissen, um was es mir geht. Natürlich sollte man Blaues und Zimmer getrennt schreiben, natürlich. Aber dann durchbrächen die Pinsler das Prinzip. Und das Prinzip ist doch eigentlich gut zu lesen. Es passt.

Und wollen wir uns jetzt deswegen aufregen? Beileibe nicht. Im kommenden Jahr buchen wir das Gelbezimmer, dann das Rotezimmer – und spülen unsere Freude an der erstklassigen Bar des Hotels mit einem Campari Orange runter.

So einfach kann das sein …

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