Ohhh, wolle an dein Kont … oh

Da sind sie wieder, diese Kerle, die einem ans Geld wollen. Sie schicken gefälschte Post, geben sich als Bank oder Anbieter von Dienstleistungen aus und wollen nur eines: Ihre Daten, um sich einzuwählen. Die echten Anbieter warnen. Sie sagen, man erkenne die digitalen Einbrecher in der Regel an mieser Rechtschreibung. Die Optik von sagen wir mal PayPal zu kopieren, ist nicht schwer. Einen anständigen deutschen Text zu schreiben, schon eher. Gott sei Dank!

Ich bekam dieses Schreiben vor einer Woche. Schauen Sie es sich an. Das halbwegs Perfide ist, dass beim ersten drüberfliegenden Lesen alles in Ordnung zu sein scheint. Man muss schon noch mal lesen, um die Idiotie im Umgang mit dem Deutschen in dieser geballten Form zu erkennen.

Und dann kommt sie geballt zum Vorschein.

Bis diese Erneuerung, die Verbindung zu Ihrem PayPal-Konto limitiert ist.

Merkwürdig, dass in diesem Vier-S-Gebilde, diesem Schaurige-Sechs!-Setzen-Satz, die Anrede stimmt und der Binder bei Ihrem PayPal-Konto. Merkwürdig überhaupt, dass der Autor es immer wieder schafft, gerade Sätze zu formen. Um dann aufzuwarten mit …

infolge dieser argwönischen Tätigkeiten

Und am Ende Zur Konto zu bitten.

In Sachen Sicherheit Weisere als ich sagen übrigens, dass man derlei Schreiben nicht mal probeweise öffnen soll. Finale Ablage! Papierkorb, bitte!

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