German, bitte, Ma’am

Wir beginnen die Woche ernst. Ich zeige Ihnen den Ausschnitt aus spiegel.de der vergangenen Tagen – und Sie sagen mir, was das soll. Es geht, das sehen Sie schnell, um ein Plakat, das bei einer Kundgebung gegen den Paragrafen 219a um den Hals einer Teilnehmerin hing.

Nun, das ist nett gemalt, wie es sich für Demo-Bildchen gehört. Hier gehen keine Designerinnen auf die Straße, sondern Normal-Malerinnen. Alles gut, auch diese Herlekinin mit Antennenohren auf farbiger Pappe. Ja, selbst das eher hingehampelte

WEG MIT §218&219

in seiner ab Satz-Mitte gedrängten Unlesbarkeit hat seinen Charme.

Aber warum, bitte, warum dieses

MY BODY MY CHOICE

Es handelt sich doch um einen deutschen Paragrafen, um ein deutsches Gesetz. Geht denn nicht: Mein Körper – ich entscheide. Oder: Niemand entscheidet über meinen Körper. Oder was auch immer …

Mein Körper – meine Chose …

Nur mal so als Denkansatz. Das wäre noch nah am Original, wenn es sich denn um eine internationale Kampagne handeln sollte.

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