Schmutzes v11

Ja, so einen Dyson müsste man haben. Das Staubkorn im echten Orient von Oma, seit 94 Jahren und drei Tagen dort sicher eingekapselt, sieht den Dyson, kriegt einen Heidenschreck und (doppelter Wortsinn) verkrümelt sich sofort durch lockeres Auflösen beinahe rückstandfrei in der Luft. So soll es sein. Dyson, der Tyson-Dyson v11 absolute gar – die Freude der Hausfrau seit Loriots legendärem Sketch, die V2 oder die National Rifle Association gegen den Schmutz.

Oder: Es bläst und saugt der Dyson-Mann, wo Mutti sonst nur mielen kann …

Puste(!)kuchen. Das macht diese Dyson-Werbung, geknipst in der Metro vor ein paar Wochen, deutlich. Wir lesen, was das Gerät mit dem Schmutz macht.

Erkennt.

Lassen wir. Der Dyson mit dem eingebauten Schmutz-Sensor, ein Produkt von Nasa, Google und Secret Service.

Entfernt.

Lassen wir. Das muss ein Staubsauger, und wenn es nur ein fünfhundert Euro teurer von Miele ist.

Und dann …

Optimiert.

Himmel! Der Dyson optimiert den Schmutz, den tiefsitzenden? Wie das geht? Der Dyson erkennt(!) den Schmutz und macht dem Fusel, dem Spaghetti-Rest, der toten Ameise, dem Korkenfitzel klar, dass es ums Optimieren geht: Versteckt euch, verkleidet euch, werdet unsichtbar, tarnt euch, zieht wie andere Staatsfeinde nach Russland oder in die kolumbianische Botschaft!

So in etwa? Hey, da hat die staubsaugende BWLler-Riege bei Dyson wohl eher an den eigenen Umsatz gedacht als an die Verbraucher. Wundert uns das?

Puste den Kuchen!

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