Schmutzfinken!

Ich habe dieses Bildchen einfach mal in seiner ganzen Größen stehen lasssen, damit Sie sehen in welchem Umfeld wir uns bewegen: eine Seite mit redaktionellem Text und Anzeigen im Internet, ich glaube als Anhang einer Seite der Süddeutschen Zeitung.

Ich habe etwas gezögert, als ich meinte, den Sinn dieser Werbung begriffen zu haben. Ein ω Richard-Branson-Double sitzt auf einer stilisierten Toilette, rechts unten finden wir das unbesetzte Original-Möbel, um ja keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Der Mann sagt …

Ich wische nur noch am Smartphone.

Auf den zweiten Blick und das zweite Lesen gab es keinen Zweifel mehr. Ich lasse Ihnen die Fantasie, die ich nicht haben will.

Ich finde es … zum Kotzen, wenn ich ehrlich bin. Ich finde es geschmacklos, ich finde es grenzüberschreitend. Ich wünsche mir den Deutschen Werberat mutig, der diese Anzeige zumindest rüffelt. Und ich erspare mir, wütend, den ersten Kommentar, der mir dazu einfällt.

Meine Mutter, Gott hab sie selig!, hatte für solche Provokationen ein gutes Wort: Schmutzfinken! Stimmt.

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