Aufgespießt

Heute kümmern wir uns um unsere türkischen Freunde und deren Speisen. Genauer: um den Döner, der zwar schon in seiner Grundidee im 19. Jahrhundert in der Türkei kredenzt wurde. Aber erst Einwanderer aus Anatolien machten den Döner zu dem, was er ist: eine deutsche Nationalspeise seit zwanzig Jahren. Warum?

ω Dürüm!

Klaus H. hat die finale Modernisierung des Döners entdeckt. Vielen Dank für das Bildchen. Döner-Schlachtmeister Mustafa S. aus K. am B. malt sein Angebot nicht mehr mit Edding auf dünner Pappe. Er lässt drucken – und zwar genau nach seinen Vorgaben. Er zeigt, was alles mit

Döner – der Gerät

möglich ist. Döner, der Gerät, wird nicht müde und schläft nie ein.

Gut, Mustafa, das freut uns. Ebenso die Tatsache, dass wir endlich unseren Döner schweißfrei genießen können. Ja, bislang haben Sie immer Ihr Unterhemd am Döner-Messer abgerieben. War ja auch hygienischer als durch das Hemd aus dem Fleischigen ins Fleischige zu transpirieren. Danke für diese Neuerung!

Vor allem aber nehmen wir diesen Hinweis sehr ernst und leiten ihn direkt weiter an die Gewerkschaft, Abteilung: Nahrung und Genuss.

… ist vor der Chef im Geschäft.

Und ich bin sicher, das Gerät ist auch nach der Chef im Geschefft. Ganz sicher …

2 Kommentare zu "Aufgespießt"

  1. Werter Herr L.,
    dass hier auf hier die Verwendung eines „Alkadur Döner Roboter“ hingewiesen wird, ist dir bewusst?
    Der Wikipedia-Artikel zu „Der Gerät“ nennt auch die Hintergründe: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Der_Gerät

    • Nein, das war mir nicht bewusst. Ich gebe zu, dass die Quelle „privates Fernsehen“ nicht unbedingt in meinem täglichen Blickkreis liegt, nicht mal im jährlichen. Genauer: Schaue ich seit mehr als fünfzehn Jahren nicht mehr. Umso dankbarer bin ich Ihnen für den Hinweis.

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