Sag zum Abschied leise …

Gestern beim Lidl meines Vertrauens, Regensburger Straße in Club-Franken-Stadt. Ich verlasse mit allerlei Leckereien frischester Art den Laden – und laufe auf dieses Schildchen zu. Und sofort ist mein Sinnen nicht mehr beim chèvre français, dem formidablen Ziegenkäse, sondern beim Leser, bei Ihnen. Ja, so war das …

Was lesen wir? Die Art, wie ω Lidl-Chef Schwarz seinen Leute nahelegt, die Kunden zu verabschieden. Mehrsprachig. Und dennoch irgendwie deutsch.

Tschüss für die Nordischen; Ade für die Baden-Württemberger (Schwarz stammt aus Heilbronn); Ciao für die Italien-Urlauber und die Lässigen; Servus für uns Bayern und ω Peter-Alexander-Freunde; Bis Bald für alle, die mit Tschüss, Ade, Ciao und Servus nichts anfangen können.

Und Sie denken jetzt, ich zöge mich an Bis Bald hoch, der Großschreibung. Nein, das wäre zu offensichtlich. Da ist einfach ein Fehler passiert (an Hunderten Augen vorbei, dennoch verwunderlich) für Tausende und Hundertausende Käufer, von denen 0,1 Prozent den Lapsus überhaupt bemerken. Schwamm drüber, davon wird niemand schwarz(!).

Nein, ich möchte Sie auf die Schreibung von Tschüss aufmerksam machen. Wussten Sie, dass Tschüs mit einem S ebenfalls richtig wäre? Dass der Duden die Ein-S-Variante sogar vorzieht? Einfach merken, bitte! Und das grausamste Tschüssikowski ersatzlos streichen und Menschen hauen, die das verwenden.

Ich sage mal Tschüs.

Ja, Tschüs für heute. Aber nicht ohne Ankündigung in eigener Sache zur deutschmeisterei.de für den Rest des Jahres: Am Freitag schließe ich diesen Laden jahresendbedingt. Es ist einfach zu viel zu tun. Und öffne den Laden erst wieder am 2. Januar 2020, einem Donnerstag.

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