Einer geht noch …

Nun, wir Älteren müssen uns das gefallen lassen. Wir müssen uns gefallen lassen, dass die Jüngeren uns ein wenig hochnehmen, sich über uns lustig machen, und sei es nur, weil Oma und Opa in ihrem Schweinestall immer noch SUV fahren, um mal ein aktuelles Beispiel zu verhunzen. Habe ich meine Lesebrille vergessen, stehe ich schon mal beim Edeka und bitte den Nachwuchs, mir etwas Kleingedrucktes vorzulesen. Ich nenne das betreutes Einkaufen.

Früher kam ich überall hin, wenn ich einen Falk-Plan dabei hatte. Heute steht der Falk-Erbe vorm Strafgericht, und ich lasse mich vom Navigationssystem lotsen. Betreutes Autofahren. Und wenn ich eine Frage zu technischen Gerätschaften habe, frage ich meinen Sohn. Betreutes Werkeln.

Das ist ja alles nett. Bis mein Freund Rolf aus der Schweiz mir dieses Bildchen zu schicken. Seither verstehe ich die Welt nicht mehr.

betreutes trinken

als Name eines Wirtshauses in Heidelberg.

Immerhin haben die Wirtsleute so viel Fantasie in die Kreation ihres Namens gelegt, dass er über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus bekannt wird.

Möge es, und dies ist der fromme Wunsch zum ersten Wochenende dieses Jahres, nie so weit kommen, dass wir auch noch beim fröhlichen Trinken betreut werden müssen. Das wäre fürchterlich.

Ihnen ein wunderbares Wochenende …

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