Chocolate Jesus

Sie wollen erst einmal wissen, wer dieser Richard Paul Evans ist. Ein Schriftsteller, amerikanisch, zeitgenössisch. Na, ihm wird es gutgehen, denke ich, wenn er seinen Spruch auch in die Praxis umsetzt. Fundort: Facebook, Quelle: der Ort Glashütte, ja, der Ort in Sachsen, der mit den Uhren.

Ich mag solche Sprüche. Sie sind sinnfrei, aber schlagfertig, gut merkbar. Und vielseitig einsetzbar. Sie mögen Brokkoli? Dann sagen Sie doch

Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Tintenfischtortilla.

Oder so was.

Was ich Ihnen aber eigentlich sagen will: Broccoli mit diplomatischem CC ist nicht falsch geschrieben. Sie dürfen es auch doppeltem K schreiben, kommt namentlich aus Italien. Ist doch ein wunderbarer Einstieg auf der nächsten  Vegan-Gesellschaft, wenn Sie nach der Bulette schielen, die es nie und nimmer geben wird: Wusstet ihr übrigens, dass man diese grünen Sträußchen auf zweierlei Art schreiben darf? Und dann denken Sie sich: Macht sie auch nicht schmackhafter.

Und wenn Sie am Wochenende vor Ihrer Brokkoli-Suppe an gute Schokolade denken, genießen Sie sie doch, die „Cresta“ von Lindt.

Nein, genießen Sie mal was anderes. Der Grund, warum ich Ihnen am Freitag so etwas auftische, ist ein einfacher: Ich las den Spruch und dachte an den Jesus aus Schokolade von Beth Hart, einer amerikanischen Sängerin, deren Stimme nie durch die Einnahme von broccoli (heißt so in Amiland) geschädigt wurde und deren Chocolate Jesus ich sehr, sehr schätze. Klicken Sie mal rein. Sie ω spielt ihn hier live in Amsterdam mit dem unvergleichlichen Joe Bonamassa an der Gitarre. Geschrieben hat das Lied übrigens Tom Waits.

Das bringt Sie locker durchs Wochenende …

Kommentar hinterlassen on ""

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

*Anzeige: Die Seite enthält Links zu mehreren Webseiten, auf denen Sie Bücher bestellen können. Hierbei handelt es sich um Werbung. In eigener Sache zwar, aber Werbung bleibt Werbung, weshalb ich Sie an dieser Stelle darauf hinweise.