Dollars vom Büffet

Mir, liebe Leser, wurde in der letzten Woche, und auch Leserinnen, eine Mail zugespielt, der zufolge man(!) im Besitz wenig angenehmer, ja, entlarvender Videos von mir sei. Ich möge doch mal stantepede und flotter Hand eine Summe in einer Krypto-Währung hinterlassen. Man(!) lösche dann das oder die Videos.

Klaus H. hat jemand diese Elektropost zugestellt. Lesen Sie mal! Warren E. Buffett existiert wirklich. Er und sein Unternehmen Berkshire Hathaway gelten als Gurus jener Branche, in der nicht Hand-Arbeit oder Kopf-Arbeit zählen, sondern Spiel-Spekulier-Kaffeesatzdeuterei mit allerlei nicht sichtbarem Geld, sprich Aktien oder Beteiligungen.

Immerhin hat man(!) in der Mail Buffetts Namen richtig geschrieben. Das is aber auch alles. Sonst nur Pustekuchen und auch nicht der Rede wert.

Ich zeige Ihnen das aus zweierlei Gründen:

Erstens weil in einem eigentlich stimmigen Text dann plötzlich so etwas auftaucht …

Sie haben sich gerade eine vollständige Hintergrundprüfung über Sie angesehen, die geeignet sind, ein Begünstiger zu sein.

Ja, alles verstanden. Lies: Warren vom Büffet hat CIA, NSA, die Nasa und das FBI eingeschaltet, um kompromittierende Hinweise zu finden. Über mich haben die Spitzel und Spione offensichtlich (siehe oben) einiges gefunden. Bei Klaus H. (Dank für die Einsendung) stellten sie fest, dass der bis heute ungeklärte Kaugummiraub am zweiten Tag seiner Kindergarten-Karriere das schwerste Vergehen ist.

Nachtrag: 12:30. Herr H. gesteht nachträglich, siehe Kommentarspalte …

Zweitens, und nun mal Butter beim Büffet, wenn ich schon so eine durchschaubare Mail schreibe und vorgebe, aus dem Umkreis meines Freundes und Gönners Warren E. zu kommen … warum lautet dann meine E-Mail-Adresse …

jdestiny00001@gmail.com

Es geht nicht viel blöder! Doch …

hoffentlichmerkstdunichtdasswirdichausnehmenwollen@räuber.belaruß.com

2 Kommentare zu "Dollars vom Büffet"

  1. Tach Herr Lohmann,

    ich frage mich wie Sie das mit den Kaugummis rausgekriegt haben. Ich hatte doch seinerzeit eine klare Vereinbarung mit meiner Kindergärtnerin, diese Sache streng vertraulich zu behandeln. Im Gegenzug musste ich mich allerdings bereit erklären, meine lukrativen Spielplatz-Geschäfte mit farbenfrohen Bewusstsein erweiternden Substanzen für ganz kleine Menschen komplett einzustellen. Das hatte einschneidende Konsequenzen auf meine umfangreiche Smarties-Beschaffung, die schlagartig zum Erliegen kam.
    Nun, die Kaugummi-Affäre ist mittlerweile verjährt, die Kindergärtnerin dürfte ein greisenhaftes Alter erreicht haben (so sie noch unter den Lebenden weilt); da macht es nichts, dass Sie meinen damaligen – einzigen – Vorstoß in die organisierte Kriminalität hier öffentlich angeprangert haben.

    Herzliche Grüße jetzt von der guten Seite der Macht,
    Klaus H.

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