Ach, frag mich nicht …

Es ist ein unheilig Ding um die Fragezeichen. Nein, hören Sie mal, das ist so einfach wie morgens beim Bäcker zu sagen: Vier Roggen und zwei Gestäubte. Ein Fragezeichen steht wann?, fragte der Schreiber dieser munteren Zeilen …

… wenn man eine Frage kenntlich macht.

Dazu bedarf es nicht einmal der W-Wörter wie Warum, Weshalb, Wer, Was, Wie, Wieso, Wo und so. Es bedarf nur einer etwas veränderten Satzstellung.

Hast du deinen Bruder gesehen, Abel? – War die Schlange schon da, Eva? – Drehst du dich um, Frau Lot?

Alles klar. Dann haben Sie das mit der Frage im Grundsatz begriffen.

Und nun schauen wir auf ein Beispiel aus meiner Praxis als Lektor.

Ich fragte ihn, ob es ihm gut gehe?

Ist das ein Fragesatz? Mitnichten.

Das ist ein Aussagesatz, an dessen Ende eine Wiss-Begierlichkeit steht. Aber der Satz hat keinerlei Punkte, die ihn zu einem Fragesatz machen.

Das Fragezeichen … es verkümmert da. Es muss weg. Es ist falsch.

Und da wir gerade im Korektur-Modus sind: Der Duden zieht gutgehen dem gut gehen vor. Ich auch.
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In eigener Sache. In den kommenden Wochen häuft sich der Zwang zur Arbeit zum Lebensunterhalt. Die Steuer will bedient werden und der Porsche braucht einen neuen Aschenbecher zu den angesagten Felgen. Ich werde wahrscheinlich von Montag, 17. August an eher unregelmäßig bis Ende des Monats die deutschmeisterei.de bedienen können. Sie werden es mir nachsehen.

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