Was man denn so meint …

Facebook, liebe Leserinnen und Leser, ist auch ein Ort, an dem Menschen in Gruppen Grammatik diskutieren. Ich will Ihnen mal ein Beispiel geben für eine solche Diskussion. Einer fragt, wie denn eine Sprachsituation am feinsten zu bewerten sei. Es geht um den Satz …

Egal, wie das Wetter ist … ich gehe schwimmen.

Kann man, unter 6) so machen. Und nein, es hängt nicht von der Absicht des Sprechers ab, sondern ganz allein an der Frage, was vertretbar ist.

Kann man gewiss auch anders machen. Ich sehe ehrlicherweise in keinem der Ideen ein Problem, das vor dem Grammatik-Rat mit Quarantäne bestraft werden muss. Auch wenn die eine oder andere Ausführung Abzüge in der B-Note, der Haltungsnote, bekommt.

Ich will Ihnen aber mal zeigen, wie so etwas diskutiert wird.

Etwas ist „defintiv richtig“, eine andere Variante „gefällt ebenfalls“. Einer plädiert für eine Variante. Ein anderer würde „spontan Variante 4 für richtig halten“. Oder aber „zumindest für die geläufigste Form“.

Begründungen? Fehlanzeige.

Dazwischen auch Ansichten, die mal eine Begründung liefern.

Im Allgemeinen aber ein Meinungstand, der wenig fundiert ist. Ich zeige das, weil ich derlei Diskussionen öfter lese: frei von Kenntnis, man denkt, man meint, man vermutet.

Und ich antworte: Egal, was Sie davon halten, ich verabschiede mich mal für ein paar Tage.

Bleiben Sie mir gewogen, bitte.

 

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