Kämmen ließ er nicht …

Ich habe dieses Bildchen am 1. Dezember 2020 in der Nürnberger Innenstadt gemacht. Das sehen Sie daran, dass kein Schnee liegt, jedenfalls nicht am Trottoir-Rand. Das Bildchen habe ich dann auf die Halde gelegt, weil ich ahnte, dass Friseure Mitte Februar bis Anfang März 2021 eine aktuelle Rolle spielen werden, an der auch ein ehemaliger Pilzkopf wie ich nicht vorbeigehen kann.

Und das tun die Coiffeure und Coiffeusen jetzt ja auch, wie wir wissen: in ihrer Rolle als Erkunder einer Öffnung des gewohnten Lebens für alle. Ja, und jetzt lauschen Sie bitte meinem Granaten-Wortwitz: Die Friseure sind so etwas wie eine …

Schnittstelle

zwischen dunkler Corona-Zeit und der gleißenden Helle, die mit einer Schnittstellen(!)zahl von 35 eintreten wird.

Und abgesehen davon behaupte ich mal steif und frech, dass der Name Schnittstelle für einen Friseurladen immer noch besser ist als die meisten anderen kreativen Übungen, die sich Friseure und weibliche Schnibblerinnen aus Finger, Kamm und Schere saugen. Suchen Sie doch einfach mal den Begriff Friseur Querstrich Frisör in diesem kleinen, feinen Tagebuch.

Sollten Sie daran denken, mal ein solches Gewerbe zu öffnen, finden Sie hier genug Anregungen.

Und natürlich im Struwwelpeter: An den Händen beiden // ließ er sich nicht schneiden // seine Nägel fast ein Jahr. // Kämmen ließ er nicht sein Haar. // Pfui! ruft da ein jeder: Garst’ger Struwwelpeter.

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