Setzen! 15,5 Punkte!

Ich hoffe, dass nichts, aber auch gar nichts auf diesen Studenten, Varianten: m/w/d, hinweist, denn das ist peinlich genug. Wir sehen nur (und wünschen uns, dass es keine gute Fälschung eines Neid-oder Nebenbuhlers um einen Platz beim Ex-Insassen der kolumbianischen Botschaft in London ist): Der FrauHerrX Studiosus / Studiosa /Studiosum sitzt an der Ruhr-Universität Bochum ein. Das ist alles. Der Rest ist …

Und natürlich meinen Dank an Klaus H., der mich auf dieses Schriftstück erster Schämgüte hingewiesen hat. Manno, wir haben einen, der an einer Uni studiert. Jesses, das schreibt eine, die einen akademischen Grad anstrebt. Und dann dreierlei …

Erstens sich auch noch öffentlich aufregen über schlechten Noten, und natürlich sind wahlweise die Prüfer, das schlechte Wetter oder der Tabellenstand des VfL Bochum schuld.

Zweitens lesen wir Beleidigungen an der Grenze zur Justiziabilität. Oder wie deuten Sie …

… hintergebliebenen Missgeburten

… hätte ich eure Punktzahl euch in den Arsch gedrückt ihr Nutten!

Drittens, und nun werde ich vielleicht ungerecht, auf jeden Fall aber böseböseböse: Wenn das ω ProfessX eine Arbeit liest, die in einem ähnlich fehlerhaften, grottenschlechten Deutsch abgefasst ist wie diese ω Philippika, hat der Prüfer (w/m/x) recht, diese Arbeit abzuwerten. Da beißt die Maus wenig am Faden. Da kann man auch nichts umprogrammieren, da kann man nur lernen. Wenn nicht die Programmiersprache C, dann zumindest die deutsche Sprache.

Setzen!

Und, lieber Nachhilfeschüler mit akademischen Berufswunsch: Falls Sie sich besinnen und mir Ihre nächste Arbeit zur sprachlichen Bearbeitung übereignen wollen, gegen gebündeltes Bares sicherlich, sage ich mal vorab aus vollem Herzen – vergessen Sie die Idee! Selbst wenn Sie mir einen nigelnagelneuen Porsche Macan vor die Tür stellten, an der Hängerkupplung ein Fünfzig-Liter-Fass ω Single Malt Edradour. Lernen Sie erst einmal, sich wie ein zivilisierter Mitteleuropäer zu benehmen.

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