Pizzerias im Briefkasten

140703_WerbungSchauen Sie mal, das ist gelebte Kommunikation im Alltag. Einer macht seinem Ärger Luft über Werbung, die er in seinem Briefkasten findet. Und der andere – derjenige, der berufsmäßig die Kästen füllt – macht sich darüber lustig. Der eine ist des Deutschen nicht wirklich mächtig und schafft allerlei Witziges. Der andere ist wirklich witzig.

Sie haben sich eingelesen, und Sie haben die Handschrift des Briefzustellers nicht lesen können? Dann lesen Sie dies: Denken Sie, wir Zusteller haben Spass an dieser existenzlosen Tätigkeit? Dann folgt eine Strahlemännchen, ein Zeichen dafür, dass er dies nicht böse meint.

Existenzlos, so denkt der Zusteller, sei die Tätigkeit derer, die Werbung in Briefkästen stopfen. Zettelchen. Mit vielen Fragezeichen betont er, dass er keine Werbung will, um dann zu sagen: keine Zeitungen. Verstanden!

Was will er ebenfalls nicht im Briefkasten? Keine Restaurant, keine Pizzerias usw. Sie fragen sich an dieser Stelle, ob der Plural Pizzerias richtig ist? Ist er, ebenso wie der Plural Pizzerien.

Nehmen wir den sich Echauffierenden einmal ernst. Er denkt sich einen Strich, einen Strich, der ein Wort ersetzen soll. er meint dies: keine Restaurant-Werbung und keine Pizzeria(s)-Werbung. Da sehen Sie mal, wie ein Strichlein aus einem Gebäude einen Werbezettel machen kann. Andererseits: Mensch, muss der einen großen Briefkasten haben! Was da alles hineinpasst!

Und dann sagt er noch, dass er es leid sei (da fehlt dann doch ein Komma), den Briefkasten jeden Tag von diesem Müll zu leeren? Und wie betont der Deutsche das? Mit einer Ausrufezeichen-Flut …

Klar. Wir haben verstanden!

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