Gans kalter Caffè!

Screenshot 2014-12-14 13.21.36So etwas liest man, wenn man wie ich liest: manisch. Ich fliege durch das Internet und lese. Naja, nicht alles trägt dazu bei, mich zu bilden, vieles erheitert mich, manches lässt mich ratlos. bei diesem hier, diesem Fundstück vom Wochenende, denke ich: normal! So ist das, wenn Menschen meinen, ihr Leben sei so wichtig, dass man es bitte aufschreiben möge, weil es ja viele interessiert, wenn man die Zeit in kleinen Cafe `s verbringt..

Har, tut es nicht! Ein Gang in ein Kaffee – und mag die Sorte noch so lecker sein – interessiert niemanden, es sei denn, der Schreiber schreibt etwas Atemraubendes auf. Lesen sie hier etwas Atemberaubendes? Wollten wir nicht immer mehr wissen über den Alltag gelangweilter Mütter?

Und wollte wir nicht immer mal en Detail lesen, wie man heute – als gelangweilte CafffeeeHaus-Besucherin das Problem mit dem ! löst? Es muss hinter einen Satz wie So auch heute wieder! Gibt es weltweit einen langweiligeren Satz als So auch heute wieder? Sagt der Satz nicht in erster Linie: nichts hat sich geändert …? Es ist so wie gestern. regen fällt. Und ich geh in Caf`eß.

Oder so ähnlich. Über allem aber steht eine Frage, die Frage der Vorweihnachtswoche aus Lektorensicht: Wenn jemand schon im ersten Satz nachweist, dass er mit der Pluralbildung und dem Apostroph in hohem Maße unvertraut ist, soll man dann weiterlesen? Oder nur so weit, bis der Beleg für die Unkenntnis ein paar Zeilen weiter kommt: … und schaue mich im Cafè um.

Aufhören! Nein, mache ich nicht! Geht gar nicht …

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