Oh lala, le Cop!

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Das kennen wir doch noch aus der Schule, vom Französischunterricht. Zu Paris gehören die kleinen Bistros, das Baguette, Edith Piaf (Gott hab sie selig!), Gitanes (die echten, Gott hab sie selig!), die Champs Élysées (so ist der bekannteste Boulevard der Welt auch richtig apostrophiert), Montmartre, l’amour – und der Cop. So heißt in Paris der kleine Straßenpolizist, der im Bistro – Rauchverbot! – an den Champs Élysées seinen petit café nimmt, zum Arbeitsende ein Baguette zu seiner Amour nach Hause am Montmartre bringt und abends mit Mademoiselle Piaf ein Duett singt, nachdem er Irma la Douce verhaftet hat.

Na, hören Sie mal! Auch wenn Sie – wie der Schreiber – Paris für überschätzt halten und keiner weiteren Reise wert, sollten sie doch den Polizisten im richten Arrodissement lassen. In New York heißt der Cop, dort spricht man auch von Kojak und districts; in Paris nennt man den un flic, an Übersetzungen haben ich gefunden: Polizist und Bulle, Synonyme im Französischen: agent, commissaire, gardien, inspecteur. Der Satz also (Quelle: meine Heimatzeitung, die Nürnberger, gestern) Bei einem Ausflug verschwindet die Frau des Pariser Cops Stéphane … ist zwar nicht unsinnig, aber er ist unsensibel. Das können wir besser …
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In eigener Sache Ich habe im Sommer bei der Münchner PR-Agentur vibrio den Damen und Herren ein wenig Nachhilfe beim Einsatz noch besseren Deutsches gegeben. Die Agentur war so freundlich, meinem Erscheinen einen Dankeschön-Artikel folgen zu lassen. Den lesen Sie hier. Es dominierten 40 Grad, das sehen Sie an den Bildern. Und wenn andere Agenturen dies lesen … und an eine Auffrischung denken …

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