Über Leerstellen

Was ist hier nicht in Ordnung? Vom Wahlergebnis in Berlin her geht das schon in Ordnung.

Vom Witz her auch: Da hat die Partei des ehemaligen Vizekanzlers, der sich vor Jahren noch die 18 als Wunschzahl unter den Schuh pastellieren ließ, diese Zahl um 90 Prozent gekürzt.

Rein grafisch gesehen auch: Die Macher des kleinen, spontanen Pamphlets haben sich exakt an die Farbtabelle mit RAL-Farben gehalten, die die Partei vorgibt.

Und politisch gesehen muss sich die Partei diese Häme gefallen lassen. Den Absturz machen die Gegner herrlich deutlich.

Und was stimmt dann nicht? Gelernte, überzeugte, ihr Metier liebende, exakt arbeitende Gestalter, Art Directores, Künstler würden nach dem Komma eine Leerstelle einbringen, also 1, LEERSTELLE, 8. Kleinmeckerei, ich weiß. Alles andere geht schon in Ordnung, liebe FDP: Wer mit durchschaubarer Absicht drei Tage vor der Wahl auf seinen Koalitionspartn drischt und in in der Euro-Griechenland-Frage einen späten Sarrazin er („geordnete Insolvenz Griechenlands“) gibt, den straft der Wähler ab.

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