Überflüssigkeits-Abfuhr, sehr deutsch

Warum ich dieses Bild sehr mag? Weil es erst einmal − leidlich − lustig ist. Warum noch?

Weil es mit ein paar Schildern sehr klar macht, um was es geht: Die Zuordnung ist eindeutig. Und wehe, wehe!, ein einfacher deutscher Pinkler pinkelte an diesem Ort (genauer: dem Hotel Zur Post, 83707 Bad Wiessee) am Örtchen ins falsche Urinal. Da sind wir Deutschen streng, nicht wahr?

Denn drittens mag ich dieses Bild, weil es den deutschen Mülltrennwahn auf die Schippe nimmt. Zigarettenpapierfolie sei doch bitte zu trennen von Alu- und Cellophanpapier. Joghurtbecher, bitte: gereinigt!, und ohne das Verschluss-Chemiechen! Pappe rechts, Papier links. Aber hurtig! Der soziale Druck kommt vom Nachbarn: Das mit der Mülltrennung müssen wir aber noch üben, nicht wahr?, sagt der, den Ellbogen auf ein Zierkissen gestützt aus dem Fensterrahmen heraus.

Schnapspinkler bitte auch nur links! Sonst setzt es was vom Weinpinkler, der sich vollstrahlig strafend zu Ihnen umdreht. Wo kämen wir denn sonst hin ….

Das schöne Bildchen verdanke ich Mick Zollenkopf, zu finden über Eventfotograf.Tegernsee bei Facebook

Danke Mick!

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