Wenn das kleine E nicht wär ….

Die Häme müssen sie sich gefallen lassen. Nach dem Volksentscheid über Stuttgart 21 nehmen die unterlegenen Gegner natürlich an, Herr Kretschmann habe im Verbund mit dem Verfassungsschutz, der Bahn, der Großindustrie und dem Mossad alles darangesetzt, die Abstimmung scheitern zu lassen.

Und was machen geübte Nichtverlierenkönner  in solchen Zeiten? Sie malen ein Plakat, ein Transparent, ein Poster. Was steht darauf? Dass die „Folgsabstimmung“ folglich Betrug sei. Und wie ist Betrug immer, wenn die oben genannten Kräfte mitwirken? Manipulirt. Ohne IE, einfach nur mit I. Ist ja egal, wir wissen, was die meinen.

Dann zeigt sich einer der anwesenden pensionierten Deutschlehrer (mehr über diese Spezies hier) verwirrt, zückt erst die beruflich erworbenen Kenntnisse und den Duden und ruft, kurz bevor dpa zum Knipstermin kommt Helixblechle, so gähhht das doch nitte! und dann den Bic-Kuli, um die größte Peinlichkeit zu vertuschen. Aus manupulirter wird manipuli-e-rter. Jetztele, grad noch so äbbe g’schafft!

Die Nürnberger Nachrichten finden das ebenfalls lustig und schreiben über das Bild eine Zeile, dessen Häme sich Württemberger abermals gefallen lassen müssen: Wer mit Wir können alles – außer Hochdeutsch! für sein Land wirbt, sollte die kleine Abweichung des Mottos verschmerzen, die Sie in der Überschrift (© Nürnberger Nachrichten, Ausriss) lesen.

9:18 Uhr. Mein Blogeintrag für heute ist fertig.
9:43 Uhr. Mein Blogeintrag für heute ist noch nicht fertig. 

Gerade flattert eine Brieftaube aus Stuttgart auf den Balkon. In Bic-Kuli-Handgeschriebenem steht da die Geschichte hinter der Geschichte. Ich darf wörtlich zitieren. Das mit den Betrugle, des hämma anders g’meint. Mir wolltet irgendwie den Betrug am Volk auch sinnlich-optisch-grafisch zum Ausdrückle bringen oder so. Und da hämma des mit dem nachgeschob’ne E apg’stimmt, damit auch jede saht, das mir dass mit dem Betrugle merket. Das ist also Absichtle g’siiiii. Odda so … von wägga, mir könntet das mit dem manipulierd nicht richtig schreibe …Mir könnet des …

Gut, haben wir das auch geklärt …

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Abwehroffensive geld.de (4)
Ich versuche seit geraumer Zeit, Spam des Unternehmens geld.de, Barfußgässchen 11 in Leipzig (Geschäftsführer: Friedrich Weidemann und Oliver Mell) abzubestellen. Gelingt nicht, die müllen anderleuts Kästen zu und leeren den eigenen nicht. Jetzt wird zurückgeschossen. Ich lese endlich mal, was die schreiben und erlaube mir, es zu kommentieren. Los geht es… (Originaltext im Normalsatz; meine Anmerkungen mittendrin in Rot.)

Ich halte mal gaaaaaaanz still. Gaaaaaaanz still. Seit Donnerstag, 1. Dezemeber, kein Spam mehr aus Leipzig. Ob die nun ihre Spam-Politik geändert haben, dieses Blog lesen oder einfach nur weihnachtlich und friedensreich gestimmt sind ….. psssssst!

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