Wer Fehler macht, verdient nicht viel

150105_Fehler_AmazonIch habe absichtlich den Namen des Buchs gestrichen, um das es hier geht. Der Titel spielt keine Rolle. Mir geht es nur darum, auf einen Spirale aufmerksam zu machen. Diese Spirale nimmt ihren Anfang beim Schreiber, der sagt: Kann ich alles selbst, das mit der Rechtschreibung.

Macht meine Deutschlehrerin für mich. Freunde lesen mal drüber.

Nächster Schritt auf dieser Spirale: Der Inhalt ist wichtig. Ich habe doch ein Anliegen. Nur das zählt. Man versteht mich doch.

Hey, Schreiberin, Schreiber, natürlich versteht man dich! Ja, man liest heraus, was du meinst. Aber macht das Spaß? Ist das anstrengend? Macht es böse – müde? Nervt es? Es nervt.

Und wenn Bücher nerven, legt man sie weg. Wenn Bücher, digitale Bücher, noch im Rahmen der kostenlosen Leseprobe nerven, kauft man sie nicht. Und wenn der Leser Bücher nicht kautf, bekommt der Autor kein Geld.

Schlimmer noch: Der Käufer, der potentielle(!), liest solche Rezensionen. Auf Amazon, der größten Plattform für digital Gedrucktes überhaupt (und Lieferant für das Bildchen da oben) tummeln sich solche Rezensionen. Der Käufer, der potenzielle(!), er kauft gar nicht erst; er liest nicht mal rein.

Was wieder einmal beweist, dass Qualität Geld bringt. Was zu beweisen war.

Huuhhhggggg, ich habe gesprochen. Und Sie haben noch gelernt, dass das Adjektiv, das sich aus Potenz ableitet, auf zweierlei Art geschrieben werden kann.

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