Dummdeutsch

Sie erinnern sich noch: In der vergangenen Woche stellten sich zwei deutsche Fußballer mit türkischen Wurzeln neben Herrn Erdogan, es begab sich in London, und machten neben einem Dummejungengesicht (Herr Özil) auch noch Ehrerbietungsgesten schriftlicher Art (Herr Gündogan) an den Einzigen mit nur einem Pass auf dem Foto. Beide beeilten sich dann, zu Herrn Steinmeier zu fahren, im Zweikampf um das deutsche, und eben nicht: das türkische Jersey. Ja, so nennen wir Kenner nach dem Bildchen von vorgestern das Leibchen der Kicker. Steht im Gegensatz zur ω Rewjuäria sogar im Duden.

Die Alternative für Alles empörte sich. Wie sie das in einem Gäu tat, lesen Sie oben. Wäre ich Lehrer, hätte ich neue Minen für den Rotstift kaufen müssen. Oberflächlich drüberghuscht komme ich auf acht Fehler, von denen der dämlichste sicherlich die Schreibung von nichts ist. Kann man nicht einfach, zwengs dem Renommee der Partei, von oben verordnen, dass sich bestimmte Kader nicht mehr in der Öffentlichkeit schriftlich äußern dürfen. Wie das geht?

Kurzschulung beim neuen Geldgeber Putin und natürlich beim türkischen Ministerpräsidenten. Die wißn genau was Sie machen. Oder, um einen Kabarettisten zu zitatwürgeln: Wenn man keine Ahnung von Rechtschreibung hat, einfach mal den Griffel weg.

Ein Leser dieser Unsäglichkeit hat aufs AfD-Deutsch gut geantwortet. Lesen Sie einfach dies:

Nun, man darf da auch anderer Meinung sein, dennoch ist es eine gute Replik. Danke dafür.

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